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AUTO BILD verabschiedet sich von den bekannten Bewertungssternen in Kurzberichten und ersetzt sie durch klarere Pro‑ und Kontra‑Darstellungen. Die Redaktion will Autos damit schon bei der ersten Vorstellung präziser einordnen und schrittweise bis zum ausführlichen Testbewertung begleiten.
Warum die Sterne entfallen
Bisher halfen die Sterne als schnelle Orientierung. Doch sie bildeten selten die Nuancen eines ersten Fahreindrucks ab. AUTO BILD erklärt, dass ein kurzer Ersteindruck und ein umfassender Test über Tage oder Wochen unterschiedliche Erkenntnisse liefern.
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Statt einer vereinfachten Gesamtwertung soll künftig das Für und Wider eines Fahrzeugs deutlicher hervortreten. Ziel ist eine transparentere Darstellung dessen, was sofort auffällt und was erst bei längerer Nutzung klar wird.
Wie die neue Einordnung funktioniert
Die Redaktion beginnt bereits bei der ersten Vorstellung eines neuen Modells mit einer Einordnung. Auch ohne lange Testfahrt lassen sich Aspekte wie Platzangebot, Bedienung, Verarbeitungsqualität, technische Lösungen oder Preis einschätzen.
Mit jeder weiteren Teststufe — von der ersten Fahrt über den Fahrbericht bis zum ausführlichen Langzeittest — soll die Bewertung präziser werden. Nach eigenen Angaben stützt sich AUTO BILD dabei auf vier Jahrzehnte Erfahrung.
Kurztest: VW T‑Cross
Als Beispiel für die neue, nüchternere Form der Fahrberichte dient der VW T‑Cross. Im aktuellen Test erweist sich der kleine Benziner mit Handschaltung als ausgewogenes Alltagsauto.

Er wirkt übersichtlich, bietet überraschend viel Innenraum und fährt komfortabel. Im Testverbrauch kam das Modell auf 5,8 Liter. Der Einstiegspreis liegt unter 30.000 Euro.
Kein Auto für große Spektakel, aber ein zuverlässiger Begleiter im Alltag — so die nüchterne Gesamtbeurteilung im Kurztest.
Was die neue Ausgabe (40/2026) sonst bietet
Die aktuelle Ausgabe bündelt Testfahrten, Technikberichte und Service-Themen. Wichtige Beiträge sind unter anderem:
- Erste Fahrt mit dem nur noch leicht getarnten VW ID.Tiguan Pro 4Motion
- Range Rover Electric mit 550 PS: lautlose Geländefahrt
- Mazda CX‑6e – chinesische Technik, japanische Abstimmung
- Geely E2 Max: erster Eindruck eines E‑Kleinwagens mit Heckantrieb
- Dodge Charger Daytona: 670 elektrische PS im Muscle‑Car‑Gewand
- Dodge Charger Sixpack: klassisches Muscle‑Car‑Rezept mit 550 PS
- VW T‑Cross 1.0 TSI im Test
- Vergleich: Peugeot 408 PHEV gegen Toyota Prius Plug‑in
- Beste Plug‑in‑Hybride bis 60.000 Euro – AUTO BILD‑Bestenliste
- Lotus Emeya im ausführlichen Test
- Gebrauchtwagentest: Mercedes GLE 350 de 4Matic für 33.980 Euro
Service und Rubriken
Im Serviceteil geht es um praktische Themen wie Hagelschäden und die Möglichkeit, betroffene Fahrzeuge zu retten. Außerdem veröffentlicht AUTO BILD einen großen Allrad‑Winterreifen‑Test.
Weitere Rubriken umfassen Leseraktionen zur Wahl der besten Autohändler, Motorsport, den AUTO BILD Club mit Gewinnspielen, die VW e‑Motion Days in Potsdam sowie eine Extratour zur Autokultur im Brisbane Motor Museum.











