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Der Automobilzulieferer Forvia Hella besetzt sein Finanzressort neu: Jens Grösch wird zum 1. Dezember 2026 Chief Financial Officer und übernimmt die Verantwortung für Finanzen und Controlling. Er tritt die Nachfolge von Philippe Vienney an, dessen Vertrag noch bis zum 28. Februar 2027 läuft; Vienney wird den Übergang begleiten.
Neue Leitung im Finanzressort
Der Gesellschafterausschuss hat den 50‑jährigen Grösch zugleich in die Geschäftsführung berufen. Mit der Personalentscheidung setzt das Lippstädter Unternehmen auf einen Manager, der sowohl intern vertraute Strukturen kennt als auch Erfahrung außerhalb des Konzerns mitbringt.
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Wolfgang Ziebart, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, würdigte die Entscheidung: „Wir haben in Jens Grösch nicht nur einen ausgewiesenen Finanzexperten für die Nachfolge von Philippe Vienney als neuer Geschäftsführer Finanzen & Controlling finden können, sondern auch eine Führungsperson, die den größten Teil ihrer beruflichen Laufbahn bei Forvia Hella verbracht hat.“
Rückkehr zum früheren Arbeitgeber
Grösch begann seine Laufbahn 2001 in der Elektroniksparte von Forvia Hella und übernahm danach mehrere Fach- und Führungsaufgaben innerhalb des Konzerns. Zu seinen früheren Positionen gehörten Funktionen in den Geschäftsleitungen der Bereiche Licht und Elektronik, in denen er jeweils die Controllingabteilungen leitete.

Im Jahr 2023 wechselte er zu dSPACE und übernahm dort die Rolle des CFO beim Anbieter von Simulations‑ und Validierungslösungen für Software und Elektronik. Seine Rückkehr nach Forvia Hella verbindet damit unternehmenseigene Erfahrung mit frischem Know‑how aus einem technologieorientierten Umfeld.
Finanzstrategie und Erwartungen
Grösch betonte in Zusammenhang mit seiner Berufung die Bedeutung einer stringenten Finanzstrategie angesichts der Transformation in der Branche. Entscheidend sei, die bilanzielle Stabilität zu sichern und zugleich Investitionen in die weitere Umstellung des Geschäfts zu ermöglichen, heißt es aus Unternehmenskreisen.
Für Forvia Hella bedeutet der Wechsel an der Spitze des Finanzbereichs, dass der Konzern künftig von einem Verantwortlichen geführt wird, der operative Strukturen und Controlling‑Prozesse bereits gut kennt und zugleich Erfahrung aus dem Technologiebereich mitbringt. Das dürfte die Balance zwischen Sparsamkeit und notwendigen Investitionen prägen.












