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	<title>spothits &#187; Jens Mueller</title>
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	<description>Reisemobil, Caravan, Motorrad, Reise</description>
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		<title>spothits-Buchtipp: Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 19:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jens Mueller]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2549" style="width: 205px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/10/u1_978-3-8105-1079-2_cover_joyce__klein.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-2549" alt="spothits-Buchtipp: Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. © spothits/fischer krüger verlag" src="/wp-content/uploads/2013/10/u1_978-3-8105-1079-2_cover_joyce__klein-195x300.jpg" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">spothits-Buchtipp: Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. © spothits/fischer krüger verlag</p></div>
<p><strong>Alles beginnt mit einem Brief, den Harold Fry von einer ehemaligen Arbeitskollegin erhält. Hierin steht, dass sie an Krebs erkrankt sei und von ihm Abschied nehmen möchte. Harold schreibt einen kurzen Antwortbrief und macht sich damit sofort auf den Weg zum Briefkasten. Harold ist Rentner. Er hat sich in seinem Leben immer aus allem rausgehalten. Er hat einen Sohn, dem er kein Vater war und eine Frau (Maureen), von der er sich schon lange entfernt hat. Und er hat ein Leben, in dem es außer Rasen mähen nichts zu tun gibt.</strong></p>
<h2>Wach rütteln und glauben</h2>
<p>Und dann steht er am Briefkasten, überlegt, wirft den Brief aber nicht ein. Stattdessen läuft er weiter zum nächsten und weiter zum nächsten. Bis es Mittag ist und er an eine Tankstelle kommt, in der er sich einen Burger bestellt und mit der Bedienung spricht. Das junge Mädchen rüttelt Harold wach, als sie erzählt, dass auch ihre Tante Krebs hätte und sagt: »Man muss glauben. Meine ich jedenfalls. Es geht gar nicht um Medizin und das ganze Zeug. Man muss daran glauben, dass ein Mensch wieder gesund werden kann. Unser Geist ist viel größer, als wir begreifen. Wenn wir fest an etwas glauben, können wir alles schaffen.«</p>
<h2>Versprechen</h2>
<p>Harold ruft in dem Hospiz, in dem seine ehemalige Arbeitskollegin liegt, an und lässt ihr ausrichten, sie solle auf ihn warten. Diese Nachricht ist für ihn ein Versprechen.</p>
<h2>Schritt für Schritt</h2>
<p>Harold läuft weiter und setzt einen Fuß vor den anderen. Auf seinem Weg an die schottische Grenze trifft er viele Menschen, wird zum Medienstar, hat plötzlich Fans und geht am Ende doch wieder allein seinen Weg. Immer wieder zweifelt er. Immer wieder ruft er sich sein Versprechen ins Gedächtnis. Und während Harold läuft, fängt er an zu begreifen, was in seinem Leben schief gelaufen ist.</p>
<h2>Maureens Rolle</h2>
<p>Neben Harold entwickelt Rachel Joyce dessen Frau Maureen zur zweiten Hauptfigur. Dabei wechselt die Autorin gekonnt zwischen den Perspektiven Harolds, seiner Frau und der umgebenden Landschaft.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was ist es, das die Geschichte so fesselnd macht? Ist es das nie ausgesprochene Geheimnis zwischen der Arbeitskollegin und Harold Fry? Ist es das liebevoll beobachtete und facettenreich gezeichnete Leben? Sind es all die Geschichten der Leute, die Harold auf seinem langen Weg von Südengland an die schottische Grenze kennenlernt?</p>
<p><strong>Es ist der persönliche Ton</strong>, den die Autorin trifft. Dieses Vertraute, das nur Freunde haben, lässt einen nicht mehr los. So schreibt Joyce nicht, dass Harold an zwei Metzger-Geschäften vorübergeht. Stattdessen gibt es einen »bösen Metzger« der, wie Maureen sagt, seine Frau schlägt, und einen »guten Metzger«, der von seiner Frau verlassen wurde. Es sind diese unzähligen zwischenmenschlichen Beziehungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Es ist dieser liebevolle Blick auf das Menschliche im Leben.</p>
<p><strong>Der Roman</strong> »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« von Rachel Joyce ist im Fischer Krüger Verlag für 18,99 Euro erschienen.</p>
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		<title>spothits-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jens Mueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger]]></category>
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		<category><![CDATA[Dirk Kurbjuweit]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie gehören in Stellenanzeigen, wie das Salz in die Suppe: jung, dynamisch, hoch motiviert, flexibel und belastbar. Ob besagte Suppe am Ende damit versalzen wird, sei dahingestellt. Viel interessanter ist der Ursprung dieser Plattitüden. Denn weggelassen fallen die wortleeren Phrasen umso deutlicher auf. In »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/2470/spothits-de-buchtipp-unser-effizientes-leben-die-diktatur-der-oekonomie-und-ihre-folgen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2474" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/09/deckblatt2_20130925_kontrast.jpeg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-2474" alt="spothits.de-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«. © spothits" src="/wp-content/uploads/2013/09/deckblatt2_20130925_kontrast-215x300.jpeg" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">spothits.de-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«. © spothits</p></div>
<p><strong>Sie gehören in Stellenanzeigen, wie das Salz in die Suppe: jung, dynamisch, hoch motiviert, flexibel und belastbar. Ob besagte Suppe am Ende damit versalzen wird, sei dahingestellt. Viel interessanter ist der Ursprung dieser Plattitüden. Denn weggelassen fallen die wortleeren Phrasen umso deutlicher auf. In »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen« analysiert Dirk Kurbjuweit mit messerscharfem Verstand die totale Ökonomisierung aller Lebensbereiche. Was das mit uns macht, zeigt der Autor, indem er in die Gedankenwelt zweier Entscheider der weltweit agierenden Unternehmensberatung »McKinsey« eintaucht.</strong></p>
<h2>Nomenklatur</h2>
<p>Eigentlich hätte der Band »Die McKinsey Gesellschaft« heißen können, sieht Kurbjuweit doch hier den Ursprung aller Bemühungen, eine Gesellschaft total effizient zu machen. Vorangetrieben wird dieser Gestaltungsprozess von Eliten, die der Autor als Hochleistungsmenschen bezeichnet.</p>
<h2>Beweisführung</h2>
<p>Den Beweis, dass schon jetzt eine Menge »McKinsey« in allen Lebensbereichen ankommen ist, liefert er mit Beispielen aus Gesellschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft. Zudem zeigt Kurbjuweit, zu welchen Furcht einflösenden Auswüchsen es kommt, sobald die McKinseysierung im Gesundheitssystem ankommt.</p>
<h2>Vom Bürger zum Kunden</h2>
<p>Dabei sind es gerade die Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft, die etwa während der Amtszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aus Bürgern Kunden machte und Konrolleure zur Überwachung der Wirtschaftlichkeit des Systems einsetzte. Da war er dann geboren, der Kunde vor der Arbeitsagentur, der einen vom Kontrolleur ermittelten Betrag X zum Leben bekommt.</p>
<h2>Fiktion &#8230;?</h2>
<p>Besonders perfide wird es, sobald die Gentechnologie ins Spiel kommt. Denn es gibt auch ein »McKinsey-Menschenbild«. Die sind natürlich schöner, intelligenter und kräftiger als alles, was bislang unter »normalen« Bedingungen hervorgebracht wurde. Der Traum von der Menschenzucht rückt ein weiteres Mal in den Fokus.</p>
<p><strong>Der Band »Unser effizientes Leben</strong> – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen« von Dirk Kurbjuweit ist im Rowohlt-Reinbek-Verlag für 14,90 Euro erschienen.</p>
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