Internationaler Mädchentag: 34 Millionen Mädchen gehen nicht auf weiterführende Schule

Internationaler Mädchentag 2013: Mädchen haben es in Entwicklungsländern besonders schwer. Sie zu fördern ist ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Armut: Durch Bildung und Aufklärung erhalten sie die Chance auf ein besseres und gesundes Leben. In den Jugendklubs der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erfahren sie, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und HIV/Aids schützen können. © spothits/Stiftung Weltbevölkerung
Internationaler Mädchentag 2013: Mädchen haben es in Entwicklungsländern besonders schwer. Sie zu fördern ist ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Armut: Durch Bildung und Aufklärung erhalten sie die Chance auf ein besseres und gesundes Leben. In den Jugendklubs der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erfahren sie, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und HIV/Aids schützen können. © spothits/Stiftung Weltbevölkerung
Internationaler Mädchentag 2013: Mädchen haben es in Entwicklungsländern besonders schwer. Sie zu fördern ist ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Armut: Durch Bildung und Aufklärung erhalten sie die Chance auf ein besseres und gesundes Leben. In den Jugendklubs der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erfahren sie, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und HIV/Aids schützen können. © spothits/Stiftung Weltbevölkerung
Internationaler Mädchentag 2013: Mädchen haben es in Entwicklungsländern besonders schwer. Sie zu fördern ist ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Armut: Durch Bildung und Aufklärung erhalten sie die Chance auf ein besseres und gesundes Leben. In den Jugendklubs der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erfahren sie, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und HIV/Aids schützen können. © spothits/Stiftung Weltbevölkerung

»Mädchen brauchen besseren Zugang zu Sekundarbildung« fordert die Stiftung Weltbevölkerung zum heutigen Internationalen Mädchentag (11. Oktober 2013). Noch haben 34 Millionen Mädchen im Teenanger-Alter keinen Zugang zu weiterbildenden Schulen. 97 Prozent von ihnen kommen aus Entwicklungsländern. Selbst der Zugang zu Grundschulen (Primarbildung) ist 31 Millionen Mädchen versperrt. Das sind fünf Millionen mehr als Jungen. Besonders Mädchen armer Familien in Entwicklungsländern wird der Zugang zur Schule verwehrt, so die Stiftung.

Bildung gegen Armut

»Das Recht auf Bildung darf Mädchen nicht länger vorenthalten werden. Damit Mädchen und junge Frauen sich selbst aus ihrer Armut befreien können, brauchen sie endlich uneingeschränkten Zugang nicht nur zu Primar-, sondern auch zu Sekundarbildung«, so Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung.

Bildung zur Wahrnehmung eigener Rechte

Zu den positiven Auswirkungen einer Sekundarbildung zählt, dass Mädchen ihre Rechte besser wahrnehmen und ungewollte Schwangerschaften vermeiden können. Jedes Jahr bekommen in Entwicklungsländern rund 13 Millionen junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren ein Kind. Komplikationen bei der Schwangerschaft oder Geburt sind die Haupttodesursache für Mädchen in Entwicklungsländern.

Zum Internationalen Mädchentag …

Der Internationale Mädchentag wurde erstmals 2012 von den Vereinten Nationen begangen, um auf die weltweite Benachteiligung von Mädchen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht die Bildung von Mädchen im Mittelpunkt. Die Stiftung Weltbevölkerung hat sich zusammen mit anderen Organisationen für die Schaffung des Internationalen Mädchentags eingesetzt.

sph/koe/pm/video: mhoch4tv

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