50 Jahre Formel Vau: Volksrenner und Weltmeisterschmiede

50 Jahre Formel Vau: Volksrenner und Weltmeisterschmiede. © spothits/Auto-Medienportal.Net/ Matthias Leitzke
50 Jahre Formel Vau: Volksrenner und Weltmeisterschmiede. © spothits/Auto-Medienportal.Net/ Matthias Leitzke

50 Jahre Formel Vau: Volksrenner und Weltmeisterschmiede

Die Autostadt in Wolfsburg widmet ab sofort eine Ausstellung einem besonderen Jubiläum: Vor 50 Jahren starteten in Deutschland erstmals Formel-Vau-Rennwagen – Monoposto-Rennwagen mit Volkswagen-Käfer-Motoren. Sie galten als „Volksrennwagen“, die Motorsport für den kleinem Geldbeutel ermöglichten.

50 Jahre Formel Vau: Volksrenner und Weltmeisterschmiede. © spothits/Auto-Medienportal.Net/ Matthias Leitzke
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1966 wurde die Formel Vau eine offizielle Rennserie

Viele spätere Formel 1-Weltmeister begannen ihre Karriere auf einem Formel Vau.

In den Vitrinen in der Parklandschaft präsentiert die Autostadt sechs Formel-Vau-Exponate. Zu sehen ist auch ein Rennwagen von der Firma Apal aus dem Jahr 1965 mit 55 PS. Das jüngste Exponat der Ausstellung ist ein Monoposto aus dem Baujahr 2009: der Merlin-BR. Angetrieben von einem Polo-Motor verfügt der Renner über 120 PS und startet aktuell in der historischen Serie Formel Vau Europa.

Das rigide Reglement definierte Formel-Vau-Renner als Monoposti mit zentralem Fahrersitz und frei stehenden Rädern. Die Vorderachse, das Lenkgetriebe, die Bremsanlage und die Räder mussten genauso vom Serien-Käfer übernommen werden wie der Boxermotor und das dahinter montierte Getriebe. Erste Formel-Vau-Wagen waren folglich mit rund 40 PS keine Raketen, sie ermöglichten dank weitgehender Chancengleichheit dennoch in den meist großen Teilnehmer-Feldern spannende Rennen mit heißen Rad-an-Rad-Kämpfen.

In fünf Jahrzehnten änderten sich das Formel-Vau-Reglement, das Aussehen der Monoposti und deren Motorleistung. Die ursprüngliche Formel wurde 1971 ergänzt durch die Formel Super Vau mit rund 140 PS starken 1,6-Liter-Motoren und freizügigerem Reglement für Motortuning und Fahrwerk. Unabhängig von solchen Änderungen blieb die Serie stets einer der Höhepunkte in den Rahmenprogrammen großer Renn-Wochenenden. Zugleich profilierte sie sich als Test für künftige Formel-1-Weltmeister. Niki Lauda (Weltmeister 1975, 1977 und 1984), Keke Rosberg (Weltmeister 1982), Emerson Fittipaldi (Weltmeister 1972 und 1974) und Nelson Piquet (Weltmeister 1981, 1983 und 1987) – sie alle holten ihre ersten Monoposto-Lorbeern im Formel Vau oder Super Vau.

sph/ampnet/Sm

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