Die Electra ist wieder da

Die Electra ist wieder da. © spothits/SFM
Die Electra ist wieder da. © spothits/SFM

Die Electra ist wieder da

Rückblende: 1990 kam die Saxonette Electra auf den Markt. Es war damals das erste Elektrofahrrad, das in Deutschland als Leichtmofa (max. 20 km/h) zugelassen wurde. Der 24-Volt-Akku war am Vorbau montiert, mit dem Drehgriff wurde der am Hinterrad angebrachte Elektromotor gesteuert. Nach gut 26 Jahren bringt SFM Bikes ein Nachfolgemodell, allerdings mit dem heutigen Stand der Technik.

Die Electra ist wieder da. © spothits/SFM
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SFM bringt Bikes ein Nachfolgemodell

Das Fahrwerk besteht aus einem Aluminium-Rahmen mit tiefen Durchstieg und Federgabel. Dazu ein Gel-Sattel auf gefederter Stütze, geschlossenem Kettenkasten, verstellbarem Lenkervorbau. Die Sieben-Gang-Nabenschaltung (Shimano Nexus) wird mit dem Drehgriffschalter am Lenker bedient, ebenso die Magura-Hydraulikbremsen, hinten sogar durch Rücktritt. Ein Dynamo entfällt, da die Lichtanlage aus dem Akku gespeist wird.

Der elektrische Antrieb ist die Besonderheit der Electra: Fahrrad, Pedelec und E-Bike in Einem. Das „All-in-one-Bike“ kann als ganz normales Fahrrad benutzt werden oder als Pedelec. Hier schaltet der Motor nur beim Pedalieren zu und bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h ab. Im reinen Elektroantrieb, also in der Nutzung als Leichtmofa, beträgt die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Das alles wird vom Bedienteil am Lenker gesteuert. Drei unterschiedliche Unterstützungs-Modi können vorgewählt werden. Auch eine „Turbo“-Funktion zur kurzzeitigen Beschleunigung steht dem Fahrer zur Verfügung.

Der 36-Volt-Akku (Li-Ion) mit einer Nennleistung von 468 Wh speist den Vorderradmotor; je nach Umfeld, Fahrweise usw. werden Fahrstrecken im Pedelec-Betrieb bis zu 140 km und im Leichtmofa-Betrieb bis zu 60 km erreicht. Preis: 2669 Euro.

sph/ampnet/Sm

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