Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
<pWährend viele Autohersteller zuletzt wieder vermehrt auf klassische Schalter und separate Instrumente setzen, geht Hyundai beim neuen Ioniq 3 einen anderen Weg: In der Basisversion fehlt ein Tachodisplay hinter dem Lenkrad, die Geschwindigkeit lässt sich nur über das zentrale Infotainment ablesen.
Kein Tacho im Basismodell
Im Einstiegsmodell Select zeigt Hyundai die gefahrene Geschwindigkeit nicht auf einem eigenen Kombiinstrument an. Stattdessen erscheint die Anzeige in der oberen linken Ecke des mittleren Bildschirms. Das Konzept erinnert an die Darstellung in einigen Tesla-Modellen, etwa dem Model 3 und Model Y.
Ausgefallene Konzeptautos beim Autosalon Paris 2026 begeistern Besucher
Gen6 entspricht global führenden Sicherheitsanforderungen

Eine separate Instrumentenanzeige direkt vor dem Fahrer ist in der Basisversion nicht vorhanden – und laut Hyundai auch nicht als Einzeloption bestellbar.
Instrumententafel erst ab Trend
Wer ein klassisches Display hinter dem Lenkrad will, muss zur nächsthöheren Ausstattung greifen. Ab der Variante Trend liefert Hyundai ein 9,9-Zoll-Display für den Tacho.

Das hat seinen Preis: Die Trend-Ausstattung startet bei mindestens 31.950 Euro. Damit liegt sie rund 3.000 Euro über dem Basispreis von 28.950 Euro.
Varianten, Nachrüstungen und Marktunterschiede
Alle höheren Ausstattungen des Ioniq 3 sind ab Werk mit dem 9,9-Zoll-Tachodisplay ausgestattet. Hyundai setzt dieses Innenraumkonzept außerdem beim neuen Elantra (Avante) in Südkorea ein.
In Südkorea lässt sich die Tacholeiste der Basisversion für umgerechnet etwa 223 Euro nachrüsten. Ob und zu welchen Konditionen eine solche Nachrüstoption in Deutschland angeboten wird, ist derzeit nicht öffentlich bekannt.
Für Käufer bedeutet das: Wer auf ein konventionelles Kombiinstrument nicht verzichten möchte, muss beim Ioniq 3 tiefer in die Ausstattungsliste greifen — oder prüfen, ob spätere Optionen in Europa verfügbar werden.












