Skoda Kodiaq: Bärig

Skoda Kodiaq: Bärig. © spothits/Peter Schwerdtmann
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Skoda Kodiaq: Bärig

Der Kodiak-Bär – Namensgeber des neuen Skoda-SUV – ist eines der größten auf dem Land lebenden Raubtiere. Nun ist der Skoda Kodiaq zweifellos mit einer Länge von 4,70 Metern, bis zu sieben Sitzen und einem Laderaum von maximal mehr als zwei Kubikmetern einer der größten seiner Klasse.

Skoda Kodiaq: Bärig. © spothits/Peter Schwerdtmann
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Doch ist er auf andere Weise als sein Namensgeber gefährlich

Er soll dem Wettbewerb an den Kragen gehen. Skodas Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier nennt den Kodiaq „Pionier einer breit angelegten SUV-Offensive von Skoda“. Wenn er ab Anfang 2017 zum Handel kommt, soll der Kodiaq also seinem Namen nicht nur beim Klettern in unwegsamen Gelände oder im Wasser, sondern vor allem im Markt alle Ehre machen.

Als SUV ist der Kodiaq ein Allrounder fürs Business und für die Freizeit. Sein Design spiegelt in der markentypischen Formensprache seinen vielseitigen Charakter wider: elegante Linienführung, sportliche Konturen und ein robuster Stand. Die flachen, keilförmigen Scheinwerfer, die fließend in den Kühlergrill übergehen, geben dem Kodiaq sein Vier-Augen-Gesicht. In der Seitenansicht weisen der lange Radstand auf den großen Innenraum hin. Die Radhäuser sind als tragendes Element der SUV-Formensprache von Skoda leicht eckig gestaltet. In den Heckleuchten sind LEDs im Einsatz; das Schlusslicht zeigt die typische C-Grafik.

Mit seinen Abmessungen bewegt sich der Skoda Kodiaq am oberen Rand des Kompakt-segments. Er ist nur vier Zentimeter länger als der Skoda Octavia, bietet jedoch einen auch für das SUV-Segment überdurchschnittlich großen Innenraum. Er basiert auf dem Modularen Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns. Mit dem Basis-TSI-Motor und Frontantrieb wiegt das große SUV leer (ohne Fahrer) lediglich 1452 Kilogramm, beim 1,4 TSI mit 4×4-Antrieb sind es 1540 kg. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei 0,33.

Das Exterieur

Wie das Exterieur wirkt auch das Interieur beschützend und robust. Starke vertikale Elemente wie die vier großen Luftdüsen sind für den Innenraum charakteristisch. Das große Display teilt die Instrumententafel in zwei gleichwertige Zonen für Fahrer und Beifahrer. Für die vorderen Sitze sind zahlreiche Komfortausstattungen erhältlich. Sie sind wahlweise beheizbar, belüftbar und elektrisch einstellbar inklusive einer Memory-Funktion. Die Rücksitzbank des Kodiaq lässt sich im Verhältnis 60:40 umklappen, um 18 cm längs verschieben und in der Lehnenneigung verstellen. Auf Wunsch gibt es zwei weitere Sitze in der dritten Reihe. Damit ist der Kodiaq ist der erste Siebensitzer von Skoda.

Mit 720 bis 2065 Litern Volumen bietet der Kodiaq den größten Gepäckraum seiner Klasse. Wenn der Beifahrersitz mit der optionalen klappbaren Lehne an Bord ist, passen Gegenstände bis zu 2,80 m Länge hinein. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es eine elektrische Heckklappe, die sich – als weitere Sonderausstattung – auch per Fußsteuerung sowie per Innenraum-Taste öffnen und schließen lässt. Der Kodiaq kann mit dem Antriebsstrang TDI, Doppelkupplungsgetriebe DSG und Allradantrieb 4×4 einen Anhänger mit bis zu 2,5 Tonnen Gewicht ziehen.

Auch für den Kodiaq hat sich Skoda wieder einige zusätzliche „Simply Clever“-Lösungen einfallen lassen. Zu ihnen gehört der Türkantenschutz. Der fährt dank vorgespannten Federn beim Öffnen der Tür selbsttätig aus fährt und verhindert, dass die Türkante in Kontakt mit der Garagenwand oder dem danebenstehenden Auto kommt.

Fahrerassistenzsysteme

Skoda schickt seinen Kodiaq mit einer breiten Palette an Fahrerassistenzsystemen (in der Serie oder als Sonderausstattung) auf die Straße. Neu im Portfolio ist der Anhängerrangierassistent (Tow Assist). Das System übernimmt bei Rückwärtsfahrten das Lenken. Zusätzlich bremst der neue Rangierbremsassistent (Manoeuvre Assist) beim Rückwärtsfahren, sobald er ein Hindernis hinter dem Auto erkennt. Ebenfalls neu für die Marke ist das System Area View.

Der serienmäßige Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion kann gefährliche Situationen, die mit Fußgängern oder anderen Fahrzeugen vor dem Auto entstehen, per Radar erkennen. Wenn nötig, warnt er den Fahrer und leitet bei Bedarf eine Teil- beziehungsweise eine Vollbremsung ein. Die City-Notbremsfunktion ist bis 34 km/h aktiv.

Auch die Adaptive Cruise Control (ACC) arbeitet Radar-gestützt und hilft dem Fahrer dabei, den gewünschten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten. Ist der Lane Assist gemeinsam mit dem ACC und einem DSG-Getriebe an Bord, kommt der Traffic Jam Assist als zusätzliche Funktion hinzu. Er hält die Geschwindigkeit und bremst im Stau. Zudem wird das Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h in der Spur gehalten.

Seine Infotainment- und Konnektivitätslösung Skoda Connect umfasst zwei Kategorien: die Services von Infotainment Online und Care Connect. Das Infotainment Online umfasst eine Verkehrsinformation in Echtzeit. In der besten Ausstattung bettet Google Earth den Streckenverlauf in die topografischen Ansichten von Google ein und Google Street View zeigt die Straßenansicht des Ziels. Unter den Care-Connect-Diensten ist der Notruf nach einem Unfall der wichtigste. Der so genannte Emergency Call geht an eine Notrufzentrale, wenn ein Rückhaltesystem ausgelöst hat. Ergänzend gibt es eine Benachrichtigungsfunktion bei leichten Unfällen sowie einen Pannennotruf.

Mit „Smart-Link all-in-one“ kommen Apple Car-Play, Android Auto und Mirror-Link ins Auto. Die App integriert erstmals auch Smart-Gate unter ihrem Dach. So sind mit nur einer App alle beliebten Dienste wie Navigationsdaten, Musik und Nachrichten sowie alle relevanten Fahrzeugdaten über das Infotainmentsystem des Autos verfügbar und das bei jeder Ausstattungsstufe.

Die Musik- und Infotainmentsysteme entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Sie besitzen kapazitive Touch-Displays im Glas-Design und reagieren bereits auf Fingerberührung und nicht erst auf Druck. Die Grundfunktionen werden über physische Tasten und Drehregler gesteuert. Beim Top-Infotainmentsystem, dem Navigationssystem Columbus, sind ein 64-GB-Flashspeicher und ein DVD-Laufwerk enthalten. Ein optional erhältliches LTE-Modul bringt den Kodiaq online. Über einen WLAN-Hotspot (Option) können die Passagiere mit ihren mobilen Geräten nach Belieben surfen, streamen und mailen.

Motorisierung

Fünf Aggregate, zwei TDI- und drei TSI-Motoren, bilden die Motorenpalette zum Verkaufsstart des Skoda Kodiaq. Ihr Hubraum beträgt entweder 1,4 oder 2,0 Liter. Die Leistungen reichen von 92 kW / 125 PS bis 140 kW / 190 PS. Diesel wie Benziner sind Turbo-aufgeladene Direkteinspritzer und erfüllen die Anforderungen der EU-6-Abgasnorm. Bei allen Motoren tragen ein Start-Stopp-System, eine Bremsenergierückgewinnung und ein Thermomanagement dazu bei, dass der Normverbrauch niedrig bleibt.

Je nach Motorisierung stehen ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder DSG-Getriebe mit sechs beziehungsweise sieben Gängen zur Wahl. Für die meisten Motorisierungen ist der 4×4-Antrieb mit elektronischer Regelung erhältlich. Herzstück des Allrad-Antriebs ist eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung. Die elektronische Differenzialsperre XDS+ verbessert Kurvenwilligkeit und Handling.

Auf Wunsch gibt Skoda seinem großen SUV die Fahrprofilauswahl Driving Mode Select mit. Sie erlaubt es dem Fahrer, die Arbeitsweise des Motor- und DSG-Managements, der Servolenkung und weiterer Systeme in den Modi Normal, Eco, Sport und Individual zu variieren. Die 4×4-Versionen bieten ergänzend einen Snow-Modus. Als weitere Option steht die adaptive Fahrwerksregelung DCC (Dynamic Chassis Control) zur Wahl. In Verbindung mit dem Driving Mode Select passt sich das System an den Fahrstil des Fahrers an. Der Fahrer kann zwischen den Modi Comfort, Normal oder Sport wählen. Durch einen Tastendruck gelangt der Fahrer in den Offroad-Modus. Hier werden das Fahrwerk, das Motormanagement und die Bremsen auf raues Gelände eingestellt.

sph/ampnet/Sm

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