Unter dem Micra: Nissan führt neues Einstiegs‑Elektroauto ein

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Nissan erweitert sein Angebot im Segment der kleinen Elektroautos und stellt mit dem neuen Pixo ein günstiges Einstiegsmodell vor, das technisch auf dem **Renault Twingo** basiert. Erste offizielle Fotos und Angaben geben Einblick in Design, Technik und Preisvorstellungen.

Form folgt Technik — äußerlich fast wie der Twingo

Auf den veröffentlichten Bildern wirkt die Silhouette des neuen Modells nahezu identisch mit der des französischen Schwestermodells. Bei Details wie Front- und Heckpartie hat Nissan jedoch eigene Akzente gesetzt.

Seitenansicht eines kompakten Elektro‑Kleinwagens, Silhouette ähnlich einem Twingo
Die Silhouette des Pixo wirkt nah am Renault Twingo, mit eigenen Details an Front und Heck.

Die Scheinwerfer zeigen eine C-förmige Tagfahrlicht-Signatur, die an den Nissan Micra erinnert. Stoßfänger, Motorhaube und das Heck sind eigenständig gestaltet. Statt des Modellnamens prangt auf der Heckklappe der Markenname; der Modellschriftzug sitzt links darunter.

Bekannte Technik unter der Haube

Technisch übernimmt der Pixo die Basis des Twingo. Verbaut ist ein **27,5-kWh-Akku** mit einem Elektromotor, der mit 82 PS und 175 Nm angegeben ist. Beim Twingo ergibt das eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Nissan hat jedoch nicht bestätigt, ob beim Pixo derselbe Wert gilt.

Für den Stadtbetrieb wichtig: Nissan nennt bis zu **259 Kilometer Reichweite (WLTP)**. Konkrete Verbrauchsangaben pro 100 Kilometer liegen bislang nicht vor.

Innenraum: vertraute Bedienung, kleine Unterschiede

Auch das Interieur folgt dem Renault-Konzept: Ein digitales 7-Zoll-Cockpit und ein 10-Zoll-Touchscreen gehören zur Serienausstattung. Optisch unterscheidet sich der Pixo vor allem durch ein anderes Lenkrad und veränderte Lüftungsdüsen.

Innenraum mit digitalem 7‑Zoll‑Cockpit und 10‑Zoll‑Touchscreen
Serienmäßig: 7‑Zoll‑Cockpit und 10‑Zoll‑Touchscreen, leichte Unterschiede bei Lenkrad und Lüftungsdüsen.

Preis, Positionierung und Zeitplan

Als Preiskorridor nennt die Berichterstattung rund 19.500 Euro. Damit würde der Pixo zu den günstigeren Elektro-Einsteigern in Europa zählen und eine preisbewusste Kundengruppe ansprechen.

Die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2027 geplant. Nissan reaktiviert mit dem Modellnamen Pixo eine Bezeichnung, die die Marke bereits von 2009 bis 2013 nutzte.

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