Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Ein neuer Prototyp des kommenden Audi RS 6 ist in den Alpen gesichtet worden und liefert erstmals klare Hinweise auf Antrieb und Design. Die Aufnahmen, die unter anderem bei Carscoops kursieren, deuten darauf hin, dass Audi den Performance-Kombi elektrifiziert.
Was die Spionagebilder zeigen
Ducati nutzt KI, um Online-Konfigurator mit Produktion zu verknüpfen
Carthago chic s-plus 2027 mit neuem Heck, mehr Wohnraum und optionaler Black Edition
Die getarnten Testwagen tragen dennoch typische RS-Merkmale: deutlich verbreiterte Kotflügel, große Luftöffnungen und dominante Räder. Auffällig sind zudem Öffnungen hinter den vorderen Radhäusern, die offenbar der Bremsenkühlung und Luftabführung im Radhaus dienen.

Fotos und erste Enttarnungsversuche von AUTO BILD lassen eine Serienoptik erkennen, die in Details an den kleineren RS 5 erinnert, ohne die typische RS-Identität zu verlieren.
Hybridtechnik offenbar Serie
Auf Motorhaube, Türen und Heck des Prototyps sind gelbe Warnhinweise für Hochvolttechnik zu sehen. Das macht deutlich: Audi treibt die Elektrifizierung seiner Top-Modelle voran und wird auch den neuen RS 6 als elektrifizierte Variante bringen.

Welche konkrete Auslegung der Hybridtechnik zum Einsatz kommt, bleibt offen. Lange galt ein Plug-in-Hybrid mit dem V8 aus dem Bentley Continental GT Speed als Möglichkeit. In letzter Zeit mehren sich jedoch Signale, dass Audi stattdessen einen Biturbo-V6 mit elektrischer Unterstützung favorisieren könnte.
Leistungserwartungen und Antriebsoptionen
Unabhängig von der Zylinderzahl werden für den RS 6 Spitzenwerte diskutiert. In Berichten ist von rund 750 PS die Rede, was den Wagen oberhalb des aktuellen BMW M5 (727 PS) platzieren würde. Der quattro-Allradantrieb bleibt voraussichtlich erhalten.
Ob Audi darüber hinaus einen heckbetonten Fahrmodus wie den „Torque Rear“ aus dem RS 5 anbieten wird, ist noch nicht bestätigt. Angesichts des erwarteten Gewichts — mutmaßlich deutlich über zwei Tonnen — scheint ein leistungsfähiges Allradsystem jedoch notwendig.
Karosserievarianten und Marktstart
Neben dem klassischen RS 6 Avant soll es laut Informationen künftig wieder eine sportliche Limousine geben. Damit würde Audi nach rund 15 Jahren erstmals wieder eine zweite Karosserievariante für die RS‑6-Baureihe anbieten.
Die Weltpremiere wird derzeit für das Frühjahr 2027 erwartet. Der Verkauf in Europa soll noch im selben Jahr starten. Preislich dürfte sich der neue RS 6 an seinem wichtigsten Wettbewerber orientieren — zum Vergleich: Der aktuelle BMW M5 Touring beginnt bei 147.750 Euro.











