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Moto Guzzi hat die diesjährigen Giornate Mondiali Moto Guzzi genutzt, um am historischen Stammsitz in Mandello del Lario ein neues Werk und ein neu konzipiertes Museum zu eröffnen. Die Maßnahme markiert das 105-jährige Bestehen der Marke und ist zugleich eine deutliche Investition in den Produktionsstandort, der seit 1921 ununterbrochen genutzt wird.
Ein neuer Gebäudekomplex am Comer See
Im Zentrum der Anlage steht ein auffälliger Neubau, dessen modernes Design Produktion, Besucherbereiche und Markenpräsentation verbinden soll. Die Architektur ist bewusst zukunftsgerichtet angelegt und verknüpft industrielle Funktionen mit öffentlich zugänglichen Flächen.
Moto Guzzi nimmt in Mandello neues Produktionsgebäude in Betrieb
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Geplant ist, dass der Komplex nicht nur als Fertigungsstätte für kommende Moto‑Guzzi-Modelle dient, sondern sich auch als Anlaufstelle für Fans und Kundinnen etabliert.
Öffentliche Bereiche: Museum, Café, Events
Das neu gestaltete Museum dokumentiert die Entwicklung der Marke sowie ihre technische und gestalterische Geschichte. Ergänzt wird es durch einen Verkaufsbereich, ein Café und Räume für Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen.

Die Kombination aus Ausstellungsflächen und Serviceangeboten zielt darauf ab, das Werksgelände als dauerhaft zugängliches Markenareal zu positionieren.
Programm zur Eröffnung und Besuchsmöglichkeiten
Zur Eröffnung rechnet Moto Guzzi mit Zehntausenden Besucherinnen und Besuchern aus dem In‑ und Ausland. Während der viertägigen Veranstaltung sind das Werksgelände und die neuen Einrichtungen nach vorheriger Registrierung kostenlos zugänglich.
Auf dem Programm stehen Werksführungen, Probefahrten mit der aktuellen Modellpalette sowie die traditionelle Parade. Bei dieser werden am Samstag mehrere Tausend Moto‑Guzzi-Motorräder die Strecke von Lecco nach Mandello del Lario befahren.
Strategische Bedeutung für den Standort
Mit dem Ausbau seines historischen Werks setzt Moto Guzzi auf eine ungewöhnliche Mischung aus moderner Industriearchitektur und fortlaufender Fahrzeugproduktion. Die Initiative stärkt die Präsenz der Marke vor Ort und sichert gleichzeitig die Zukunft eines seit 1921 genutzten Produktionsstandorts.
Für Besucherinnen und Besucher bietet sich künftig ein direkter Einblick in Produktion und Markengeschichte – eine Verbindung von Industriealltag und öffentlichem Erlebnisraum.











