Liebesgrüße aus Gaydon

Liebesgrüße aus Gaydon. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Aston Martin
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Liebesgrüße aus Gaydon

Aston Martin musste 50 Jahre alt werden, bis das Unternehmen weltweite Anerkennung fand. 1964 war es so weit. Bis dato hatten die Briten insgesamt erst 16 000 Autos gebaut. Dann aber ging es steil bergan. Als Auslöser diente der James Bond-Film „Goldfinger“, in dem der Geheimagent ihrer Majestät, dargestellt vom Schotten Sean Connery, erstmals einen Aston Martin DB 5 chauffierte.

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Einen ganz besonderen Liebesgruß

Seither trat die Marke, die zunächst in Newport Pagnell im Südosten Englands Sportwagen produzierte und später nach Gaydon, nordwestlich von London umzog, in zahlreichen Bond-Streifen auf, so auch im neuen Film „Spectre“, der am 6. November in die Kinos kommt. Zum 50-jährigen Jubiläum als Mitwirkende sendet die Firma jetzt an Bond-Enthusiasten einen ganz besonderen Liebesgruß: Einen speziell ausgestatteten Aston Martin DB 9 GT Bond Edition in streng limitierter Auflage von 150 Exemplaren.

In den James-Bond-Romanen des englischen Schriftstellers Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst als Spion Meriten verdiente, bewegte die Hauptfigur zunächst ein Bentley-Cabriolet mit 4,5-Liter-Motor und Vanden-Plas-Karosserie in der Farbe Schlachtschiffgrau. Ihm folgte, nachdem der Wagen im Roman „Moonraker“ ein jähes Ende gefunden hatte, ein Bentley Mark VI in der gleichen Farbe. Erst im Roman „Goldfinger“ kam Bond erstmals mit einem Aston Martin DB Mark III in Form eines Dienstwagens des Secret Service in Kontakt.

Bereits im Buch verfügte dieser Wagen über speziell auf die Bedürfnisse eines Geheimagenten abgestimmte Raffinessen: Schalter, um Form und Farbe der Front- und Rückleuchten zu verändern, verstärkte Stoßstangen, ein Colt mit langem Lauf unter dem Fahrersitz und ein Funkgerät.

Die Macher des Films „Goldfinger“ mit Sean Connery und Gert Fröbe in den Hauptrollen trieben indes die Spionage-Ausstattung auf die Spitze. Maschinengewehr und eine Ölsprühvorrichtung im Heck gegen Verfolger, auf Knopfdruck auswechselbare Nummernschilder und Krallen in den Rädern wie sie im Film „Ben Hur“ missliebige Konkurrenten bei römischen Wagenrennen ausschalten konnten. Außerdem besaß das Auto einen Vorläufer heutiger Navigationssysteme, um Feinde zu orten, sowie als besonderen Clou auf der Beifahrerseite einen Schleudersitz, mit dem unangenehme Mitreisende ins Freie befördert werden konnten.

Mit einem solchen Extra ist der Aston Martin DB 9 GT Bond Edition, der rechtzeitig zur Premiere des neuen Bond-Films zu bestellen ist, verständlicherweise nicht versehen. Ansonsten aber bietet er für einen Preis von umgerechnet etwa 230 000 Euro eine Menge 007-würdiger Details. Zu ihnen gehören beispielsweise die Außenfarbe „Spectre Silber“, Zehn-Speichen-20-Zoll-Leichtmetallräder mit grauen Bremssätteln oder die Front aus Aluminium, ergänzt durch Spoiler und Seitenschweller aus Karbon. Vorder- und Rückseite krönt ein Aston-Martin-Emblem aus Sterling-Silber in einem besonderen 007-Look.

Den Innenraum bestimmen Lederbezüge und Design-Elemente aus Kohlefaser. Eine Plakette auf dem Türschweller bescheinigt dem Wagen die jeweilige Seriennummer aus der auf 150 Exemplare begrenzten Edition. Rasant wie sich Bond in allen Lebenslagen präsentiert fällt selbstverständlich auch die Beschleunigung durch den 403 kW / 550 PS starken V12-6,0-Liter-Motors aus: Von 0 auf 100 km/h vergehen gerade einmal 4,5 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei knapp 300 km/h.

„Aston Martin und James Bond sind seit nunmehr 50 Jahren untrennbar miteinander verbunden“, sagte Vorstandsboss Andy Palmer. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, die Premiere des neuen Films mit der limitierten Auflage des DB 9 GT als Sammlerstück feiern zu können. Ich bin sicher, dass die 150 Besitzer aus aller Welt, die sich für den Erwerb eines dieser außergewöhnlichen Sportwagen entscheiden, so fühlen werden wie James Bond in ‚Spectre‘ hinter dem Lenkrad des Aston Martin DB 10.“

Aston Martin DB 10?

Speziell und exklusiv nur für den neuen Film stellten Ingenieure aus Gaydon unter strengster Geheimhaltung zehn Exemplare eines Sportwagens auf die Räder, der entfernt an einen Nissan 350 Z erinnert und tauften ihn auf den Namen DB 10. Besonderes Bond-Extra: ist ein Flammenwerfer im Heck. In Produktion gehen soll der DB 10 leider nicht. Doch er gibt einen Ausblick darauf, wie das Design zukünftiger Modelle aus Gaydon aussehen könnte.

sph/ampnet/hrr

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