Test Jeep Compass Limited 1.4 MultiAir: Die Wurzeln sind klar

Test Jeep Compass Limited 1.4 MultiAir. Foto: spothits
Test Jeep Compass Limited 1.4 MultiAir. Foto: spothits

Von Ingo Koecher – Während andere Hersteller in nahezu jedem Segment ein SUV nachlegen, um auch etwas vom Kuchen abzubekommen, liefert Jeep seit der Gründung der Marke 1944 nichts anderes. Gut, genau genommen handelte es sich mit dem Start des Ur-Jeep Willys MB im Jahr 1945 nicht um ein SUV, sondern um einen Geländewagen. Dennoch schlummern die Gene dieses Ur-Jeep auch heute noch in den aktuellen Modellen des Herstellers – natürlich mit reichlich Komfortzuwachs und einer Gelände-Option.

Der Stammbaum ist klar auszumachen

Mit dem Jeep Compass Limited hatten wir das Kompaktmodell der Baureihe im Test. Ausgestattet mit Frontantrieb liegt dessen Lebenswelt im urbanen Umfeld. Und hier macht der Jeep Compass eine gute Figur, denn die Gestaltung der Außenhaut ist gelungen. Zum einen haben die Designer mit der Frontpartie und dem markanten Jeep-typischen Kühlergrill die Familienzugehörigkeit verewigt. Zum anderen ist die Linienführung an der Front, den Flanken und am Heck kraftvoll ausgeführt. Damit steht auch der kompakte Jeep Compass – wie sein großer Bruder Jeep Grand Cherokee, den wir mit einem 3.0-Liter V6 im Test hatten – präsent auf der Straße. Und das auch dann, wenn es sich beim Compass um ein ‚klassisches‘ SUV handelt, das eben nicht ins Unterholz kriecht.

Was bietet der Jeep?

Ohne Frage ist die mit der Geschichte gewachsene Aura, die jeden Jeep umgibt und die bei dem Einen oder Anderen letztlich mit den Ausschlag für eine Kaufentscheidung geben dürfte, etwas Beonderes. Dabei bleibt es jedoch nicht, den auch technisch sind die Modelle auf der Höhe der Zeit. So bietet der Jeep Compass bereits in der Basisvariante mit 1.4-Liter MultiAir Einstiegsbenziner mit 103 kW/140 PS unter anderem den Spurhalteassistent LaneSense, das Auffahrwarnsystem Forward Collision Warning Plus, eine manuelle Klimaanlage, das Multimediasystem Unconnect Smarttouch mit 5-Zoll Touchscreen, Digitalradio sowie Aux- und USB Anschluss. Ab Ausstattungsniveaus Limited kommen 18-Zoll-Alufelgen, ein 7-Zoll Touchscreen, Sitzheizung, ein beheizbares Lederlenkrad und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik serienmäßig hinzu.

So ausgestattet, ist prinzipiell alles an Bord, was es braucht, um auch lange Strecken komfortabel zurückzulegen. Hinzu kommt, dass der aufgerufene Preis der Basisversion mit Frontantrieb, 140 PS Benziner und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe mit 24.900 Euro passt. Alternativ bietet Jeep den 1.4-Liter Benziner mit 125 kW/170 PS, Allradantrieb und einer 9-Stufen-Automatik. Dann ruft der Hersteller ab 35.200 Euro auf.

Auch die Dieselfraktion startet mit einem reinen Fronttriebler. Als Einstiegsdiesel arbeitet dann ein 1.6-Liter MultiJet mit 88 kW/120 PS unter der Haube, der wie der Basisbenziner an ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt ist. Für die leistungsstärkeren 2.0-Liter Diesel steht Allradantrieb mit 9-Stufen-Automatikautomatikgetriebe zur Verfügung.

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