Ford fördert drei nachhaltige Studenten-Projekte

Ford. Grafik: spothits/ampnet/Ford
Ford. Grafik: spothits/ampnet/Ford

Die RWTH Aachen, die Universität zu Köln und die TU München sind die drei großen Gewinner der diesjährigen Ford College Community Challenge. Sie erhalten jeweils 5000 US-Dollar (ca. 4655 Euro) Preisgeld für studentische Projekte, die zum „Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft“ beitragen.

Mit „Townbee“ überzeugten Studenten der Technische Universität München: Unter Anleitung von Münchener Imkern erlernen Flüchtlinge die wichtigsten Aspekte der Bienenzucht, installieren Bienenvölker auf den Dächern teilnehmender lokaler Unternehmen und übernehmen im Anschluss eigenverantwortlich deren Pflege. Damit nimmt das Projekt nach dem Urteil der Jury gleich zwei gesellschaftliche Probleme in Angriff: den Artenschutz und die Integration von Flüchtlingen. Ziel ist es, Townbee vollständig durch den Verkauf des selbst produzierten Honigs zu finanzieren.

Gehörlose Menschen besser in die Gesellschaft einzubeziehen und Raum für Kommunikation zwischen Hörenden und Hörgeschädigten zu schaffen, ist das Ziel des „Café ohne Worte“ von Studierenden der Universität zu Köln. Durch die gleichnamige Event Agentur werden Veranstaltungen zum Thema Gehörlosigkeit und Inklusion organisiert, bei denen Hörgeschädigte arbeiten und somit in Kontakt mit Hörenden treten.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgten Studenten der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule) Aachen mit dem Projekt „AmaPro“. Mit Hilfe modernster 3-D-Druck-Technologie sollen kostengünstige Prothesen hergestellt und in Zusammenarbeit mit einem sozialen Partner in Casablanca, Marokko, an Bedürftige vertrieben werden.

Seit neun Jahren findet die Ford College Community Challenge in einer Vielzahl von Ländern statt, darunter die USA, Großbritannien, Brasilien, China sowie mehrere afrikanische Länder.

Insgesamt wurden bereits über zwei Millionen US-Dollar Preisgelder an Studententeams weltweit vergeben. In Deutschland läuft das Programm seit zwei Jahren in Zusammenarbeit mit dem an über 30 deutschen Universitäten und Hochschulen gemeinnützig tätigen Partnerverein Enactus.

sph/ampnet/jri

Weitere Meldungen