Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs

Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai

Von Bergen bis Bozen (1)

Bergen begrüßt uns mit überraschend vielen Elektroautos. Vermutlich liegt es also nicht nur am B, dass die Tour mit Wasserstoffautos von Bergen nach Bozen führen wird.

Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
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Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai
Von Bergen bis Bozen (1): Einmal durch die Welt des Wasserstoffs. © spothits/Hyundai

Einmal durch die Welt des Wasserstoffs

Norwegen ist zur Zeit das Land in Europa mit dem höchsten Anteil an Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb, und das nicht nur, weil die norwegische Regierung bis vor Kurzem erhebliche Zuschüsse für deren Anschaffung und viele Privilegien für deren Besitzer gewährt hat. Norwegen ist das Land der Wasserkraft. Hier gibt es beneidenswert viel umweltfreundlich und produzierbare erneuerbare elektrische Energie, dass es sich anbietet, sie für die Elektrolyse zu verwenden und Wasserstoff herzustellen.

Damit wären wir beim Thema

Vom heutigen Sonntag an wird eine größere Gruppe von Hyundai iX 35 Fuel Cell hier in Bergen zu einer Tour durch fünf Staaten bis nach Bozen starten. Auf dem quer durch Halbeuropa soll es aber nicht nur um den Nachweis gehen, wie gut die Brennstoffzelle funktioniert. Gleichzeitig geht es um die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie und deren Probleme. Wie bei den Elektroautos mit Batterie als Stromquelle stellt sich auch bei den E-Autos mit der Brennstoffzelle als Stromquelle die berüchtigte Henne-oder-Ei-Frage. Beide Stromquellen haben nur dann eine Chance, einen Beitrag für die Elektrifizierung des Straßenverkehrs zu leisten, wenn die Infrastruktur stimmt –in diesem Fall die Zahl der Ladesäulen oder der Wasserstoff-Tankstellen.

Im Moment liegt die Ladesäulen-Infrastruktur noch weit vorn. Aber müssen wir nicht dafür sorgen, dass der Wasserstoff seine Chance bekommt? Das ist eine der Fragen, die die Experten unterwegs nach Bozen beschäftigen wird. Wasserstoff böte immerhin die Chance, Solar- aber besonders die Windenergie besser auszunutzen als heute. Gibt es Überangebot an Windstrom, könnte man den für die Aufspaltung von Wasser einsetzen und so den Wasserstoff gewinnen. Der ließe sich für den Autoverkehr einsetzen oder auch den Energieversorgern helfen, bei höherem Bedarf den Wasserstoff wieder mit Sauerstoff zu verbinden und so den Strom zu gewinnen, den sie benötigen. Der Möglichkeiten des sinnvollen Einsatzes von Wasserstoff gibt es viele.

Aber jetzt erleben wir ihn erstmal in dem SUV Hyundai iX35 Fuel Cell auf der Tour von Bergen nach Bozen. Dieses SUV kommt vor rund zwei Jahren aus Korea zu uns und war hier auch schon zu kaufen, hat als eigentlich das Recht, für sich in Anspruch zu nehmen, das erste Brennstoffzellen-Fahrzeug aus einer Serienfertigung auf dem deutschen Markt gewesen zu sein. Gerade vergangene Woche wurden in Deutschland wieder 50 Exemplare an einen Kunden übergeben.

sph/ampnet/Sm

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