Jeep Cherokee, Jepp Renegade: Neues vom Midi- und Mini-Jeep

Jeep Cherokee. © spothits/Heiner Klempp
Jeep Cherokee. © spothits/Heiner Klempp

Jeep Cherokee, Jeep Renegade: Neues vom Midi- und Mini-Jeep

Mit dem 2,2-Liter Turbodiesel, also dem Multijet II aus dem FCA-Regal mit 200 PS schließt der neue Jeep Cherokee die Lücke zum Grand Cherokee.Während der große bullig daherkommt und keinen Vergleich mit auch noch so kräftigen und wuchtigen anderen großen geländetauglichen SUVs scheuen muß und als 8-Zylinder ohnehin Herr aller Ringe ist (bzw. der acht Grillstäbe), kann der kleinere Cherokee nun in Eleganz und Technik ebenfalls mit seinen Mitbewerbern rundrum mithalten.

Mini-Jeep Renegade

Gleiches gilt für den Mini-Jeep Renegade, der als Trailhawk mit 170 PS aus dem Zweiliter-Diesel ebenfalls reichlich Durchzugskraft, jede Menge Antrieb af alle vier Räder und auch noch mehr als ausreichend Platz auf kleinstem Raum bietet. Und natürlich mit seiner rundlich knuffigen Form, die eben grade mal die Technik abdeckt, auch noch wie ein echter Jeep à la Willys aussieht.

Zahlen sprechen für sich…

Gefahren habe ich während der Präsentation des Cherokee 2,2 beide Jeeps, gefallen haben sie mir auch beide. Der größere steht elegant und windschnittig aus seinen wuchtigen Geländereifen, wirkt aber lange nicht so massig wie die meisten seiner direkten Mitbewerber. Wobei Mitbewerber, wie ich vor wenigen Tagen im Rheingau gelernt habe, ein wenig übertrieben zu sein scheint.  Mit insgesamt über einer Million Jeeps weltweit erreicht die Marke einen Bestwert, der von allen anderen Jeep-Nachahmern zusammen kaum erreicht wird. Und in Deutschland legte Jeep allein im ersten Halbjahr 2015 knapp 75 Prozent an Zulassungen zu. Dies gilt nicht nur für die Cherokees, sondern für das gesamte Jeep-Programm und da führt der kleine Renegade die Liste an mit rund 35 Prozent Zulassungsanteil im vergangenen halben Jahr.

Fahreindruck

Soweit also die Basisdaten für die beiden im Rheingau vorgestellten Jeeps. Jetzt zur Fahrfreude. Im Cherokee 2,2 gleitet man dahin wie in einer Sänfte, egal, ob die Straßen unter einem glatt sind wie ein Kinderpopo oder mit Schlaglöchern übersät wie zur Zeit die meisten deutschen Land und Stadtstraßen. Das hilft, auch längere Strecken unbeschadet zu überstehen und gilt für die Fahrer genauso wie für die Beifahrer. Natürlich kann man im Cherokee auch schnell fahren, trotz seiner fast zwei Tonnen Gewicht (nackt). Knapp über 200 km/h ist der Spitzenwert, der im Rheingau aber leider nirgends gefahren werden darf; dort ist auch auf der autobahnähnlichen Rheingau-Route nur 100 erlaubt. Was auch reicht, um die Weinreben-Landschaft mit ihren in den Weinbergen (dort eher Hügel) verstreuten Burgen, Schlösser und Gutsherrensitzen.

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