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	<title>spothits &#187; Nachhaltigkeit</title>
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	<description>Reisemobil, Caravan, Motorrad, Reise</description>
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		<title>Häusertausch und Carsharing: Tauschbörsen sprengen regionale Grenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 May 2013 07:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Teilen und Tauschen – nachhaltiger lässt sich nicht wirtschaften. Dabei verbreitet sich gerade unter jungen Großstädtern Carsharing besonders schnell. Und das hat nichts mit Geldmangel, sondern vielmehr mit praktischen Überlegungen zu tun. Ebenso verhält es sich mit Tauschbörsen. Auch hier ist ein deutliches Community-Wachstum auszumachen. Dabei spielt Geld kaum eine Rolle. Die Idee dahinter<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/803/haeusertausch-und-carsharing-tauschboersen-sprengen-regionale-grenzen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_807" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/sharing429706_original_r_by_m.e._pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-807" alt="Häusertausch und Carsharing: Tauschbörsen sprengen regionale Grenzen. © spothits/m. e./ pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/sharing429706_original_r_by_m.e._pixelio.de_-300x158.jpg" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Häusertausch und Carsharing: Tauschbörsen sprengen regionale Grenzen. © spothits/M. E./PIXELIO<br /><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teilen und Tauschen – nachhaltiger lässt sich nicht wirtschaften. Dabei verbreitet sich gerade unter jungen Großstädtern Carsharing besonders schnell. Und das hat nichts mit Geldmangel, sondern vielmehr mit praktischen Überlegungen zu tun. Ebenso verhält es sich mit Tauschbörsen. Auch hier ist ein deutliches Community-Wachstum auszumachen. Dabei spielt Geld kaum eine Rolle.</strong></p>
<h2><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Die Idee dahinter</span></h2>
<p>Sich von der globalen Wirtschaft entkoppeln. Regionalität liefert Sicherheit und Unabhängigkeit. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung.</p>
<p><strong>Ein Tauschring funktioniert</strong>, indem Mitglieder Leistungen anbieten, um etwa eine Wohnung zu tapezieren oder ein Fahrrad zur reparieren. Im Gegenzug wird dem Maler oder Monteur ein Geldwert gutgeschrieben  Bei der Leipziger Tauschbörse sind das »Batzen«. Benötigt nun der Maler oder Monteur Hilfe, hat er die Wahl, Batzen als »Zahlungsmittel« einzusetzen oder eine handwerkliche Leistung anzubieten.</p>
<h2>Über Deutschlands Grenzen hinaus</h2>
<p><a href="http://www.tauschring.de/hauptseite.php" target="_blank">Tauschringe haben sich bis heute in Deutschland</a> mit Hamburg, Leipzig, Dresden, Kassel, Stuttgart oder München in nahezu jeder größeren Stadt entwickelt. Zudem sind die Netzwerke europa- und weltweit aktiv. Dabei wächst das Angebot mit jedem Neuzugang in der Gemeinschaft. »Lieferbar« sind handwerkliche Leistungen, die Übernahme von Schreib-, Computer- oder Fotoarbeiten, oder auch eine zeitweise Überlassung des eigenen Fahrzeuges. Wesentlich bei jeder Transaktion: Beide Seiten profitieren gleichermaßen.</p>
<p><strong>Aber auch Tauschen im eigentlichen Sinn</strong> findet statt, wenn etwa Möbel oder Bücher den Besitzer wechseln. Hierbei rückt die Nachhaltigkeit des Systems besonders in den Fokus.</p>
<h2>Was das System leistet</h2>
<p>Tauschbörsen waren bislang von Regionalität geprägt. In Zeiten wachsender Vernetzung über das Internet entwickelt sich die lokale Idee mehr und mehr zu einem globalisierten Angebot. Wenn auch der überwiegende Teil im regionalen Bereich aktiv bleibt, bereichern europäische und weltweite Netzwerke das lokale Angebot zusätzlich.</p>
<p><strong>So haben sich selbst <a href="http://de.homeforhome.com/" target="_blank">Tauschbörsen für Wohnungen und Häuser</a></strong> entwickelt. Gerade hier ist Internationalität von besonderer Bedeutung. Dann nämlich, wenn man einer kanadischen Familie die eigene Wohnung oder das eigene Haus zur Verfügung stellt, um zeitgleich in deren Wohnung oder Haus die eigenen Ferien zu verleben.</p>
<p><strong>Aber egal ob Haus oder Möbel</strong> getauscht, oder eine Reparatur ausgeführt wird, die Community-Mitglieder sparen und lernen Leute kennen, die sie sonst nie getroffen hätten. Zudem werden visuelle Bekanntschaften ins reale Leben transformiert. Da bekommt Social Networking eine vollkommen neue Bedeutung.</p>
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		<title>Deutschland 2013: Motor oder Armenhaus Europas?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder Motor braucht Kraftstoff. Für Deutschland sind das zu einem großen Teil die Arbeitnehmer. Also die Gruppe der Gesellschaft, die, und das steckt ja bereits im Wort, arbeitet. Das machen eine ganze Reihe von Leuten, Tag für Tag und Jahr für Jahr in den unterschiedlichsten Berufen. Nur haben trotz Nachhaltigkeitsgetöse und zunehmender Flexibilisierung immer weniger<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/681/deutschland-2013-motor-oder-armenhaus-europas/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder Motor braucht Kraftstoff. Für Deutschland sind das zu einem großen Teil die Arbeitnehmer. Also die Gruppe der Gesellschaft, die, und das steckt ja bereits im Wort, arbeitet. Das machen eine ganze Reihe von Leuten, Tag für Tag und Jahr für Jahr in den unterschiedlichsten Berufen. Nur haben trotz Nachhaltigkeitsgetöse und zunehmender Flexibilisierung immer weniger etwas von der damit verbundenen Wertschöpfung. Die findet am Ende in anderen Geldbörsen ihren Niederschlag. Und da klingelt es erwiesenermaßen gewaltig.</strong></p>
<div id="attachment_4196" style="width: 109px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2014/01/spothits_logo_kuerzel_namenszug99_99.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4196" alt="© spothits" src="/wp-content/uploads/2014/01/spothits_logo_kuerzel_namenszug99_99.jpg" width="99" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">© spothits</p></div>
<h2>Das ist keine Neid-Debatte!</h2>
<p>Nun kann sich der gewogene Arbeitnehmer die Frage stellen, warum das so ist. Die erste Antwort, die ihm da von Arbeitgeberseite und deren Lobby immer entgegen geschmettert wird: So werden Arbeitsplätze gesichert. Nun gut, denkt man sich. Aber warum bin ich, wenn doch Arbeitsplätze gesichert werden, in keinem richtigen Anstellungsverhältnis, obgleich mein Kollege auf der anderen Seite des Bandes unbefristet für beinahe das doppelte Gehalt arbeitet?</p>
<p><strong>Dann folgt Antwort zwei</strong>: Spitzen abfangen, Engpässe abfedern heißt es da. Auch hier bleibt irgendwie ein ungutes Gefühl, denn die abgefederte Spitze ist eigentlich ein Plateau, das manchmal über Jahre unermüdlich geschliffen wird. Aber was bitte federe ich denn da ab? Vermutlich Gewinneinbußen – eine andere Erklärung gibt es eigentlich nicht.</p>
<h2>Ein Drittel atypisch beschäftigt</h2>
<p>Unterdessen kommt die <a href="http://www.boeckler.de/41389_41400.htm" target="_blank">Hans Böckler Stiftung</a> im April 2013 zu dem Schluss, dass nach zwanzig Jahren Flexibilisierung heute ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland einer atypischen Beschäftigung nachgeht.  Hierbei handelt es sich um Leiharbeit, Minijobs, Teilzeit oder befristete Arbeitsverträge. Die erzielten <a href="/archive/111/2013/04/20/armut-ist-politisch-gewollt-oder-hangematten-mentalitat-der-unternehmer/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Einkommen sind nicht selten so niedrig, dass ein Zuschuss vom Staat gewährt werden muss</a>, um bis zum Existenzminimum aufzuschließen.</p>
<h2>Kein Einzelfall</h2>
<p>Ein anderer Auswuchs ist, dass Arbeitgeber händeringend nach Minijobbern suchen, um die normal Beschäftigten nach und nach zu ersetzen. So lassen sich Kosten reduzieren und Einnahmen steigern. Ein anderes probates Mittel der Gewinnoptimierung ist es, die Belegschaft zu entlassen und im gleichen Atemzug anzubieten, wieder angestellt zu werden. Der Haken: Das Gehalt wird deutlich gekürzt.</p>
<p><strong>Wer nun glaubt, dass es nicht noch frühkapitalistischer geht</strong>, stelle sich vor, dass es unter den Spitzen abfangenden und Plateau schleifenden Leiharbeitern noch rechtlosere Arbeitnehmer gibt. Das sind die mit Werkverträgen. Noch schlechter bezahlt als Leiharbeiter und noch schneller wieder draußen.</p>
<h2>Steuergeld zur Gewinnoptimierung</h2>
<p>Es bedarf keiner analytischen Fähigkeiten, zu erkennen, dass diese Entwicklung durchaus Züge von <a href="/archive/448/2013/05/04/sittenwidrig-und-skandalos-fdp-will-4-euro-lohnuntergrenze/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Manchester-Kapitalismus zeigt. Auch wenn Rainer Brüderle (FDP) das vehement bestreitet</a>.</p>
<p><strong>Sich in dieser Situation gegen einen Mindestlohn</strong> auszusprechen, ist entweder naiv oder ignorant. Was davon allerdings das kleinere Übel ist, bleibt unklar. Denn beide kosten den Steuerzahler Millionen. Als Erstes während der Arbeitsjahre in denen das Einkommen auf Grundsicherungsniveau aufgestockt werden muss. Geld fließt hier natürlich nicht in die Sozialkassen. Ein zweites Mal bei Eintritt ins Rentenalter. Denn auch dann sind Zuschüsse zum Erreichen der Grundsicherung nötig.</p>
<h2>Armes reiches Deutschland</h2>
<p>Insgesamt hat sich die Armut bei Erwerbstätigen und Arbeitslosen mit Beginn der Hartz IV Reformen in Deutschland stärker als in anderen EU-Ländern ausgebreitet, so <a href="http://www.boeckler.de/39820_39827.htm" target="_blank">ein Ergebnis der Böckler Studie</a>.</p>
<p>Sie können spothits.de auf <a href="https://twitter.com/Ingo_Koecher" target="_blank">Twitter folgen</a> oder <a href="https://plus.google.com/u/0/b/101335245648928607180/101335245648928607180/posts" target="_blank">auf google+</a> besuchen.</p>
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