Aufgesetzt: Noble Kora für den VW Amarok

Aufgesetzt: Noble Kora für den VW Amarok. © spothits/Gehocap
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Aufgesetzt: Noble Kora für den VW Amarok

Absetzbare Wohnkabinen für Pick-ups müssen keineswegs äußerlich schlicht und eher rustikal daherkommen. Den Beweis tritt die Firma Gehocab mit ihrem Modell Kora für den Volkswagen Amarok an. Hinter dem jungen Unternehmen aus Evessen stecken Dr.-Ing. Ulrich Gehrke-Hoog, seine Frau Saskia Hoog und der Designer Moritz Seifert.

Aufgesetzt: Noble Kora für den VW Amarok. © spothits/Gehocap
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Sie träumten von einem geländegängigen Reisemobil mit eleganter Wohnkabine und viel Komfort

Von Anfang an spielte Design bei der Planung von Kora eine entscheidende Rolle. Und das sieht man. Die Kombination aus Wohnbox und Amarok ist 5,98 Meter lang, 2,14 Meter breit und stolze 2,93 Meter hoch. Die Wohnkabine, durchgängig zweischalig mit einem 15 Millimeter starken Aramid-Kern und im Vakuumverfahren hergestellt, orientiert sich an der Formensprache des Amarok: Oberflächenbündig eingelassene Fenster und die dazugehörigen Blenden sorgen für eine ansprechende Optik. Reisefertig soll die Kabine rund 560 Kilogramm wiegen. Durch den Einsatz von Carbon soll das Gewicht sich nochmals deutlich reduzieren lassen. Die Tankklappe des Amarok und die vorderen Hubstützen der Kabine liegen hinter formschlüssigen Blenden verborgen. Auch die auf der Beifahrerseite befindliche bis zu 325 Zentimeter lange Markise schließt hinter einer Klappe bündig mit dem Aufbau ab.

Interieur

Innen besticht die Kora durch klare Linienführung und helle Materialien. Durch insgesamt zwölf Fenster und zwei Dachluken ist der 196 Zentimeter Wohnraum gut ausgeleuchtet. Abends lässt sich eine indirekte Beleuchtung einschalten. Über die gesamte Breite lässt sich die Heckklappe öffnen und macht aus der im Heck angeordneten Sitzgruppe – mit Doppelsitz auf der Fahrer- und einfachem Sitz auf der Beifahrerseite – so etwas wie einen „Freisitz“. Der in der Höhe verstellbare Einzelsitz kann bei Bedarf die Arbeitsfläche der Küche erweitern. Die liegt rechts der Einstiegstür und nutzt auch die Fläche auf dem Einstieg zum Alkoven. Die Winkelküche, ausgestattet mit von oben bedienbarem Schubladen-Kompressor-Kühlschrank, einem Kochfeld, Backofen und einem Rollgitter über der Spüle, bietet mit 145 x 80 cm reichlich Stauraum. Offene Ablagen unter den Oberlichtern fassen zusammen mit einem Schubladenschrank die notwendigen Kochutensilien und das Geschirr.

Gegenüber der Küche erweitern klappbare Duschwände den Sanitärraum auf 90 x 110 cm. Zum Duschen gibt es 90 x 70 cm Bewegungsfreiheit, das Waschbecken über dem (optionalen) Zerhacker-WC kann Raum sparend hochgeklappt werden.

Rund ein halber Meter des Alkovenbereichs ist in den 2,75 Meter langen Wohnbereich mit einbezogen. In dem die Karosserie der Doppelkabine überragenden Überrbau kann sowohl längs als auch quer geschlafen werden. Größere Personen können den Längsschlafraum von ca. 1,95 auf 2,10 Meter verlängern. Dabei wird die Tiefe des Kleiderschranks reduziert. Das Schlafgemach bietet einen Heizungskanal mit Lüftungsschlitzen unter der Alkovenscheibe und 80 Zentimeter lichte Höhe über der 140 Zentimeter breiten Matratze. Ein weiteres Bett (200 cm lang und 70 bis 130 cm breit) kann durch den Umbau der Heck-Sitzgruppe entstehen.

Insgesamt rund 500 Liter Gepäckraum soll Kora bieten, auch für einen ein Meter breiten Campingtisch und die dazugehörigen Stühle. Auch Skier oder eine Angel finden in einem zwei Meter langen Staufach Platz, das auch von innen und vom Heck her zugänglich ist. Unter dem Fußboden liegt noch ein 20 Zentimeter hoher und etwa als Weinkeller nutzbarer Raum.

Bis zu fünf Tage soll die Wohnkabine mit dem vorhandenen Bordstrom der vier Lithiumionen-Akkus ausgekommen, die auch von Solarzellen auf dem Dach gespeist werden können. 140 Liter Frischwasser kann Kora an Bord nehmen, der Grauwassertank fasst 40 Liter, der Schwarzwassertank 100 Liter.

Der Luxus hat seinen Preis

In der Basisausstattung kommt die Gehocab Kora auf 77 500 Euro – noch ohne Amarok.

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