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	<title>spothits &#187; Kunde</title>
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	<description>Reisemobil, Caravan, Motorrad, Reise</description>
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		<title>spothits-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jens Mueller]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie gehören in Stellenanzeigen, wie das Salz in die Suppe: jung, dynamisch, hoch motiviert, flexibel und belastbar. Ob besagte Suppe am Ende damit versalzen wird, sei dahingestellt. Viel interessanter ist der Ursprung dieser Plattitüden. Denn weggelassen fallen die wortleeren Phrasen umso deutlicher auf. In »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/2470/spothits-de-buchtipp-unser-effizientes-leben-die-diktatur-der-oekonomie-und-ihre-folgen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2474" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/09/deckblatt2_20130925_kontrast.jpeg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-2474" alt="spothits.de-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«. © spothits" src="/wp-content/uploads/2013/09/deckblatt2_20130925_kontrast-215x300.jpeg" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">spothits.de-Buchtipp: »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen«. © spothits</p></div>
<p><strong>Sie gehören in Stellenanzeigen, wie das Salz in die Suppe: jung, dynamisch, hoch motiviert, flexibel und belastbar. Ob besagte Suppe am Ende damit versalzen wird, sei dahingestellt. Viel interessanter ist der Ursprung dieser Plattitüden. Denn weggelassen fallen die wortleeren Phrasen umso deutlicher auf. In »Unser effizientes Leben – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen« analysiert Dirk Kurbjuweit mit messerscharfem Verstand die totale Ökonomisierung aller Lebensbereiche. Was das mit uns macht, zeigt der Autor, indem er in die Gedankenwelt zweier Entscheider der weltweit agierenden Unternehmensberatung »McKinsey« eintaucht.</strong></p>
<h2>Nomenklatur</h2>
<p>Eigentlich hätte der Band »Die McKinsey Gesellschaft« heißen können, sieht Kurbjuweit doch hier den Ursprung aller Bemühungen, eine Gesellschaft total effizient zu machen. Vorangetrieben wird dieser Gestaltungsprozess von Eliten, die der Autor als Hochleistungsmenschen bezeichnet.</p>
<h2>Beweisführung</h2>
<p>Den Beweis, dass schon jetzt eine Menge »McKinsey« in allen Lebensbereichen ankommen ist, liefert er mit Beispielen aus Gesellschaft, Politik, Forschung und Wirtschaft. Zudem zeigt Kurbjuweit, zu welchen Furcht einflösenden Auswüchsen es kommt, sobald die McKinseysierung im Gesundheitssystem ankommt.</p>
<h2>Vom Bürger zum Kunden</h2>
<p>Dabei sind es gerade die Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft, die etwa während der Amtszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aus Bürgern Kunden machte und Konrolleure zur Überwachung der Wirtschaftlichkeit des Systems einsetzte. Da war er dann geboren, der Kunde vor der Arbeitsagentur, der einen vom Kontrolleur ermittelten Betrag X zum Leben bekommt.</p>
<h2>Fiktion &#8230;?</h2>
<p>Besonders perfide wird es, sobald die Gentechnologie ins Spiel kommt. Denn es gibt auch ein »McKinsey-Menschenbild«. Die sind natürlich schöner, intelligenter und kräftiger als alles, was bislang unter »normalen« Bedingungen hervorgebracht wurde. Der Traum von der Menschenzucht rückt ein weiteres Mal in den Fokus.</p>
<p><strong>Der Band »Unser effizientes Leben</strong> – Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen« von Dirk Kurbjuweit ist im Rowohlt-Reinbek-Verlag für 14,90 Euro erschienen.</p>
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		<title>Schnelles Internet oder Wahlkampf-Getöse: Wirtschaftsminister Rösler kämpft für Sie!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 07:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo Koecher]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hurra: Jetzt greift die FDP ins Internetgeschäft ein. Wirtschaftsminister Rösler hat es zur Chefsache erklärt, Kunden endlich schnelles Internet zu geben. Wie das geht? Zunächst hat Rösler für Anfang Juni 2013 Internetdienstleister zur Bundesnetzagentur eingeladen. Dort will er dann einfordern, was Kunden zusteht (Spiegel Online).  Klingt gut – ohne Frage Ein Wahlkampfthema ist es kaum,<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="/701/schnelles-internet-die-fdp-kaempft-fuer-sie-oder-doch-nur-wahlkampf-getoese/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_706" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2013/05/605410_original_r_by_joerg-trampert_pixelio.de_.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-706 " alt="Schnelles Internet oder Wahlkampf-Getöse: Wirtschaftsminister Rösler kämpft für Sie! © spothits.de/joerg trampert/pixelio.de" src="/wp-content/uploads/2013/05/605410_original_r_by_joerg-trampert_pixelio.de_-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Schnelles Internet oder Wahlkampf-Getöse: Wirtschaftsminister Rösler kämpft für Sie! © spothits.de/Joerg Trampert/PIXELIO <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">www.pixelio.de</a></p></div>
<p><strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Hurra: Jetzt greift die FDP ins Internetgeschäft ein. Wirtschaftsminister Rösler hat es zur Chefsache erklärt, Kunden endlich schnelles Internet zu geben. Wie das geht? Zunächst hat Rösler für Anfang Juni 2013 Internetdienstleister zur Bundesnetzagentur eingeladen. Dort will er dann einfordern, was Kunden zusteht </span></strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">(</span><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;"><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/dsl-und-lte-roesler-will-versprochene-netzgeschwindigkeit-einfordern-a-900434.html" target="_blank">Spiegel Online</a></span><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">)</span><strong><span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">. </span></strong></p>
<h2>Klingt gut – ohne Frage</h2>
<p>Ein Wahlkampfthema ist es kaum, könnte man glauben. Aber schließlich ist es die FDP, die sich der Sache mit der Verbindungsgeschwindigkeit annimmt. Und so wird die Sache dann doch zum Wahlkampfthema. Es betrifft irgendwie jeden, schafft aber nicht die Probleme wie Mindestlohn oder Reglementierung des Arbeitsmarktes im Sinne von Gewerkschaften.</p>
<h2>Ehrenhaft ist&#8217;s, und a bisserl heroisch obendrein</h2>
<p>In Zeiten, da die <a href="/286/2013/04/26/telekom-kunden-sollen-laufen-nur-wohin-weis-keiner/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Telekom ankündigt, ihre Geschwindigkeit nach Erreichen einer festgelegten Datenmenge zu drosseln</a>, fordert Rösler nun von Internetdienstanbietern, die Verträge zu erfüllen. Sie sollen liefern, was vereinbart wurde. Das klingt ehrenhaft. Allerdings dürfte es einem Kabelkunden wohl recht egal sein, ob er mit 16 MBit/s oder »nur« mit 14 MBit/s surft. Denn am Ende wird er es nicht einmal merken, da selbst die geringere Leistung noch schnell genug ist, alle Browseranfragen gelassen umzusetzen.</p>
<h2>Säbelrasseln oder wahres Anliegen?</h2>
<p>Was ist nun aber der Grund, sich dieser Problematik so hingebungsvoll zu widmen? Hängt es vielleicht mit dem bevorstehenden Wahlkampf zusammen? Vielleicht will die FDP so zusätzliche Wählerstimmen mobilisieren, da es kommenden Herbst wieder eng werden könnte?</p>
<p><strong>Möglich wär&#8217;s, denn mit der klaren <a title="Sittenwidrig und skandalös: FDP will 4-Euro-Lohnuntergrenze" href="/448/2013/05/04/sittenwidrig-und-skandalos-fdp-will-4-euro-lohnuntergrenze/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Absage an Mindestlöhne</a></strong><a title="Sittenwidrig und skandalös: FDP will 4-Euro-Lohnuntergrenze" href="/448/2013/05/04/sittenwidrig-und-skandalos-fdp-will-4-euro-lohnuntergrenze/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">, von denen Menschen in Deutschland auch leben können</a>, dürfte das schwer möglich sein. Und massenkompatible Themen hat die FDP ohnehin nicht im Programm. Der Aktionsradius beschränkt sich auf einen kleinen Kreis, der mit jeder neuen Wahl vor der immer gleichen Herausforderung steht: der 5-Prozent-Hürde.</p>
<h2>Dankbare Themen sind rar &#8230;</h2>
<p>Da kommt so ein dankbares Thema wie die Geschwindigkeit der Internetverbindung gerade recht. Zudem ist der Zeitpunkt geschickt gewählt. Denn während die Telekom ihre Geschwindigkeit reduzieren will, wirkt Röslers Forderung geradezu heroisch. Dabei wäre es um einiges wichtiger, sich um existenzielle Probleme wie etwa Leiharbeit oder Werksverträge, dem demografischen Wandel oder der sich zunehmend dramatisch gestaltenden Rentensituation zu kümmern.</p>
<h2>Brisante Thematik &#8211; ganz ohne Wahlkampf</h2>
<p>Wenn auch die Aktivität der FDP in der Sache wenig überzeugt, ist es die Brisanz umso mehr. Die Netzneutralität ist durch die Telekom-Initiative gefährdet. So liegt es nah, dass andere Internetdienstleister auf das Pferd aufspringen. Am Ende bekommen dann nur die eine schnelle Verbindung, die extra dafür zahlen. Alle anderen Nutzer fallen unter die »Bis zu &#8230;« Klausel, die nach der <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Breitband/Dienstequalitaet/qualitaetsstudie/qualitaetsstudie-node.html;jsessionid=4EB1EBE784A51B26A765D8ACD42E6477" target="_blank">Untersuchung der Bundesnetzagentur zur Verbindungsgeschwindigkeit von Breitbandanschlüssen</a> Bestandteil jedes Vertrages sei. Es fehle an Transparenz, der Kunde könne nicht erkennen, was er am Ende für eine Leistung bekomme.</p>
<p><strong>Das soll sich mit dem von der Bundesnetzagentur</strong> angeregten Termin am 4. Juni 2013 ändern. Die Einladungen dafür wurden vom Bundeswirtschaftsministerium an Unternehmen geschickt.</p>
<p><strong>Folgend Sie <a href="/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">spothits.de</a> auf <a href="https://plus.google.com/u/0/b/101335245648928607180/101335245648928607180/posts" target="_blank">google+</a>, <a href="https://twitter.com/Ingo_Koecher" target="_blank">Twitter</a> oder <a href="http://facebook.de/spothits" target="_blank">Facebook</a>.</strong></p>
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