DGB fordert: Abschaffung des Betreuungsgeldes und mehr Kita-Plätze

1. August 2013 | Von | Kategorie: Familie, Meldung

 

DGB fordert: Abschaffung des Betreuungsgelds und mehr Kita-Plätze. © spothits/erich westendarp/pixelio.de

DGB fordert: Abschaffung des Betreuungsgelds und mehr Kita-Plätze. © spothits/Erich Westendarp/PIXELIO www.pixelio.de

Ab heute (1. August 2013) haben Eltern gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres. Der Stichtag sei da, doch noch immer gebe es nicht genug Krippenplätze, sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch (31. Juli 2013) in Berlin. Deshalb fordert der DGB den Bund sowie Länder und Kommunen auf, für eine ausreichende Zahl Krippenplätze zu sorgen. Dabei müsse der Ausbau des Angebots frühkindlicher Erziehung aber unter Maßgabe »besser statt billiger« erfolgen.

Falsche Wege …

Auf die »falsche Auszahlung des Betreuungsgeldes« solle der Bund verzichten und stattdessen die so frei werdenden finanziellen Mittel in Höhe von zwei Milliarden Euro in Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur investieren.

Zudem weist Hannack darauf hin, dass es keine Lösung sei, ein fehlendes Platzangebot durch größere Gruppen auszugleichen. Dies führe zu schlechteren Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher und gefährde die Qualität der frühkindlichen Bildung.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Steht jungen Familien und Alleinerziehenden ein Betreuungsangebot zur Verfügung, sind Familie und Beruf vereinbar. So sparen die Kommunen am Ende sogar noch Geld, meint Hannack.

Auf der Webseite informiert der DGB, was Eltern zum Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz wissen müssen. Zum kostenlosen Download stehen dort ein Merkblatt sowie ein Musterantrag auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege bereit.

sph/koe

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