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	<title>spothits &#187; Zweitverwertung</title>
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		<title>Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Recherche, Schreiben und Veröffentlichen kostet Geld. Das weiß jeder. Gestemmt wird das Ganze vom Zeitungsverleger und Journalisten. Bislang sicherten die verkauften Exemplare den Fortbestand des Blattes. Jetzt schürt der sich vielerorts vollziehende Wechsel vom klassischen Printgeschäft zum Onlinejournalismus massiv Ängste. Woran liegt das? Umsonst-Mentalität Die Umsonst-Mentalität hat ihre Wurzeln in den Anfängen des Internet und<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/584/wird-internet-bald-richtig-teuer-zeitungsbranche-sucht-nach-neuen-konzepten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_588" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/523002_original_r_k_by_halina-zaremba_pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-588" alt="Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten. © spothits/halina zaremba/pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/523002_original_r_k_by_halina-zaremba_pixelio.de_-300x236.jpg" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten. © spothits/Halina Zaremba/PIXELIO <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p><strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Recherche, Schreiben und Veröffentlichen kostet Geld. Das weiß jeder. Gestemmt wird das Ganze vom Zeitungsverleger und Journalisten. Bislang sicherten die verkauften Exemplare den Fortbestand des Blattes. Jetzt schürt der sich vielerorts vollziehende Wechsel vom klassischen Printgeschäft zum Onlinejournalismus massiv Ängste. Woran liegt das?</span></strong></p>
<h2>Umsonst-Mentalität</h2>
<p>Die Umsonst-Mentalität hat ihre Wurzeln in den Anfängen des Internet und dem Umgang der etablierten Medien damit. Dabei ist es unerheblich, ob es Tageszeitungen oder der Öffentlich Rechtliche Rundfunk waren, die das Kuckucksei ins Nest legten. Jetzt ist es zersprungen und alle müssen mit den Konsequenzen fertig werden.</p>
<h2>Reste-Rampe</h2>
<p>Noch vor wenigen Jahren war das Internet in den Augen der Etablierten eine Art Reste-Rampe, höchstens zur Zweitverwertung geeignet. Dabei blieb die exklusive Erst-Veröffentlichung der Printausgabe oder der entsprechenden Fernsehsendung vorbehalten. Anschließend standen die aufgewärmten Beiträge den Internetnutzern kostenlos zur Verfügung. Dabei machen bis heute immer noch viele den Kardinalsfehler und präsentieren den Inhalt 1zu1 online.</p>
<p><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;"><strong>Mit dieser Praxis holt im 21. Jahrhundert kein Blatt</strong> Leser hinter dem Ofen vor, so schön chronologisch saubere Archive auch sein mögen. Da muss auf der <a title="Wenn Du Zeit hast, scroll nach unten! oder: Neue Medien braucht das Land" href="/2013/05/09/wenn-du-zeit-hast-scroll-nach-unten-oder-neue-medien-braucht-das-land/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Macherseite etwas geschehen</a>. Und weil das ein langer, schmerzhafter Prozess ist, sieht Emily Bell von der Columbia Journalism School New York eine Welle von Verlagsschließungen auf die Branche zu rollen (<a href="http://www.cicero.de/kapital/fuer-viele-journalisten-ist-das-internet-hexerei/54382" target="_blank">Cicero,</a> 9. Mai.13).</span></p>
<h2>Geschäftsmodell, das keines ist &#8230;</h2>
<p>In dieser unabänderlichen Entwicklung steckt Sprengstoff: Denn zeitgleich mit dem Wechsel vom Print- zum Onlinemedium brechen massiv Einnahmen weg, die auf der Onlineseite noch nicht aufgefangen werden.</p>
<p><strong>Das liegt etwa am Geschäftsmodell</strong>, das keines ist. Denn die Inhalte im Netz sind kostenfrei. Und wenn der Leser Informationen nicht bei Zeitung »A« findet, klickt er eben zu »B« oder »C«.</p>
<h2>Ein erster Schritt</h2>
<p>Jetzt beginnt das Kopfzerbrechen darüber, wie ein Abrechnungsmodell aussehen könnte. Dieser Tage ist zu erleben, wie sich die <a href="http://taz.de/" target="_blank">taz</a> dem Thema nähert. Bei der Tageszeitung wird der Beitrag zu Beginn von einem transparenten Fenster verdeckt. Hier stößt der Leser auf die Frage, ob er nicht etwas für den Beitrag zahlen wolle. Klickt der auf »nein«, geht es kostenfrei weiter. Eine Lösung ist auch das nicht, allenthalben ein erster Schritt.</p>
<p><strong>Selbst Youtube denkt über Bezahlschranken nach</strong>. Im gleichen Atemzug rudert die google-Tochter jedoch zurück und warnt davor, zu viel zu verlangen. Man müsse unbedingt an den Nutzer denken, der bislang alles kostenlos haben konnte (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/youtube-testet-kostenpflichtigen-abo-dienst-a-899009.html#ref=rss" target="_blank">Spiegel Online/Reuters</a>, 10.05.13).</p>
<h2>Der Leser ist schlau</h2>
<p>Während bei Filmen der finanzielle Herstellungsaufwand weit augenfälliger als bei Zeitungen ist, sollten die Blattmacher ihre Leser jedoch nicht unterschätzen. Denn die wissen sehr wohl, dass sich ein Beitrag nicht von selbst schreibt, Recherche Zeit und Geld kosten. Gegnern eines Abrechnungsmodells wird so schnell der Wind aus den Segeln genommen, denn die Mehrheit überschaut, dass auch Verleger und Journalisten nicht allein von Idealen leben.</p>
<h2>Ein Ansatz</h2>
<p>An der Umsetzung könnte es noch hapern, weil jeder Verleger den Wettbewerber mit Argusaugen beobachtet. Einfacher wäre es, ein Kooperationsmodell auf die Beine zu stellen. Eines umzusetzen dürfte nicht allzu schwer fallen, da viele Lokalausgaben ohnehin unter einer Dachmarke organisiert sind. Und wenn alle für ihre erarbeiteten Beiträge Geld verlangen, dann wird auch bei der Nutzung von »Zeitungen« im Internet ein Umdenken stattfinden.</p>
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