Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Rieju schickt seine Enduro-Baureihe MR-300i mit zurückhaltenden Anpassungen ins Modelljahr 2027. Kernstück bleibt ein neu entwickelter Zweitakt-Einzylinder, der in drei spezifischen Ausstattungen angeboten wird.
Modellangebot für unterschiedliche Einsatzzwecke
Für die Saison 2027 listet Rieju drei Varianten der Baureihe: eine auf Rennstrecken ausgerichtete Version, eine Pro-Ausführung und ein Modell für harte Enduro-Bedingungen. Die Abstufungen zielen auf verschiedene Fahrprofile und Geländeeinsätze ab.

Eigenständig entwickelter Motor
Im Zentrum aller Versionen arbeitet ein 298 Kubikzentimeter großer, gemischgeschmierter Einzylinder-Zweitakter, den Rieju intern konzipiert hat. Anders als die kleineren Motorradtypen, die bisher mit Motoren von Minarelli ausgestattet waren, stammt dieser Antrieb vollständig aus der eigenen Entwicklung und wird in Spanien gefertigt.

Aufbau und Einspritzung
Die Maschine nutzt eine TFI-Einspritzung mit zwei Bosch-Injektoren: einer ausgelegt für niedrige, der andere für hohe Drehzahlen. Ergänzt wird das Aggregat durch eine elektronische Auslasssteuerung und eine gegenläufige Ausgleichswelle, die das Laufverhalten beeinflussen.
Fahrmodi und Nutzerfreundlichkeit
Rieju stattet die MR-300i mit drei wählbaren Fahrprogrammen aus: Race, Forest und Wet. Diese Modi sollen die Leistungscharakteristik an Streckenbedingungen und Fahrstil anpassen.
Die Änderungen zum Modelljahr 2027 fallen insgesamt dezent aus. Trotzdem signalisiert die Vorstellung des selbst entwickelten Zweitaktmotors einen Schritt zur technischen Eigenständigkeit des Herstellers.











