Mercedes-Benz Vans: Bodybuilding für die Lücke

Mercedes-Benz Vans: Bodybuilding für die Lücke. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Mercedes-Benz
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Mercedes-Benz Vans: Bodybuilding für die Lücke

Die Szenerie ist perfekt (oder sagt man heute besser: die Location?): Im Hamburger Hafen an der Australiastraße, einem alten Pier, in Schuppen 52, in dessen Holz-Dachkonstruktion immer noch der Duft von Gewürzen hängt.

Mercedes-Benz Vans: Bodybuilding für die Lücke. © spothits/Auto-Medienportal.Net/Mercedes-Benz
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Was alles aus den Vans Citan, Vito und Sprinter werden kann

Hier zeigt jetzt Mercedes-Benz Vans, was im Werk oder bei den Englisch „bodybuilder“ genannten Auf- und Ausbauherstellern so alles aus den Vans Citan, Vito und Sprinter werden kann, wenn nicht das richtige Spezialfahrzeug vom Band rollen kann.

Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt und ganz besondere Einsatzzwecke gibt es genug, die ein Großserienhersteller nicht erfüllen kann. Darum bemühen sich dann mehr als 3500 registrierte Auf- und Ausbauhersteller (ABH) unterschiedlichster Größe, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum großen Unternehmen. Mercedes-Benz kooperiert mit rund der Hälfte und zwar in einem dreistufigen System: Für das Aufbauhersteller-Portal können Unternehmen sich bewerben, um dort ihre Leistungen anzubieten. Rund 200 besonders zertifizierte können sich als Van-Partner präsentieren und noch einmal ein rundes Dutzend nennen sich Mercedes-Benz Van Solution. Bei Ihnen wird das Geschäft über eine Rechnung abgewickelt. Außerdem gilt die Garantiezusage von Mercedes-Benz auch für den Auf- und Ausbau.

Für Mercedes-Benz Vans gilt die Strategie „Vans go global“. Dazu gehören aber nicht nur solche Schritte wie der soeben angelaufene Export des Vito in die USA, der Aufbau eines Van-Werks in Argentinien für Amerika, der Bau eines Sprinter-Werks in den USA der Export von Vito und V-Klasse ab kommendem Frühjahr nach China. Vertriebschef Klaus Maier sieht auch das ABH-Geschäft als Teil der Globalisierung.

Seit 2013 rundet der Mercedes-Benz Citan das Van- und Transportportfolio der Marke nach unten ab. 17 Prozent dieses Typs werden heute schon über Auf- und Ausbauten „veredelt“ und angepasst. Beim Vito liegt dieser Wert bereits bei 25 Prozent, bei Sprinter bei 50 Prozent, in den USA sogar bei mehr als 75 Prozent. Bei den kompakten Nutzfahrzeugen ist das Geschäft ohne die Kooperation mit ABH-Partnern gar nicht mehr möglich.

Entsprechend breit ist das Spektrum der Spezialfahrzeuge. Es reicht von der Ambulanz bis zur mobilen Zweiradwerkstatt des Motorrad-Rennteams von MV Agusta. Dazwischen bleibt viel Platz für Feuerwehren, Rettungswagen, Abschlepp-Tieflader, Kipper für den kommunalen Einsatz, Schulbusse und Luxus Vans sowie Wohnmobile und vieles mehr. Im Schuppen 52 zeigten rund drei Dutzend Fahrzeuge, was alles möglich ist.

Auch einen Ausblick auf die Zukunft gab es zu sehen: einen Lieferwagen mit gekühltem Kastenaufbau aus Großbritannien. Mit dem werden die Waren an die Kunden ausgeliefert, die sie vorher im Online-Supermarkt am Bildschirm bestellt haben. Dieser Lieferwagen zeigt exemplarisch, wie das Internet die Logistik in den Städten beeinflussen wird. Schon heute werden Paket von vielen Unternehmen ausgeliefert, wo früher ein Postwagen eingesetzt wurde. Nach den Paketen, deren Zahl sich durch den Internet-Versandhandel schon vervielfältigt hat, kommen nun auch die Lebensmittel ins Haus, nicht – wie früher – ausnahmsweise vom Lehrling mit dem Fahrrad vorbeigebracht, sondern mit Transport-Fahrzeugen, die auch das Ausliefern kleiner Mengen und Stückzahlen wirtschaftlich ermöglicht.

Van-Hersteller müssen sich unter diesen Umständen keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Der eigentliche Bedarf kommt erst noch auf sie zu. Sie liefern die Fahrzeuge für die sogenannte letzte Meile der Logistik, für den Transports vor die Haustür. So gesehen war der Schuppen 52 eine optimale Szenerie, weil der Weg von dort bis in die Hamburger Innenstadt nur wenig mehr als eine Meile misst.

sph/ampnet/Sm

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