Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Porsche hat für den 911 Carrera S ein manuelles Schaltgetriebe zurückgebracht – allerdings nur für Kunden in Nordamerika. Die Entscheidung, das neue MT Package ausschließlich dort anzubieten, ist eine Reaktion auf die hohe Nachfrage aus den USA und Kanada.
Handschalter-Comeback – exklusiv für Nordamerika
Ducati nutzt KI, um Online-Konfigurator mit Produktion zu verknüpfen
Carthago chic s-plus 2027 mit neuem Heck, mehr Wohnraum und optionaler Black Edition
Der bislang nur mit Achtgang-PDK lieferbare Carrera S der Generation 992.2 erhält nun wieder eine rein manuelle Variante. Porsche erklärt, die Marktnachfrage in Nordamerika habe den Schritt begründet.
Wichtig: Die neue Ausführung mit einem aus dem 911 Carrera T bekannten Sechsgang‑Schaltgetriebe wird nicht in Deutschland angeboten. Das Modell bleibt ein Angebot für Nordamerika und ist dort sowohl als Coupé als auch als Cabriolet verfügbar.
Motor und Fahrgefühl
Unter der Haube steckt weiterhin der vertraute 3,0‑Liter‑Biturbo‑Boxermotor mit 473 PS. Porsche betont, dass bei dieser Variante nicht neue Rekorde in Beschleunigung im Vordergrund stehen.
Stattdessen steht das direkte Fahrerlebnis im Fokus: Schalten, Rückkopplung und das „analoge“ Gefühl beim Fahren sollen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.
Fahrwerk und Technik
Zur Serienausstattung zählen unter anderem eine Hinterachslenkung und das um zehn Millimeter tiefergelegte PASM‑Sportfahrwerk. Zusätzlich gibt es eine speziell abgestimmte Abgasanlage, die den 911 sportlicher positioniert als den Carrera T, allerdings ohne Ansprüche auf GT3‑Niveau.
Exterieur: deutliche Merkmale außen
Optisch unterscheidet sich der Handschalter-Carrera S durch mehrere Details von der Standardversion. Dazu gehören eine SportDesign‑Frontschürze, Titan‑Endrohre mit schwarzen Blenden und ein rotes „S“-Logo am Heck.

Neu ist außerdem, dass der Carrera S serienmäßig mit Zentralverschluss‑Felgen ausgestattet wird. Porsche nennt einen Gewichtsvorteil von mehr als sieben Kilogramm gegenüber den regulären Rädern. Optional bietet die Marke weitere Designpakete, etwa einen weißen Carrera‑Schriftzug und ein rotes „S“.
Interieur und Individualisierung
Im Innenraum setzt Porsche auf eine Kombination aus sportlicher Ausstattung und traditionellen Akzenten. Serienmerkmale sind Sportsitze mit kariertem Stoffbezug und Streifen sowie Akzente aus gebürstetem schwarzem Aluminium.

Als bewusst nostalgisches Detail dient der Schalthebel mit einem Knauf aus Walnussholz. Kunden können darüber hinaus aus zahlreichen Individualisierungsoptionen wählen, darunter 17 Außenlackierungen sowie die Programme Paint to Sample und Paint to Sample Plus.
Was das für deutsche Käufer bedeutet
Für Enthusiasten hierzulande bleibt das Handschalter‑Comeback bittersüß: Wer auf die manuelle Carrera‑S‑Ausführung gehofft hatte, wird beim deutschen Markt leer ausgehen. Die Nicht‑Verfügbarkeit in Europa bringt laut Bericht allerdings auch einen finanziellen Nebeneffekt mit sich – rund 144.400 Euro, so der Text, bleiben deutschen Interessenten dadurch erspart.
Fazit
Mit dem MT Package bringt Porsche ein bewusst analoges Fahrerlebnis zurück in die 911‑Palette. Weil das Angebot nur in Nordamerika startet, bleibt die Rückkehr des Handschalters für deutsche Fans vorerst eine Fernseh‑ und Messe‑Neuigkeit – ein Statement für Puristen, das gleichzeitig die regionale Marktstrategie der Marke zeigt.











