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Bosch kündigt einen Führungswechsel an: Stefan Hartung gibt sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung zum 30. Juni 2026 auf eigenen Wunsch ab. Sein bisheriger Stellvertreter, Christian Fischer, übernimmt die Leitung zum 1. Juli 2026.
Christian Fischer ist neuer Vorsitzender
Fischer, promovierter Wirtschaftswissenschaftler, gehört der Geschäftsführung seit 2018 an. In seiner bisherigen Funktion als stellvertretender Vorsitzender verantwortete er wichtige Geschäftsfelder, zentrale Wachstumsprojekte sowie das Portfoliomanagement und die Führungskräfteentwicklung.
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Unter seiner Federführung wurde zudem der Erwerb des Heizungs-, Lüftungs- und Klimageschäfts von Johnson Controls und Hitachi vorangetrieben — eine Transaktion, die Bosch als die bisher größte Akquisition des Unternehmens bezeichnete.
Weitere Änderungen in der Konzernspitze
Mit der Neuaufstellung werden zwei Manager zu stellvertretenden Vorsitzenden ernannt: Markus Forschner, seit 2022 Finanzvorstand, und Markus Heyn, Leiter des Bereichs Mobility. Forschner ist seit 1996 bei Bosch tätig und hat einen Hintergrund in Informatik und Betriebswirtschaft.
Heyn, Teil der Geschäftsführung seit 2015, soll künftig die technologische Perspektive im engeren Führungskreis einbringen. Die Neubesetzungen ordnen Zuständigkeiten innerhalb der Geschäftsführung neu und sollen die strategische Kontinuität sichern.
Abschied von Stefan Hartung
Hartung, promovierter Maschinenbauingenieur, war seit 2013 Teil der Unternehmensführung und leitete die Geschäftsführung seit dem 1. Januar 2022. Mit seinem Ausscheiden endet gleichzeitig seine Mitgliedschaft in der Robert Bosch Industrietreuhand KG.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Industrietreuhand, Stefan Asenkerschbaumer, würdigte Hartungs Beitrag zur Entwicklung des Konzerns in einer anspruchsvollen Phase und erklärte, man respektiere seine persönliche Entscheidung und wünsche ihm Erfolg für die Zukunft.
Transformation bleibt zentrale Herausforderung
Die Personalentscheidung fällt in eine Phase, in der Bosch seine Geschäftsmodelle an veränderte Marktbedingungen anpasst. Im Fokus stehen Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und Künstliche Intelligenz.
Für die kommende Führungsspitze wird es darauf ankommen, technologische Weiterentwicklung mit finanzieller Stabilität zu verbinden. Die neue Konstellation will ab Juli den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und die laufenden Transformationsprojekte weiter vorantreiben.












