Mini John Cooper Works Clubman: Ein Kombi geht unter die Rennwagen

Mini John Cooper Works Clubman: Ein Kombi geht unter die Rennwagen. © spothits/Auto-Medienportal/BMW
Mini John Cooper Works Clubman: Ein Kombi geht unter die Rennwagen. © spothits/Auto-Medienportal/BMW

Das Kürzel „JWC“ elektrisiert sportlich orientierte Mini-Fahrer, seit 1947 der Brite John Cooper seinen ersten Rallyewagen baute. Jetzt bietet die Sportabteilung der Kultmarke das Modell Mini Clubman erstmals mit Allradantrieb an – und das ist auch gut so, denn es gibt noch einmal 20 PS mehr auf die Straße zu bringen.

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Man kann darüber streiten, ob der Clubman ein legitimer Nachfahre des rund 1,25 Meter kürzeren Ur-Minis ist. Zweifellos aber verbindet ihn mit dem gleichnamigen Modell von 1978 die zweiflügelige Portaltür, die ihn zu einem Lieferwagen mit besonderer Note macht. Die Version John Cooper Works (JWC) wartet außerdem mit saftigen 170 kW / 231 PS auf, was ihn zum stärksten Vertreter der neunköpfigen Modellfamilie macht.

Für reichlich Auswahl ist also gesorgt, auch wenn Konzernmutter BMW das zuletzt sehr gespreizte Angebot verschlankt hat. Die zweisitzigen Varianten Roadster und Coupé sind eingestellt, dafür sind fünf Modelle als JWC-Versionen erhältlich. In den Augen vieler Kunden ist der Clubman ähnlich vielseitig wie der größere Bruder Countryman, aber eben mehr Mini, weil gut zwölf Zentimeter flacher. Die Karosserielänge von 4,25 Metern rechnet ihn freilich eher dem Kompaktsegment zu. So kommt letztlich auch der von 360 bis auf 1250 Liter Volumen erweiterbare Kofferraum zustande.

Damit die verschärfte JWC-Version nicht mit einem gewöhnlichen Shooting-Brake-Mini verwechselt werden kann, kommen die üblichen Designmerkmale zum Einsatz. Sie dienen aber nicht nur dem chefdynamischen Auftritt, sondern auch der Optimierung der Aerodynamik-Eigenschaften. Die Fahrzeugfront ist mit besonders großen seitlichen Kühllufteinlässen anstelle von Positionsleuchten und Nebelscheinwerfern versehen, dazu kommen modellspezifische Seitenschweller und eine breite Heckschürze mit integrierten abgeschrägten Auspuff-Endrohren der serienmäßigen Sportabgasanlage. Sie sorgt für einen herzhaften und emotionsgeladenen Sound, wenn die Fahrdynamikregelung in der Stellung „Sport“ eingerastet ist.

Auffällig tief angeordnete sind die Bremsleuchten. Weitere optische Merkmale sind der Heckspoiler, der Hexagon-Kühlergrill mit Wabenmuster und typischen roten Querstrebe. Wie bei anderen Minis auch kann für das Dach eine Kontrastlackierung bestellt werden. Für den Kontakt zum Asphalt sorgen serienmäßige Reifen im Format 225/40, die auf 18 Zoll großen Leichtmetallrädern in speziellem JWC-Design montiert sind.

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