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- Warum ein Blick über den VW Bus lohnt
- Mercedes V‑Klasse: Premium im Großraumformat
- Hyundai Staria: großes Raumgefühl und Komfort
- Opel Zafira, Peugeot Traveller, Citroën Spacetourer und Toyota Proace: die Baukasten‑Vierlinge
- Ford Tourneo Custom: baugleich mit dem T7, auch als Plug‑in
- Renault Trafic Combi & Nissan Primastar: pragmatische Zwillinge
- Kia PV5: elektrischer Van mit viel Nutzwert
Der klassische VW „Bulli“ bleibt für viele Familien ein Wunschauto – aber die Preise sind in die Höhe geschossen. Wer viel Platz braucht, findet heute mehrere praktische Alternativen, die teils deutlich günstiger oder funktional anders aufgestellt sind.
Warum ein Blick über den VW Bus lohnt
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Der aktuelle VW Multivan zeigt, wie schnell ein Van teuer wird: Wer nicht bei der einfachsten Ausführung bleibt, landet rasch jenseits von 60.000 Euro. Selbst die Nutzfahrzeugvarianten des T7 beginnen bei mehr als 40.000 Euro, die Elektroversionen und der ID. Buzz treiben die Preise weiter nach oben.
Das macht andere Modelle interessant: Sie bieten oft ähnlich viel Raum, teilweise alternative Antriebe und unterschiedliche Ausstattungsniveaus – von pur funktional bis gehoben.
Mercedes V‑Klasse: Premium im Großraumformat
Die V‑Klasse deckt ein breites Spektrum ab: drei Längen (4,90 m / 5,14 m / 5,37 m) und mehrere Sitzkonfigurationen vom Luxus‑Sechssitzer bis zum Achtsitzer mit Sitzbänken. Es gibt sogar eine Camping‑Ausführung (Marco Polo).

Innenauftritt und Materialwahl orientieren sich stärker an Pkw‑Standards: poliertes Holz, Aluminium‑Applikationen und hochwertige Oberflächen vermitteln ein luxuriöseres Ambiente als viele Nutzfahrzeug‑Konkurrenten.
Die etwas schlichtere Schwester Vito bietet ähnliche Technik, aber ein robusteres Interieur und ist deshalb für Schnäppchenjäger interessant.
Mercedes hat zudem den VLE angekündigt, den elektrischen Nachfolger des EQV. Der Kleinbus setzt auf 800‑Volt‑Technik, lädt mit bis zu 300 kW und nennt nach WLTP Reichweiten von bis zu 713 Kilometern. Aktuell sind die Modelle vornehmlich luxuriös ausgestattet und entsprechend hochpreisig; spätere, preiswertere Transporter‑Varianten sind geplant.
Hyundai Staria: großes Raumgefühl und Komfort
Der Staria fällt optisch aus der Reihe: ein markanter LED‑Streifen über die Front, riesige Fensterflächen und ein bulliges Heck verleihen ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild.
Mit einer Länge von 5,25 Metern bietet er viel Platz im Innenraum. Die Fondplätze lassen sich umfangreich verschieben, in einen Relax‑Modus bringen und verfügen über ausfahrbare Beinauflagen. In der dritten Reihe sitzt man auf einer verschiebbaren Bank, auf der auch Erwachsene gut Platz finden.
Aktuell ist der Staria hierzulande nur noch als Hybrid mit 225 PS erhältlich: ein 1,6‑Liter‑Benziner wird von einem Elektromotor unterstützt, externes Laden ist nicht möglich und ein E‑Kennzeichen entfällt.
Hyundai hat jedoch eine vollelektrische Version angekündigt. Technisch setzt auch diese auf 800‑Volt‑Ladetechnik; ein 84‑kWh‑Akku soll von 10 auf 80 Prozent binnen etwa 20 Minuten geladen werden können.
Opel Zafira, Peugeot Traveller, Citroën Spacetourer und Toyota Proace: die Baukasten‑Vierlinge
Bei den meist genutzten Van‑Plattformen arbeiten Hersteller eng zusammen. Opel Zafira, Citroën Spacetourer, Peugeot Traveller und Toyota Proace sind technisch eng verwandt und unterscheiden sich vor allem in der Markenoptik und Detailausstattung.
Die Modelle sind variabel: von fünf bis neun Plätzen und in zwei Längen erhältlich. Topversionen wie der Zafira bieten Ledersitze, Panoramadach und eine 3‑Zonen‑Klimaautomatik. Für Käufer zahlt sich ein Vergleich der Preislisten aus.
Es gibt sowohl Diesel‑ als auch elektrische Varianten. Schlichtere Kombiversionen wie der Peugeot e‑Expert oder der Citroën ë‑Jumpy sind oft günstiger; Schwestermodelle wie der Fiat E‑Scudo gehören ebenfalls in diese Kategorie.
Ford Tourneo Custom: baugleich mit dem T7, auch als Plug‑in
Der Tourneo Custom teilt sich die Technik mit dem VW T7/Transit Custom, bietet aber eine eigenständige Gestaltung. Er ist in zwei Karosserielängen erhältlich und kommt stets mit drei Sitzreihen, so dass bis zu neun Personen mitfahren können.

Antriebsseitig stehen zwei Diesel mit 100 kW/136 PS oder 110 kW/150 PS zur Wahl, kombinierbar mit Sechsgang‑Schaltgetriebe oder neuer Achtgang‑Automatik. Dazu gibt es eine Plug‑in‑Hybrid‑Variante (171 kW/233 PS), die nach WLTP bis zu 49 Kilometer rein elektrisch fährt. Für Pendler im Stadtverkehr kann das vorteilhaft sein.
Renault Trafic Combi & Nissan Primastar: pragmatische Zwillinge
Die Renault‑Nissan‑Kooperation hat baugleiche Transporter hervorgebracht, die sich nur optisch und in der Ausstattung unterscheiden. Ursprünglich lief auch ein Fiat‑Ableger (Talento), der nach Konzernumstrukturierungen entfiel.
Die Modelle bieten zwei Radstände, neue Dieselmotoren zwischen etwa 110 und 170 PS, bis zu acht Sitzplätze und viel Laderaum. Beim Fahrverhalten zeigt sich ein großer Wendekreis (gemessener Wert: rund 14 Meter).
Kia PV5: elektrischer Van mit viel Nutzwert
Als vollelektrische Alternative zum ID. Buzz positioniert Kia den PV5. Er ist als Fünf‑, Sechs‑ oder Siebensitzer zu haben und legt Wert auf ein großes Raumangebot und praktische Nutzung.
Der PV5 wird mit zwei Batteriegrößen angeboten; abhängig von der Version sind nach WLTP Reichweiten von über 400 Kilometern möglich. Damit eignet sich das Modell nicht nur für Kurzstrecke, sondern auch für längere Fahrten.












