Vorstellung Skoda Octavia: Vier Augen machen den Unterschied

Skoda Octavia. Foto: spothits/ampnet/Skoda
Skoda Octavia. Foto: spothits/ampnet/Skoda

Bislang bekamen die Modelle eines Herstellers unverwechselbare Frontpartien, die ganz klar die Markenzugehörigkeit zeigen sollten. Nun geht Skoda einen Schritt weiter: Mit dem Facelift des neuen Skoda Ocatvia spendiert der tschechische Autobauer seinem Bestseller an der Front vier Scheinwerfer. Zum einen soll sich der Octavia so vom kleineren Rapid oder vom Topmodell Skoda Superb unterscheiden, zum anderen sorgt das Vier-Augen-Prinzip für Premiumfeeling, so die Designer.

Das ist auf jeden Fall gelungen, und obwohl das Ergebnis nicht unbedingt überzeugen kann, werden sich die Freunde der Marke daran gewöhnen, denn schließlich hat der Skoda auf VW Golf-Plattform nichts von seinen klassischen Qualitäten verloren. Zudem können die Scheinwerfer auch als LED-Versionen geordert werden, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.

Neben der Frontpartie wurde auch das Heck mit seinen LED-Rückleuchten neu gestaltet. Im Innenraum werten hochwertig wirkende Materialien wie die inzwischen unvermeidliche Klavierlackoptik die Anmutung deutlich auf. Im Gegensatz zum Plattform-Spender Golf bleiben die übersichtlich angeordneten Instrumente im analogen Modus, werden zum Beispiel die wichtigsten Daten der Navigation nur auf eine kleine Anzeige zwischen Tacho und Drehzahlmesser vom Zentralmonitor gespiegelt.

Unter der Haube bleibt alles beim Alten: Jeweils vier Benziner und Diesel sowie ein Erdgasantrieb sorgen für den Vortrieb. Der 110 kW / 150 PS starke TDI-Motor mit Allradantrieb bekommt als Option die jüngste Generation des Sieben-Gang-DSG-Getriebe.

Die Benziner-Palette beginnt mit dem 1,2 Liter TSI, der 63 kW / 86 PS leistet und von dem Ein-Liter-Hubraum-Zwerg glatt abgehängt wird. Der Dreizylinder leistet 85 kW / 115 PS und bietet deutlich mehr Fahrvergnügen. Der 1,4 Liter TSI (81 kW/110 PS) kommt als G-Tec wahlweise auch mit bivalentem Benzin-Erdgas-Antrieb zu den Kunden und markiert im Erdgasantrieb den Saubermann der Modelltruppe. Kombiniert mit dem 7-Gang-DSG-Getriebe erreicht das Modell als Limousine einen CO2-Wert von 98 Gramm je Kilometer. Die Leistungswerte der Dieselfraktion reichen von 66 kW / 90 PS bis 135 kW / 184 PS.

An der Spitze der Leistungsskala fährt bei den „zivilen“ Benzinern (die Sportversion RS kommt erst im Sommer) der 1,8-Liter TSI mit 132 kW / 180 PS. Vor allem in der Kombination mit dem sauber schaltenden DSG-Getriebe fährt der Octavia auch als Kombi mit dieser Motorisierung in eine höhere Klasse und lässt das Kompaktsegment hinter sich, in dem er allein wegen seiner engen Verwandtschaft mit dem Golf eingeordnet wird. Im Innenraum herrscht auch bei schneller Fahrt eine angenehme Geräuschkulisse, Unebenheiten werden dank der fein abgestimmten Kombination von Dämpfung und Federung weggebügelt, und dank der präzis arbeitenden Lenkung beherrscht der Octavia auch das Kapitel „Enge und kurvenreiche Landstraßen“. In der Stadt zeigt sich der Combi zudem von seiner wendigen Seite und lässt sich dank der guten Übersichtlichkeit auch problemlos durch den Stadtdschungel manövrieren.

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