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	<title>spothits &#187; Journalist</title>
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		<title>Bezahlschranken hin oder her: Qualitätsjournalismus kostet Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 07:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Springer Presse prognostiziert: Onlinejournalismus wird besser, als es Printjournalismus jemals war. Content gewinnt an Bedeutung, Journalisten komme die Aufgabe zu, aus der Angebotsvielfalt Wesentliches auszuwählen. So wird Journalist zur Kontrollinstanz qualitativer Berichterstattung. Das könnte ein Weg sein, den Onlinejournalisten beschreiten. Soweit die Theorie Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG) erklärt im Interview mit »Gründerszene«, bei Springer<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/787/bezahlschranken-hin-oder-her-qualitaetsjournalismus-kostet-geld/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_791" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/606117_original_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-791" alt="Bezahlschranken hin oder her: Qualitätsjournalismus kostet Geld. © spothits/gerd altmann/ pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/606117_original_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio.de_-300x212.jpg" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Bezahlschranken hin oder her: Qualitätsjournalismus kostet Geld. © spothits/Gerd Altmann/PIXELIO <br /><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p><strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Springer Presse prognostiziert: Onlinejournalismus wird besser, als es Printjournalismus jemals war. Content gewinnt an Bedeutung, Journalisten komme die Aufgabe zu, aus der Angebotsvielfalt Wesentliches auszuwählen. So wird Journalist zur Kontrollinstanz qualitativer Berichterstattung. Das könnte ein Weg sein, den Onlinejournalisten beschreiten.</span></strong></p>
<h2>Soweit die Theorie</h2>
<p><a href="http://www.gruenderszene.de/interviews/doepfner-axel-springer-startups" target="_blank">Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG) erklärt im Interview mit »Gründerszene«</a>, bei Springer hätte man die vergangenen Jahre damit verbracht, Content wenig Gewicht beizumessen. Das soll sich nun grundlegend ändern. Die Herausforderung sei es, die Fülle der im Internet verfügbaren Informationen zu filtern und durch professionelle Auswahl zu kanalisieren. Hier würden in Zukunft neue Geschäftsmodelle entstehen, meint Döpfner. So würde der Onlinejournalismus zu einer neuen Blüte geführt und besser, als es Printjournalismus je war.</p>
<p><strong>Die Frage, ob Bezahlinhalte funktionieren</strong>, bejaht Döpfner. Dennoch sieht er den gegenwärtigen digitalen Auftritt seines Medienhauses noch zu nah an den klassischen Printausgaben von »Welt« oder »Bild«. Man müsse noch viel dazulernen.</p>
<h2>Innovation von der Basis</h2>
<p>So soll die bereits zum dritten Mal stattfindende <a href="http://hy.co/" target="_blank">Start-up-Eventreihe &#8220;hy! Berlin&#8221;</a> (2. bis 4. Juni 2013) auch die Fantasie bei Springer beflügeln. Zudem erwarte man im Medienhaus, dass innovative Geister Kontakt mit Springer aufnehmen und sich, sowie ihre Ideen und Konzepte vorstellen. Denn <a href="/584/2013/05/11/wird-internet-bald-richtig-teuer-zeitungsbranche-sucht-nach-neuen-konzepten/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">wie in anderen Verlagshäusern, ist auch bei Springer noch kein praktikables Geschäftsmodell gefunden</a>, das den Herausforderungen des Onlinejournalismus gerecht wird. Fest steht nur, dass der Leser für qualitativ hochwertigen Content zahlen müsse.</p>
<h2>Leser kennen sich aus &#8230;</h2>
<p>Und zahlen wird er, denn dumm ist der Leser nicht. Er weiß sehr genau, dass Recherche und Schreiben Geld kosten. So schön Ideale sein mögen, müssen am Ende auch Verleger und Journalist ihre Familien ernähren. Schwierig ist es dennoch, da Informationen im Internet »gefühlt« überall kostenfrei zu haben sind. Genau genommen ist das jedoch ein Trugschluss. Denn selbst dem Einmann-Betrieb entstehen auf Produzentenseite Kosten. Das ist selbst dann der Fall, wenn es nur um den Schutz der Domain oder Stromkosten für den Server geht.</p>
<h2>Lösungsansätze</h2>
<p>Lösungen können sein: Content verkaufen, Werbung schalten oder beides. Welcher Weg der bessere ist, zeigt sich in naher Zukunft. Fest steht, dass es Bezahlschranken oder wie auch immer der Contentverkauf genannt wird, geben dürfte. Wie Geschäftsmodelle aussehen könnten, ist im Moment noch nicht absehbar. Hier wartet man selbst bei Springer noch auf die zündende Idee.</p>
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		<title>Personalisierter Nachrichtenbetrieb: Mikro-Berichterstattung als Chance für Journalisten</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Mikrokredite. Warum also nicht auch Mikro-Berichterstattung? Denn Enthüllungen sind Perlen journalistischer Arbeit. Sie aufzuspüren und bis zur Zündung der Bombe am Thema arbeiten zu können, erfordert Zeit, Geld, in einigen Fällen sogar eine gut funktionierende Rechtsabteilung Trend zur Nische Angesichts zunehmender Verlagsschließungen müssen sich Journalisten mehrheitlich umorientieren. Eine Möglichkeit ist, sich dem seit<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/646/personalisierter-nachrichtenbetrieb-mikro-berichterstattung-als-chance-fuer-journalisten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_656" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/tasten_schreibmaschine643076_web_r_k_b_by_marvin-siefke_pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-656" alt="Personalisierter Nachrichtenbetrieb: Mikro-Berichterstattung als Chance für Journalisten. © spothits/marvin siefke/pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/tasten_schreibmaschine643076_web_r_k_b_by_marvin-siefke_pixelio.de_-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Personalisierter Nachrichtenbetrieb: Mikro-Berichterstattung als Chance für Journalisten. © spothits.de/Marvin Siefke/PIXELIO <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p><strong>Es gibt Mikrokredite. Warum also nicht auch Mikro-Berichterstattung? Denn Enthüllungen sind Perlen journalistischer Arbeit. Sie aufzuspüren und bis zur Zündung der Bombe am Thema arbeiten zu können, erfordert Zeit, Geld, in einigen Fällen sogar eine gut funktionierende Rechtsabteilung</strong></p>
<h2>Trend zur Nische</h2>
<p>Angesichts zunehmender <a title="Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten" href="/archive/584/2013/05/11/wird-internet-bald-richtig-teuer-zeitungsbranche-sucht-nach-neuen-konzepten/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Verlagsschließungen</a> müssen sich Journalisten mehrheitlich umorientieren. Eine Möglichkeit ist, sich dem seit Jahren in der Wirtschaft vollziehenden Trend zur Nische anzuschließen. Strategisch interessant ist das für Journalisten wie ganze Redaktionen. Am Ende soll so nicht mehr Masse, sondern Qualität stehen. Dabei vollziehe sich der Schritt zum Prozessjournalismus meint <a href="http://carta.info/58046/startups-die-nachste-stufe-des-prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-40593" target="_blank">Frederik Fischer carta.info</a>. Nachdem als Erstes technische und softwaregestützte Peripherie um den Journalisten ausgelagert wurde, könne der sich nun wieder, Dank Automation, dem Wesentlichen zuwenden.</p>
<h2>Multiples Anforderungsprofil</h2>
<p>Klingt gut, ist so aber sicherlich nur in Groß-Redaktionen überhaupt denkbar. Wohingegen journalistische Kleinunternehmer mehr und mehr alles, wenigstens im Ansatz, beherrschen müssen. Da wird recherchiert, validiert, produziert, in Personalunion Stücke geschrieben, Videos bearbeitet und Audiobeiträge zu sendefähigem Material aufbereitet. Nicht selten wird dabei die Grenze verwischt zwischen Aufwand und Nutzen. Ob des eigenen Qualitätsanspruchs erfolgt aber dennoch eine fristgerechte Lieferung.</p>
<h2>Mikro-Berichterstattung meint Nischen-Journalismus</h2>
<p>Dabei sind die Grenzen zwischen Journalist und Blogger fließend. Auf den ersten Blick schließt das Eine das Andere nicht aus. In den Augen etablierter Journalisten sind Blogger jedoch nichts anderes als interessierte Egomanen, nicht in der Lage, auch nur ansatzweise journalistisch zu arbeiten.</p>
<p><strong>Jetzt, wo buchstäblich jeder die Möglichkeit hat</strong>, zu veröffentlichen, wird es zunehmend schwierig das eigene Profil zu etablieren. Sich auf ein möglichst spitzes Thema zu fokussieren kann da helfen. In Verbindung mit Personalisierung sei das eine Chance, meint <a href="http://berlinergazette.de/machtverschiebung-journalismus-rosen/" target="_blank">Magdalena Taube von berlinergazette.de</a>. Sie geht aber noch weiter und spricht von Machtkampf. Bislang wären Journalisten in der Redaktion eines Verlagshauses eher anonym ihrer Arbeit nachgegangen. Im Onlinebereich ist das anders. Hier muss sich jeder selbst vermarkten. So steht hinter jedem Stück und jeder Veröffentlichung immer auch ein Gesicht.</p>
<h2>Personalisierung der Information</h2>
<p>Ohne die Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu erregen, nützt aber keine noch so spitze Themenfindung oder Personenverknüpfung etwas. An dieser Stelle kommen <a title="google-istische Denke – oder: Vom Druck, online sein zu müssen" href="/archive/13/2013/03/29/google-istische-denke-oder-vom-druck-online-sein-zu-mussen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">soziale Netzwerke wie Facebook, google+, Xing, LinkedIn oder auch Twitter</a> ins Spiel. Wer diese Kanäle treffsicher zu bedienen weiß, bekommt Öffentlichkeit. Wer weniger versiert mit den Vertriebswegen spielt – nichts anderes sind die Networks für viele – bleibt für lange Zeit unbeachtet.</p>
<h2>Technologie-Hörigkeit</h2>
<p>Und wenn auch <a href="http://carta.info/58046/startups-die-nachste-stufe-des-prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-40593" target="_blank">Frederik Fischer</a> deutschen Journalisten eine Technologie-Aversion nachsagt, dürfte das auf die Mehrheit kaum zutreffen. Zudem ist Technologie-Hörigkeit auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn so sagt die Zahl der Follower bei Twitter noch lange nichts über die Qualität der Arbeit des Verfolgten.</p>
<p><strong>Ebenso abstrus sind Auswüchse auf Facebook</strong>: Wer dort eine Fan-Site erstellt, bekommt noch während der Anmeldung ein Angebot, wonach für wenige Dollar viele Leute per Mail aufgefordert werden, den Like-Button der eigenen Site zu klicken. Nun darf sich der medienkompetente Nutzer fragen, wo da Substanz und Qualität des Likes stecken.</p>
<h2>Bitte folgen &#8230;</h2>
<p>Aber gut, Medienrealität schafft Medienkompetenz. Und der Journalist steht als vermittelnde Instanz erklärend dazwischen. Es verspricht also eine für lange Zeit, arbeitsreiche Zukunft zu werden.</p>
<p>Sie können spothits.de auf <a href="https://twitter.com/Ingo_Koecher" target="_blank">Twitter folgen</a> oder <a href="https://plus.google.com/u/0/b/101335245648928607180/101335245648928607180/posts" target="_blank">google+</a> folgen.</p>
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		<title>Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Recherche, Schreiben und Veröffentlichen kostet Geld. Das weiß jeder. Gestemmt wird das Ganze vom Zeitungsverleger und Journalisten. Bislang sicherten die verkauften Exemplare den Fortbestand des Blattes. Jetzt schürt der sich vielerorts vollziehende Wechsel vom klassischen Printgeschäft zum Onlinejournalismus massiv Ängste. Woran liegt das? Umsonst-Mentalität Die Umsonst-Mentalität hat ihre Wurzeln in den Anfängen des Internet und<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/584/wird-internet-bald-richtig-teuer-zeitungsbranche-sucht-nach-neuen-konzepten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_588" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/523002_original_r_k_by_halina-zaremba_pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-588" alt="Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten. © spothits/halina zaremba/pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/523002_original_r_k_by_halina-zaremba_pixelio.de_-300x236.jpg" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Wird Internet bald richtig teuer? Zeitungsbranche sucht nach neuen Konzepten. © spothits/Halina Zaremba/PIXELIO <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p><strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Recherche, Schreiben und Veröffentlichen kostet Geld. Das weiß jeder. Gestemmt wird das Ganze vom Zeitungsverleger und Journalisten. Bislang sicherten die verkauften Exemplare den Fortbestand des Blattes. Jetzt schürt der sich vielerorts vollziehende Wechsel vom klassischen Printgeschäft zum Onlinejournalismus massiv Ängste. Woran liegt das?</span></strong></p>
<h2>Umsonst-Mentalität</h2>
<p>Die Umsonst-Mentalität hat ihre Wurzeln in den Anfängen des Internet und dem Umgang der etablierten Medien damit. Dabei ist es unerheblich, ob es Tageszeitungen oder der Öffentlich Rechtliche Rundfunk waren, die das Kuckucksei ins Nest legten. Jetzt ist es zersprungen und alle müssen mit den Konsequenzen fertig werden.</p>
<h2>Reste-Rampe</h2>
<p>Noch vor wenigen Jahren war das Internet in den Augen der Etablierten eine Art Reste-Rampe, höchstens zur Zweitverwertung geeignet. Dabei blieb die exklusive Erst-Veröffentlichung der Printausgabe oder der entsprechenden Fernsehsendung vorbehalten. Anschließend standen die aufgewärmten Beiträge den Internetnutzern kostenlos zur Verfügung. Dabei machen bis heute immer noch viele den Kardinalsfehler und präsentieren den Inhalt 1zu1 online.</p>
<p><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;"><strong>Mit dieser Praxis holt im 21. Jahrhundert kein Blatt</strong> Leser hinter dem Ofen vor, so schön chronologisch saubere Archive auch sein mögen. Da muss auf der <a title="Wenn Du Zeit hast, scroll nach unten! oder: Neue Medien braucht das Land" href="/2013/05/09/wenn-du-zeit-hast-scroll-nach-unten-oder-neue-medien-braucht-das-land/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Macherseite etwas geschehen</a>. Und weil das ein langer, schmerzhafter Prozess ist, sieht Emily Bell von der Columbia Journalism School New York eine Welle von Verlagsschließungen auf die Branche zu rollen (<a href="http://www.cicero.de/kapital/fuer-viele-journalisten-ist-das-internet-hexerei/54382" target="_blank">Cicero,</a> 9. Mai.13).</span></p>
<h2>Geschäftsmodell, das keines ist &#8230;</h2>
<p>In dieser unabänderlichen Entwicklung steckt Sprengstoff: Denn zeitgleich mit dem Wechsel vom Print- zum Onlinemedium brechen massiv Einnahmen weg, die auf der Onlineseite noch nicht aufgefangen werden.</p>
<p><strong>Das liegt etwa am Geschäftsmodell</strong>, das keines ist. Denn die Inhalte im Netz sind kostenfrei. Und wenn der Leser Informationen nicht bei Zeitung »A« findet, klickt er eben zu »B« oder »C«.</p>
<h2>Ein erster Schritt</h2>
<p>Jetzt beginnt das Kopfzerbrechen darüber, wie ein Abrechnungsmodell aussehen könnte. Dieser Tage ist zu erleben, wie sich die <a href="http://taz.de/" target="_blank">taz</a> dem Thema nähert. Bei der Tageszeitung wird der Beitrag zu Beginn von einem transparenten Fenster verdeckt. Hier stößt der Leser auf die Frage, ob er nicht etwas für den Beitrag zahlen wolle. Klickt der auf »nein«, geht es kostenfrei weiter. Eine Lösung ist auch das nicht, allenthalben ein erster Schritt.</p>
<p><strong>Selbst Youtube denkt über Bezahlschranken nach</strong>. Im gleichen Atemzug rudert die google-Tochter jedoch zurück und warnt davor, zu viel zu verlangen. Man müsse unbedingt an den Nutzer denken, der bislang alles kostenlos haben konnte (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/youtube-testet-kostenpflichtigen-abo-dienst-a-899009.html#ref=rss" target="_blank">Spiegel Online/Reuters</a>, 10.05.13).</p>
<h2>Der Leser ist schlau</h2>
<p>Während bei Filmen der finanzielle Herstellungsaufwand weit augenfälliger als bei Zeitungen ist, sollten die Blattmacher ihre Leser jedoch nicht unterschätzen. Denn die wissen sehr wohl, dass sich ein Beitrag nicht von selbst schreibt, Recherche Zeit und Geld kosten. Gegnern eines Abrechnungsmodells wird so schnell der Wind aus den Segeln genommen, denn die Mehrheit überschaut, dass auch Verleger und Journalisten nicht allein von Idealen leben.</p>
<h2>Ein Ansatz</h2>
<p>An der Umsetzung könnte es noch hapern, weil jeder Verleger den Wettbewerber mit Argusaugen beobachtet. Einfacher wäre es, ein Kooperationsmodell auf die Beine zu stellen. Eines umzusetzen dürfte nicht allzu schwer fallen, da viele Lokalausgaben ohnehin unter einer Dachmarke organisiert sind. Und wenn alle für ihre erarbeiteten Beiträge Geld verlangen, dann wird auch bei der Nutzung von »Zeitungen« im Internet ein Umdenken stattfinden.</p>
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