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Ferienzeit ist Reisezeit – und wer nicht fliegt, ist mit dem eigenen Auto oft länger unterwegs als gewöhnlich. Dabei helfen schon wenige Vorbereitungen insbesondere Familien mit Kindern, An- und Abreise stressfrei und sicher zu gestalten. Neben aktiver Sicherheit durch passende Kindersitze erhöhen eine durchdachte Planung der Tour, Pausen während der Fahrt und die Unterhaltung der Kinder im Auto die Sicherheit zusätzlich, denn wer entspannt reist, ist aufmerksam und damit sicher unterwegs.
Kindersitze
Kindersitze im Wagen sind auf verschiedenen Wegen einsetzbar. So werden Babyschalen mit dem Dreipunktgurt befestigt, während der Säugling selbst in der Schale mit zwei Schultergurten gesichert wird. Dabei ist unbedingt zu beachten, die Babyschale nur bei ausgeschaltetem Airbag auf dem Beifahrersitz zu befestigen. Auch der Kindersitz von Kleinkindern wird mit dem Dreipunktgurt im Fond befestigt, wobei der Kindersitz selbst über Schultergurte für die Sicherung des Kindes verfügt. Der Sitz größerer Kinder wird mit dem darin sitzenden Kind nur vom Sicherheitsgurt des Autos fixiert.
Neben der Sicherung von Babyschale und Kindersitz mit einem Sicherheitsgurt, bietet eine große Zahl von Fahrzeugen serienmäßig eine Isofix-Kindersitzbefestigung. Hierbei verfügt der Fuß unterhalb der Sitzfläche des Kindersitzes über zwei Befestigungspunkte, die mit der Isofix-Sicherung des Autossitzes verbunden werden. Damit bekommt der Kindersitz optimalen Halt in Wagenlängsrichtung und ist zudem gegen seitliches Verrutschen gesichert. Trotz aller Vorteile hat aber auch das System der Isofix-Kindersitzbefestigung einige Nachteile. Eine Übersicht liefert autohaus24.de in einem Ratgeberbeitrag.
Zuladung und Ladungssicherung
Nachdem feststeht, wer wo sitzen wird, geht es an das Verstauen des Gepäcks. Und das fällt gerade bei Familien oft umfangreich aus. Da ist die Lieblingspuppe noch das kleinste Problem. Um den Wagen sicher zu beladen, sind deshalb einige grundlegende Punkte zu beachten.
Schwere Dinge gehören immer nach unten und möglichst direkt an die Rücksitzlehne. Mit abnehmendem Gewicht können die Sachen etwas höher verstaut werden. Bei Eignern einer Limousine endet die Ladekapazität mit der Kofferraumklappe. Solange man sie schließen kann, ist alles im grünen Bereich. Dennoch ist auch hier ein Blick auf das Gewicht der Zuladung sinnvoll. Denn eine Überladung des Wagens bekommt man auch mit einem vermeintlich kleinen Kofferraum hin. Wie viel zugeladen werden darf, ist der Zulassung des Fahrzeuges zu entnehmen.
Spezialfall Kombi
Neben dem Gewicht der Ladung, haben Kombifahrer eine weitere Herausforderung zu meistern. Während Kombis alles bis zur Unterkante der Rückenlehnen im Fonds problemlos aufnehmen, sind besondere Maßnahmen bei darüber hinausragenden Gepäckstücken zu beachten. Denn im Falle eines Zusammenstoßes wird alles, was über die Lehnen im Fond hinausragt, zum lebensgefährlichen Geschoss, fliegt nach vorn und verletzt dabei die Insassen schwer. Gesichert wird Ladung, die bis unter das Wagendach des Kombis reicht, mit einem Gepäcknetz oder einem Gepäckgitter. Netz wie Gitter sind bei den meisten Fahrzeugherstellern optional und lassen sich jederzeit nachrüsten.
Frische Luft, Pausen und Bewegung
Richtig gesicherte Ladung gefährdet auch die in ihren Kindersitzen unmittelbar davor platzierten Kinder nicht. Sie vertreiben sich unterdessen die Zeit mit magnetischen Reisebrettspielen, einem Hörbuch oder Lesen. Gegen auftretende Reiseübelkeit helfen in der Apotheke erhältliche Präparate, frische Luft, regelmäßige Pausen mit Bewegung sowie Snacks und Getränke.
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