Stauprognose: Starker Reiseverkehr

Stauprognose: Starker Reiseverkehr. © spothits/Auto-Medienportal.Net/ACE
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 Wer den Urlaub nicht im Stau beginnen möchte, sollte auch am kommenden Wochenende (10. – 12.7.2015) den Freitag und Sonnabend als Reisetag meiden. Durch den Ferienstart in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Österreich rechnet der Auto Club Europa (ACE) mit starkem Reiseverkehr.

Stauprognose: Starker Reiseverkehr. © spothits/Auto-Medienportal.Net/ACE

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Die Straßen kommen teilweise an ihre Belastungsgrenzen

Aus den östlichen Bundesländern werden voraussichtlich viele Urlauber über den Berliner Ring in Richtung Ostseeküste reisen. Rund um die ostdeutschen Ballungszentren Dresden, Leipzig/Halle, Erfurt und Magdeburg geraten die Straßen teilweise an ihre Belastungsgrenzen.

Auch der Verkehrsstrom an die Mittelmeerküsten ist hoch. Die erste Rückreisewelle ist außerdem bereits auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen. Generell sind daher im ganzen Land die Hauptverbindungen an die Nord- und Ostsee, in Richtung Süden und die Ost-West-Verbindungen stark belastet. Einige Autobahnvollsperrungen vor allem in Nordrhein-Westfalen und auf der A6 und A8 sorgen zusätzlich zu den zahllosen Baustellen für Behinderungen.

Schwerpunkt ist nach Einschätzung des ACE der Freitagnachmittag ab etwa 14 Uhr bis in den späten Abend und am Sonnabend ab 10 Uhr bis in den Spätnachmittag. Am Sonntag ist der Verkehrsstrom ab 13 Uhr bis in die Abendstunden am größten, es ist jedoch noch immer der bessere Reisetag. Wer auf Grund fester Buchungen an bestimmten Tagen fahren muss, sollte zumindest überlegen, die Abfahrtszeit in die Nacht zu verlegen. Ansonsten rät der ACE, generell die Wochenenden zu meiden. Günstige Reisetage sind erfahrungsgemäß dienstags und mittwochs.

Strecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staurisiko sind neben den Großräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Hamburg, Berlin, Dresden, München und Stuttgart vor allem die A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln und A 2 Berlin – Hannover – Dortmund (jeweils beide Richtungen), A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau und A 4 Köln – Aachen sowie die, A 5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel und die A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg (jeweils beide Richtungen), die A 7 Flensburg – Hamburg – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Kassel – Hannover – Hamburg – Flensburg, die A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe (beide Richtungen) und A9 Berlin – Nürnberg – München (beide Richtungen), A 10 Berliner Ring, A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark – Stettin, A 14 Dresden – Leipzig – Magdeburg, A 19 Dreieck Wittstock – Rostock, A 24 Berlin – Dreieck Wittstock, A 40 Duisburg – Essen, A 45 Dortmund – Gießen, A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen und A 93 Rosenheim – Kiefersfelden (beide Richtungen) sowie A 95 München – Garmisch-Partenkirchen, A 96 München – Lindau und die
A 99 Umfahrung München.

sph/ampnet/jri

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