Zum Geburtstag kommt die Welt in Wolfburgs „Wohnzimmer“

Zum Geburtstag kommt die Welt in Wolfburgs „Wohnzimmer“. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Autostadt
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Zum 15. Geburtstag wird sich die „Autostadt“ in Wolfsburg auch thematisch herausputzen. So werden sich das Kunden-Center mit der Fahrzeugauslieferung sowie die Marken-Pavillons von Volkswagen und Audi verwandeln: in den Kontinent Asien. In Kraft-Werk und Zeit-Haus treten Gruppen aus Südamerika auf.

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Zum 15. Geburtstag

Nordamerikanisch wird es in den Pavillons von Seat, Skoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie im Premium Clubhouse zugehen. Der Porsche Pavillon wird zum Schauplatz für Künstler aus Australien, Afrika ist das Thema in der „Ausfahrt“, und die große Piazza im Konzernforum steht ganz im Zeichen der (Klein-)Kunst aus Europa.

„Das Fest ist ein Dankeschön für alle Besucher“, sagt Otto F. Wachs, Geschäftsführer der Autostadt im Wolfsburg. „Jeder einzelne Gast hat in den vergangenen 15 Jahren zur großen Erfolgsgeschichte der Autostadt beigetragen.“ Mehr als zwei Million Menschen besuchen jährlich diese informative, familienfreundliche und interessante Freizeitwelt rund ums Auto.

Angefangen hat alles im Jahr 1998

Auch Eingeweihten schien es unmöglich, auf dem tristen, kargen Gelände neben dem Volkswagen-Werk auf der Nordseite des Mittellandkanals gleich neben dem Kraftwerk des Werks eine Parklandschaft im Zeichen des Automobils zu erschaffen. Doch sehr schnell nahm das Projekt von Wachs Formen an. Nach nur zwei Jahren Bauzeit feierte die Autostadt am 31. Mai 2000 Eröffnung – einen Tag vor der Expo 2000, der Weltausstellung in Hannover.

„Menschen, Autos und was sie bewegt“

Dieses Motto steht bis heute über allen Veranstaltungen des Themenparks. Immerhin gibt es davon jährlich ein paar Hundert Aktivitäten, denn neben den Autos haben die Veranstaltungen der Autostadt vom ersten Tag an auch die Menschen im Blick. Die Events reichen vom modernen Tanzereignis bei den „Movimentos“ über den stark besuchten Wintermarkt bis hin zu Kochkursen. Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und kulinarische Veranstaltungen runden das Angebot der Autostadt ab. Namhafte Musiker und Bands wie Fury in the Slaughterhouse, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims traten schon in Wolfsburgs automobiler Erlebniswelt auf. Zum ersten Geburtstag kamen die No Angels und Modern Talking.

2001 schlossen sich das erste Drachenbootrennen (Ritz-Carlton Cup) und der Lernpark für Kinder an. Fünf- bis elfjährige Kinder können dort seitdem ihren Kinderführerschein in einem Mini-Beetle machen. Bereits 2002 begrüßte die Autostadt ihren fünfmillionsten Besucher. Desiree Nosbusch moderierte die ZDF-Gala an den „Gestaden“ des Mittellandkanals, und mit dem neuen Touareg-Geländeparcours eröffnete die Autostadt ihre nächste Attraktion. 2003 wurden die „Movimentos“ aus der Taufe gehoben, 2004 eröffnete das Car Design-Studio.

Nach dem zweiten Geländeparcours – dieses Mal für den Tiguan – folgte das Jahr 2008 mit der Umgestaltung der wohl größten Attraktion der automobilen Erlebniswelt: Das Zeit-Haus beherbergt automobile Meilensteine – echte Raritäten und Unikate – und diese von mehr als 60 verschiedenen Marken. Die Neuinszenierung wurde von der Raumgestaltung des Wiener Künstlers Peter Kogler begleitet.

2009 widmete sich die Autostadt dem Thema „Nachhaltigkeit“ und öffnete mit der Ausstellung „Level Green“ für sich ein neues Themenfeld. 2011 veröffentlichte die Autostadt ihre „Autostadt-App“. Seitdem lässt sich der Themenpark bereits im Vorfeld eines Besuches erkunden. 2012 überschritt die Besucherzahl die 25-Millionen-Marke. Porsche, als neues Mitglied des Volkswagen-Konzerns, eröffnete seinen Pavillon. Und zum ersten Mal erschien das „Journal der Autostadt“.

Die Autostadt ist nicht nur ein Freizeitpark mit Hang zu nachhaltigen Themen. Sie ist das Schaufenster des Volkswagen-Konzerns und seiner Marken. Jede Marke gibt hier Einblicke in ihre Philosophie und Struktur – ganz im Sinne des Volkswagen-Konzepts von eigenständigen Marken. Außerdem dient die Autostadt als Auslieferungszentrum für Volkswagen und Seat. Passend dazu eröffnete mit der „Ausfahrt“ im Jahr 2013 ein verkehrsfreier Raum, in dem Kunden mit ihren neuen Fahrzeugen die Assistenzsysteme testen können.

Ein weiterer Höhepunkt folgte im Jahr 2014: Die Unesco-Kommission zeichnete die Autostadt wegen ihrer vorbildlichen Bildungsinitiativen aus. Ein Anlass dazu war die Dauerausstellung „Autowerk – Portal zur Produktion“. Hier lassen sich alle Schritte des Automobilbaus im Volkswagen-Konzern nachvollziehen. Wachs sieht das Lob der UN-Institution als Bestätigung und als Ansporn, die Autostadt weiterzuentwickeln, die er auch als „Wohnzimmer der Region“ versteht.

sph/ampnet/tw

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