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Volkswagen hat eine umfassende Neuordnung von Führungspositionen in der Produktionsorganisation der Brand Group Core angekündigt. Die Personalrochade betrifft mehrere Werke in Europa sowie Standorte in China, Mexiko und Argentinien und verschiebt Verantwortlichkeiten zwischen Werkleitungen und technischen Geschäftsführungen.
Breite Umstrukturierung über mehrere Standorte
Betroffen sind unter anderem die Werke in Osnabrück, Hannover und Poznań sowie Fabriken in China, Mexiko und Argentinien. Erste Berichte zu den Änderungen hatte die Automobilwoche veröffentlicht. Intern geht es um die Neubesetzung zentraler Rollen innerhalb des Produktionsnetzwerks.
Echter Klang entsteht im Motor
Umfangreiche Personalumstrukturierung in der Produktion bei Volkswagen

Stefanie Hegels wechselt nach Osnabrück
Eine der zentralen Personalien: Stefanie Hegels, derzeit Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Poznań, wird zum 1. September als Geschäftsführerin Technik und Sprecherin der Geschäftsführung zur Volkswagen Osnabrück GmbH wechseln. Sie tritt die Nachfolge von Christiane Engel an, die das Unternehmen im Rahmen einer lange geplanten Altersregelung und nach mehr als 34 Jahren im Konzern verlässt.
Hegels bringt umfangreiche Erfahrung aus Logistik- und Produktionsfunktionen mit. Ihre Karriere bei Volkswagen begann 1996 in Wolfsburg; sie hatte Stationen in Emden und Kaluga, leitete die Logistik von Volkswagen Nutzfahrzeuge und das Crafter-Werk in Września. Seit September 2023 steht sie an der Spitze von Volkswagen Poznań.
Produktionsvorstand Christian Vollmer würdigte Engel als prägende Persönlichkeit des Standorts: Sie habe Osnabrück seit 2023 „mit hoher fachlicher Kompetenz, klarer Führung und großem persönlichem Engagement maßgeblich geprägt“. Vor dem Hintergrund der im kommenden Jahr auslaufenden Fahrzeugfertigung sei es ihr gelungen, den Beschäftigten Orientierung zu geben und verlässliche Produktionsprozesse sicherzustellen.
Wechsel in Hannover und China
Der Wechsel nach Osnabrück löst weitere Umbesetzungen aus. Richard Slovak, der seit Anfang 2025 die Leitung des VWN-Standorts in Hannover innehatte, wird zum 1. September Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen Poznań und übernimmt damit auch die dortige Werkleitung.

Für Hannover ist Stefan Depka vorgesehen. Er kommt vom chinesischen Joint Venture FAW-Volkswagen und leitete bislang das Werk in Foshan. Depka soll die Fabrik in Hannover in einem herausfordernden Marktumfeld weiterentwickeln.
Verschiebungen in Mexiko und Argentinien
Die Personalrochade reicht bis nach Übersee: Thomas Hahlbohm, aktuell Vorstand Produktion und Logistik bei Volkswagen de México, übernimmt Depkas bisherige Position in Foshan. Seine Nachfolge in Mexiko tritt Gabriel Ozogany an, derzeit Werkleiter in Pacheco, Argentinien.
Volkswagen verlagert damit mehrere erfahrene Führungskräfte innerhalb seines internationalen Fertigungsnetzwerks. Hahlbohm verfügt über Einsätze in Hannover, Poznań, Pacheco und Mexiko. Ozogany ist seit fast 25 Jahren im Konzern aktiv und arbeitete unter anderem in Produktion und Logistik bei Volkswagen Slovakia, in Puebla und zuletzt in Pacheco.
Kontext: Strategie und weitere Personalentscheidungen
Die Umstellungen fallen in eine Phase, in der Volkswagen seine Produktionsstrukturen stärker an Effizienz, Standortperspektiven und internationale Wettbewerbsfähigkeit ausrichten will. Laut Konzernplanung, die bereits Ende 2025 kommuniziert wurde, soll die globale Produktion künftig stärker in regionalen Zusammenschlüssen organisiert werden.
Bisher ist für die Neustrukturierung auf der iberischen Halbinsel nur André Kleb offiziell als Werkschef bestätigt. Weitere Personalentscheidungen innerhalb der Produktionsorganisation sind nach Unternehmensangaben zu erwarten, da die Neuausrichtung fortschreitet.











