Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) bittet Motorradverbände um Unterstützung, um die Teilnahme an der Langzeituntersuchung Motorradsicherheit (LUMOS) deutlich zu steigern. Ziel ist, durch mehr Rückmeldungen ein realistisches Bild davon zu erhalten, wie Fahrerinnen und Fahrer Sicherheit im Alltag wahrnehmen.
Was LUMOS untersucht
Bei LUMOS handelt es sich um eine fortlaufende Online-Befragung, die gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) durchgeführt wird. Die Studie fragt systematisch ab, wie Motorradfahrer Risiken einschätzen, welche Erfahrungen sie im Straßenverkehr sammeln und wie sie Sicherheitsfragen erleben.
Unterstützung für LUMOS: ifz ersucht BAGMO um Hilfe
Frankia Noctra Liner 7.6 (2027) erstmals auf der Messe vorgestellt – neuer Premium‑Integrierter

Der Appell an die BAGMO
Um die Datengrundlage zu verbreitern, hat das ifz nun gezielt die Mitgliedsorganisationen der BAGMO angeschrieben. Die Bitte: die eigenen Kommunikationskanäle, Verteiler und Netzwerke zu nutzen, um möglichst viele Fahrer zur Teilnahme zu bewegen.
Nach Angaben des Instituts hat bisher lediglich die Biker Union innerhalb der BAGMO-Mitglieder öffentlich zur Teilnahme aufgerufen. Das ifz hofft, dass weitere Verbände diesem Beispiel folgen und zusätzliche Rückmeldungen erreichen.
Wer gehört zur BAGMO?
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Motorrad vereint Verbände, Clubs, Institutionen und Unternehmen aus dem Motorradbereich. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Sicherheit und vertritt die Interessen von Motorradfahrern gegenüber Politik und Verwaltung.

Warum höhere Teilnehmerzahlen zählen
Eine breitere Beteiligung erhöht die Aussagekraft der Untersuchung. Mehr Daten helfen, Unterschiede zwischen Fahrergruppen zu erkennen und verlässlichere Schlüsse über Risiken und Sicherheitsbedürfnisse zu ziehen.
Das ifz betont, dass vielfältige Rückmeldungen nötig sind, um Ergebnisse zu erhalten, die die gesamte Szene abbilden — nicht nur einzelne Segmente.
Die Befragung läuft bereits online; Interessierte können sich über die jeweiligen Verbände und Organisationen informieren, die sie vertreten.











