Test Jeep Grand Cherokee Trailhawk 3.0 V6: Leistung satt – für jede Lebenslage

Jeep Grand Cherokee Trailhawk 3.0 V6. Foto: spothits
Jeep Grand Cherokee Trailhawk 3.0 V6. Foto: spothits

Von Ingo Koecher – Understatement mit einem Jeep, noch dazu mit dem größten der Baureihe, dem Grand Cherokee? Das muss in die Hose gehen. Und genau so ist es, denn der Jeep Grand Cherokee in der Ausführung Trailhawk ist eine Spaßmaschine, die schon beim Start des 3.0-Liter V6 Diesel ganz klare akustische Signale an die Umwelt sendet. Ob der Geländewagen – so steht es in der Zulassung – nur ein Aufschneider ist, zeigt der Test des Jeep Grand Cherokee Trailhawk mit 3.0 V6 Multijet, 184 kW/250 PS, 4×4 Allrad und 8-Gang-Automatikgetriebe.

Freude auf Knopfdruck…

… gut, das trifft es nicht ganz, denn selbst wenn der Jeep Grand Cherokee Trailhawk einfach nur so dasteht, ist er ein Eyecatcher. Auf 18-Zoll-Alurädern mit reichlich Bodenfreiheit, markanter Linienführung und – als besonderes Designmerkmal des Trailhawk mit schwarz beklebter Motorhaube – zeigt der Crossover, das es Herausforderungen, bei denen er ins Straucheln geraden könnte, wohl kaum geben dürfte. Dieser Eindruck verstärkt sich sofort, wenn man im Führerstand Platz nimmt. Denn in der Mittelkonsole zwischen Fahrer- und Beifahrer lässt sich für jede Lebenslage das richtige Fahrprogramm abrufen.

Leistungsgrenzen? Fehlanzeige.

Per Drehrad lässt sich der Vortrieb des 250 PS starken V6 etwa an Schnee, losen Grund oder auch felsige Streckenabschnitte anpassen. Einfach am Rädchen des Select-Terrain Assistenzsystems drehen und fertig. Zusätzlich verfeinern lässt sich die Leistungsabgabe über den Taster 4WD LOW, der eine noch feinfühligere Bedienung des Gaspedals ermöglicht.

Wenn‘s mal grob zugeht

Über die Quadra-Lift Luftfederung lässt sich die Bodenfreiheit per Knopfdruck auf bis zu 274 mm erhöhen oder um 25 mm absenken. Die damit verfügbare höhere Bodenfreiheit ist besonders nützlich beim Überqueren von Geröll-Halden oder einer Flussdurchfahrt – beides dürfte im städtischen Umfeld jedoch eher die Ausnahme sein. Aber keine Sorge, dass System arbeitet auch automatisch. Dies ist der Fall, wenn das mittlere Drehrad des Select-Terrain Assistenzsystems in Position ‚Auto‘ steht. Dann nämlich passt sich das Fahrwerk selbstständig an die Fahrgeschwindigkeit an. Hierzu wird das Fahrzeugniveaus abgesenkt, sobald der leistungsstarke V6 einmal zeigen kann, was in ihm steckt.

Durch die Absenkung des Schwerpunkts liegt der Jeep Grand Cherokee Trailhawk dann wie auf Schienen – unangenehmes Wanken bei Kurvenfahrten oder bei starkem Seitenwind gibt es nicht. Nimmt das System seine selbstständige Arbeit auf, erhalten Fahrerin oder Fahrer eine Information über das Multifunktionsdisplay im Cockpit sowie über eine LED in der Mittelkonsole.

spothits-Exklusiv-Tests

Weitere Meldungen