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Mercedes‑AMG hat erstmals einen Teaser für ein eigenständiges Elektro‑Performance‑SUV veröffentlicht und damit die Entwicklung eines neuen, rein elektrischen Modells angedeutet. Die Affalterbacher setzen dafür auf eine neue Plattform, und erste freigelegte Aufnahmen geben bereits Hinweise auf das Design und die Ausrichtung des Fahrzeugs.
Teaser, Aufbereitung und erste Eindrücke
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Mercedes‑AMG veröffentlichte das kurzzweilige Teaser‑Material über Facebook; die Bilder zeigen nur schemenhafte Umrisse. AUTO BILD ließ die Verhüllung per KI entfernen und präsentierte anschließend eine mögliche Darstellung des Fahrzeugs.
- Breite Radhäuser und ein stark konturierter Vorderwagen
- lange, modellierte Haube bei vergleichsweise flacher Dachlinie
- Heck mit runden LED‑Elementen und einer Lichtgrafik, die an den Mercedes‑Stern erinnert
Neue Technik: die AMG.EA‑Architektur
Die Basis des Modells soll die neue Elektroarchitektur namens AMG.EA sein. Diese Plattform wurde speziell für kommende Hochleistungs‑BEVs aus Affalterbach entwickelt und unterscheidet sich damit von bisherigen AMG‑Stromern, die oft Ableger bestehender Baureihen waren.

Konkrete technische Daten für das SUV — etwa Leistung, Batteriegröße oder Reichweite — hat Mercedes noch nicht bestätigt. Bei der Limousine auf derselben Plattform werden jedoch Leistungen von bis zu 1169 PS genannt, was die Leistungsambitionen der Architektur unterstreicht.
Positionierung: kein reiner GLC/ GLE‑Ersatz
Nach dem, was die Aufnahmen zeigen, soll das neue Fahrzeug nicht einfach den elektrischen Ersatz für einen GLC 63 oder GLE 63 darstellen. Vielmehr wirkt es wie ein hochgelegter, fahrdynamisch geprägter Elektro‑GT — ein eigenständiges Modell, das bewusst andere Proportionen und Fahrwerkskonzepte erlaubt.
Die eigenständige Konstruktion bietet den Entwicklern mehr Spielraum bei Abmessungen, Fahrwerksabstimmung und Antriebsintegration. Das erklärt auch die ungewöhnlich sportlichen Proportionen der bisherigen Prototypen.
Was noch offen bleibt — und warum das relevant ist
Viele zentrale Fragen sind weiterhin unbeantwortet: Modellname, Preis, konkrete Leistungsausprägungen und Markteintrittstermin stehen noch aus. Ebenso unklar ist, wie AMG das zusätzliche Gewicht großer Batterien in ein charakteristisches Fahrgefühl übersetzen will.
Fest steht: Mit AMG.EA beginnt für die Marke ein neuer Entwicklungsschritt. Die kommenden Modelle müssen zeigen, ob AMG elektrische Höchstleistung mit dem gewohnten Fahrerlebnis in Einklang bringen kann. Zunächst liegt der Fokus weiterhin auf dem elektrischen AMG GT, das SUV wird anschließend folgen.












