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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) haben eine langfristig angelegte Studie gestartet, die sich der Sicherheit von Motorrad- und Rollerfahrern in Deutschland widmet. Am 4. August 2026 ging der Fragebogen online; interessierte Fahrerinnen und Fahrer können sich an der Befragung beteiligen.
Worum geht es bei LUMOS?
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Unter dem Namen LUMOS (LangzeitUntersuchung MOtorradSicherheit) wollen die Initiatoren verlässliche Daten zum Verhalten von Zweiradfahrern sammeln. In Deutschland sind nach Angaben der Organisationen mehr als sieben Millionen motorisierte Zweiräder zugelassen, sie werden sowohl in der Freizeit als auch zunehmend im Alltag genutzt.

Die Studie setzt auf regelmäßige Wiederholungen: Geplant sind Erhebungen im Abstand von jeweils vier Jahren. Im Zentrum stehen dabei standardisierte Online-Befragungen, die Einstellungen zu Sicherheitsfragen, die Wahrnehmung von Risiken und das konkrete Verhalten im Straßenverkehr erfassen sollen.
Was die Forscher damit erreichen wollen
Mit LUMOS soll sichtbar werden, wie sich Verhaltensweisen und Einstellungen über längere Zeiträume verändern. Diese Langzeitperspektive dient dazu, gezieltere Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und vorhandene Wissenslücken zu schließen.
Die Projektpartner erwarten erste Auswertungen im Frühjahr 2027. Bis dahin sollen die gesammelten Daten helfen, Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit fundierter zu planen.
Daten sammeln und mitreden: Teilnahme
Der jetzt freigeschaltete Fragebogen richtet sich an Nutzer motorisierter Zweiräder. Angaben zur Teilnahme sowie die Online-Befragung stehen Interessierten zur Verfügung; die Organisatoren bitten um möglichst breite Beteiligung, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen.

DVR-Forum: Themen rund um Zweiradsicherheit
Parallel zur Studie wird das DVR-Forum Fragen der Zweiradsicherheit aufgreifen. Unter dem Titel „Mit Sicherheit unterwegs – auf zwei Rädern durch Stadt und Land“ kommen Fachleute am 25. Juni in Berlin zusammen, um Präventionskonzepte, Anforderungen an Verkehrs- und Infrastrukturplanung sowie technische Standards zu diskutieren.
Auf der Agenda stehen zudem das Verkehrsverhalten und die Sicherheit im gemischten Straßenverkehr – einschließlich der Rolle von Fahrrädern und Lastenrädern neben motorisierten Zweirädern.
Die Initiative von DVR und ifz zielt darauf ab, Politik, Planer und Akteure im Verkehrswesen mit einer besseren Datenlage zu versorgen. Nur so ließen sich Maßnahmen künftig gezielter und wirkungsvoller gestalten.












