Audi stattet Performance-Kombi mit Hybridantrieb aus – rund 750 PS

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Ein neuer Prototyp des kommenden Audi RS 6 ist in den Alpen gesichtet worden und liefert erstmals klare Hinweise auf Antrieb und Design. Die Aufnahmen, die unter anderem bei Carscoops kursieren, deuten darauf hin, dass Audi den Performance-Kombi elektrifiziert.

Was die Spionagebilder zeigen

Die getarnten Testwagen tragen dennoch typische RS-Merkmale: deutlich verbreiterte Kotflügel, große Luftöffnungen und dominante Räder. Auffällig sind zudem Öffnungen hinter den vorderen Radhäusern, die offenbar der Bremsenkühlung und Luftabführung im Radhaus dienen.

Getarnter Prototyp eines Performance-Kombis mit verbreiterten Kotflügeln und großen Luftöffnungen
Der neue RS 6 zeigt bereits typische Performance-Merkmale wie verbreiterte Kotflügel und dominante Räder.

Fotos und erste Enttarnungsversuche von AUTO BILD lassen eine Serienoptik erkennen, die in Details an den kleineren RS 5 erinnert, ohne die typische RS-Identität zu verlieren.

Hybridtechnik offenbar Serie

Auf Motorhaube, Türen und Heck des Prototyps sind gelbe Warnhinweise für Hochvolttechnik zu sehen. Das macht deutlich: Audi treibt die Elektrifizierung seiner Top-Modelle voran und wird auch den neuen RS 6 als elektrifizierte Variante bringen.

Gelbe Hochvolttechnik-Warnhinweise auf Motorhaube und Fahrzeugkarosserie
Die gelben Warnzeichen deuten auf die Hochvolttechnik des neuen Hybridantriebs hin.

Welche konkrete Auslegung der Hybridtechnik zum Einsatz kommt, bleibt offen. Lange galt ein Plug-in-Hybrid mit dem V8 aus dem Bentley Continental GT Speed als Möglichkeit. In letzter Zeit mehren sich jedoch Signale, dass Audi stattdessen einen Biturbo-V6 mit elektrischer Unterstützung favorisieren könnte.

Leistungserwartungen und Antriebsoptionen

Unabhängig von der Zylinderzahl werden für den RS 6 Spitzenwerte diskutiert. In Berichten ist von rund 750 PS die Rede, was den Wagen oberhalb des aktuellen BMW M5 (727 PS) platzieren würde. Der quattro-Allradantrieb bleibt voraussichtlich erhalten.

Ob Audi darüber hinaus einen heckbetonten Fahrmodus wie den „Torque Rear“ aus dem RS 5 anbieten wird, ist noch nicht bestätigt. Angesichts des erwarteten Gewichts — mutmaßlich deutlich über zwei Tonnen — scheint ein leistungsfähiges Allradsystem jedoch notwendig.

Karosserievarianten und Marktstart

Neben dem klassischen RS 6 Avant soll es laut Informationen künftig wieder eine sportliche Limousine geben. Damit würde Audi nach rund 15 Jahren erstmals wieder eine zweite Karosserievariante für die RS‑6-Baureihe anbieten.

Die Weltpremiere wird derzeit für das Frühjahr 2027 erwartet. Der Verkauf in Europa soll noch im selben Jahr starten. Preislich dürfte sich der neue RS 6 an seinem wichtigsten Wettbewerber orientieren — zum Vergleich: Der aktuelle BMW M5 Touring beginnt bei 147.750 Euro.

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