Goodwood 2015: Smart überrascht mit passivem Lane Keeping Assist

Goodwood 2015: Smart überrascht mit passivem Lane Keeping Assist. © spothits/Auto-MedGoodwood 2015: Smart überrascht mit passivem Lane Keeping Assist. © spothits/Auto-Medienportal.Net
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Die Marke Smart nutzte das Umfeld des Festival of Speed in Goodwood in diesem Jahr nicht etwa, um den Viersitzer Forfour als Rallye-oder Rennsport-Fahrzeug zu etablieren. Vorführen wollte man stattdessen eine Gruppe von Experten und Fachjournalisten.

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Wie auf Schienen

Sie sollten überrascht werden mit den Möglichkeiten, die auch scheinbar überalterte Technologien dem Verkehr auch in Zukunft noch bieten können. Smart präsentierte seinen Forfour mit einem erstaunlich wirksamen, passiven Lane Keeping Assistenten.

Wie auf Schienen rollte der Smart Forrail durch die Landschaft südwestlich Londons. Für die Demonstration hatte man die Strecke eines englischen Eisenbahn-Traditionsclubs gewählt. Die Technologie ist noch nicht reif für den Einsatz im Massenverkehr. Aber schon der halbstündige Ritt zeigte, dass sich die Technologie des Smart Forrail als echte Alternative zum heute mit großem Einsatz an Ressourcen vorangetriebenen autonomen Fahren.

Der Fahrer des Smart Forrail wird komplett entlastet, sowie er seine Wunschgeschwindigkeit eingestellt hat. Und ein Blick auf die Bordelektronik zeigt eindeutig, dass dieses Verfahren ungeahnt günstige Auswirkungen auf die CO2-Emissionen des Verkehrs hätte. Der Computer meldet 99 Prozent wirtschaftliches Fahren.

Die einzige Aufgabe des Fahrers in einem Smart Forrail besteht darin, auf die Schilder „Whistle“ am Rande der Strecke mit einem kräftigen Stoß aus der Hupe zu antworten. Da die serienmäßige Hupe des Smart eher auf kurze akustische Reichweiten im urbanen Bereich ausgelegt ist, wurde im Smart Forrail eine kräftige Lkw-Hupe verbaut, für die die Entwickler in dem sehr kompakten Karosserie kaum den notwendigen Platz finden konnten. Erst nach massiven Umbauten gelang das. Die zweite technologische Herausforderung waren die Räder. Man entschied sich aus Gründen der besseren Aerodynamik für glattflächige Scheibenräder mit 24 Zoll Durchmesser.

Mit derart wenigen und immerhin bekannten wie beherrschten Technologien ließe sich der Verkehr quasi von heute auf morgen sicher und effizienter abwickelt. Die Experten zeigten sich von de Tatsache gar nicht amüsiert, dass es so lange gedauert hat, diese Lösung zu entwickeln. Schon wieder ist die deutsche Automobilindustrie auf dem besten Weg, eine zukunftweisende Technologie verschlafen. Da muss erst so eine kleine Marke wie Smart kommen, um den Großen die Augen zu öffnen.

sph/ampnet/Sm

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