IAA 2015: Visionen und Emotionen in der Festhalle

IAA 2015: Visionen und Emotionen in der Festhalle. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
IAA 2015: Visionen und Emotionen in der Festhalle. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann

IAA 2015: Visionen und Emotionen in der Festhalle

Visionen bestimmten den Montagabend in der Frankfurter Festhalle. Dort präsentiert Mercedes-Benz traditionell eine Neuheiten. Dieses Mal begann die Show mit einem kleinen Rückgriffs aufs Frühjahr: der F 015 – Demonstrator fürs autonome Fahren.

IAA 2015: Visionen und Emotionen in der Festhalle. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
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Das Intelligent Aerodynamic Automobil

Niemand konnte ahnen, dass dieses Zukunftsauto noch die realistischste der Visionen des Abends sein würde. Dieter Zetsche, Vorsitzender der Vorstände der Daimler AG und von Mercedes-Benz, griff ganz weit nach vorn. Und am Ende stand ein neues Concept Car namens Intelligent Aerodynamic Automobile, abgekürzt IAA, wie der Name der Messe, auf der der IAA gestern präsentiert wurde.

Die Digitalisierung und ihre Folgen fürs Unternehmen und seine Kunden standen bei Dieter Zetsche, Vertriebsvorstand Ola Källenius sowie Forschungs- und Entwicklungschef Thomas Weber im Mittelpunkt. Daimler sieht sich danach mitten im Wandel vom schlichten Autohersteller zum vernetzten Mobilitäts-Dienstleister. Die Digitalisierung werden bestimmt von der Fähigkeit, die richtige Vorhersage zu treffen (predictive) und der Möglichkeit, das Angebot daran anzpassen (adaptive). Diese beiden Begriffe werden uns in Zukunft häufiger begegnen, ist sich Zetsche sicher. Wie wäre es – fragte er –, wenn das richtige Auto autonom vorfährt – je nach Anlass ein Smart bis hin zu einem Siebensitzer. Welches Auto gewünscht wird, weiß der Dienstleister vom Terminkalender des Bestellers. Und es wird noch viel mehr angeboten werden können, was dem Kunden gefallen könnte. Das wäre bequem, aber auch beängstigend.

Zetsche baut vor mit einem Seitenhieb auf Internetfirmen: „Wir verdienen weiter an der Hardware. Wir sind nicht darauf angewiesen, mit Daten Geld zu machen.“ Die Sicherheit der Daten sei deswegen sicher. Mercedes-Benz werde alles tun, um den Zugriff auf die Autoelektronik zu verhindern.

Sichtbar wurde die Zukunft mit dem IAA. Intelligent ist das neue Konzeptfahrzeug, weil es seine Aerodynamik verändert. Bei Geschwindigkeiten oberhalb 65 km/h fährt am Bug eine Spoilerlippe aus, die Jalousie im Kühlergrill schließt sich und das Heck verlängert sich um 40 Zentimeter. So verbessert sich der Luftwiderstandsbeiwert vom bereits sehr guten Wert 0,235 auf den für eine viersitzige Plug-in-Hybrid-Limousine sagenhaften Wert vom 0,19 und einer rein elektrischen Fahrstrecke von 66 Kilometern und einem Wert von 28 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.

Das Fazit von Dieter Zetsche

Das Auto steht heute da, wo das Mobiltelefon stand, bevor es „smart“ wurde. „Das Auto hat seine beste Zeit noch vor sich.“

Doch auch in der Festhalle blieb die Gegenwart Thema. Zetsche sprach über die Haltung des Unternehmens zu Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Das sei eine Herkulesaufgabe. Aber im besten Fall entstehe so eine gute Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder. Das Unternehmen hilft mit einer Spende, entwickelt ein Mitarbeiter-Spendenprogramm, bei dem jeder gespendete Euro vom Unternehmen verdoppelt wird und plant weitere Aktionen. Zu seiner persönlichen Motivation sagte der Daimler-Chef: „Wer die Vergangenheit kennt, kann Flüchtlinge nicht abweisen.“

sph/ampnet/Sm

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