Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester

Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad
Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad

Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester

Pedelecs haben ihr Image als Fahrhilfe für Senioren inzwischen abgelegt. Auch sportliche und hochpreisige Fahrräder setzen auf die batteriebetriebene Trittunterstützung. Zu Beginn der Saison haben die einschlägigen Fachblätter die jüngsten Modelle unter die Lupe genommen und sind zumeist begeistert.

Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad
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Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad
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Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad
Nicht nur die neuen Pedelecs begeistern die Tester. © spothits/Flyer TX./Foto: Pressedienst Fahrrad#

Aber auch Fahrräder ohne Elektrounterstützung begeistern immer noch

Am beliebtesten sind elektrifizierte Trekking- und Citybikes, die sich durch ihre Vielseitigkeit auszeichnen und für die kurze Einkaufstour zum Bäcker ebenso eingesetzt werden können wie für den längeren Wochenendausflug.

Noch bevor die Neuheiten für die aktuelle Saison auf den Radwegen rollen, haben die Fachblätter die Debütanten unter die Lupe genommen. Bei den Testsiegern dominieren vor allem die hochpreisigen E-Bikes wie der Pressedienst Fahrrad ermittelt hat. Allerdings verdienen sich auch „Muskelräder“ Bestnoten.

In der Tat verlangen die Hersteller für den elektrischen Rückenwind einen tiefen Griff in den Geldbeutel. Bei den Alltagsrädern liegt die TX-Serie des Pedelec-Pioniers Flyer aus der Schweiz am oberen Ende der Preistabelle. Das Fachblatt „Elektrorad“ zeichnete das Rad mit der Note „überragend“ aus. „Das TX von Flyer vereint Komfort der Superlative mit Wendigkeit und einem megabreiten Einsatzgebiet“, lautet das fast schon euphorische Fazit. Auch beim Verein Extra Energy kamen die Tester zu einem begeisterten Urteil: „Der vollgefederte Rahmen ist ein Hochgenuss!“ Vor allem die Auswahl der Komponenten und deren Integration beeindruckte die Tester. Außerdem fallen die Unterstützungswerte besonders hoch aus, und die Reichweite wurde als „absolut tourentauglich“ eingestuft. So viel Genuss hat seinen Preis: Für 4299 Euro steht das Pedelec beim Händler.

Deutlich preiswerter und ebenfalls alltags- und tourentauglich ist das Sduro Trekking SL (ab 2290 Euro) von Haibike, das allerdings ohne Federung zum Kunden kommt. Das störte die Tester der Zeitschrift „Elektrorad“ nicht, die das Rad mit der Note „sehr gut“ auszeichneten. Grund für die positive Benotung war auch der Mittelantrieb von Yamaha, der für die neue Saison überarbeitet wurde. Das Ladegerät fällt beim neuen Modell zudem kleiner aus und wurde wesentlich leistungsfähiger. Der Motor soll nun um ein Drittel leiser arbeiten und mehr Reichweite erreichen. Außerdem erlaubte sich das Rad keine Schwächen und erzielte bei den Testfahrten ausgezeichnete Werte im Gelände sowie bei den Allroundeigenschaften.

Die Manufaktur Velotraum bietet angesichts ihres Geschäftsprinzips eigentlich nur Neuheiten an, denn die Räder können von den Kunden nach ihren Angaben maßgeschneidert bestellt werden, sodass fast jedes Modell als Unikat ausgeliefert wird. Trotzdem schaffte es das Modell Speedster in die Bestenliste des Magazins „Radtouren“. In der getesteten Version kostet das Rad 3350 Euro. Das robust aufgebaute Tourenrad mit Rennlenker „beherrscht das dynamische Fahren wie kaum ein anderes Rad im Test, mit wie ohne Gepäck – und mit Komfort“, stellten die Tester fest. Für die Verzögerung sorgen zwei Scheibenbremsen (200 Millimeter), denen man, so die Tester, „getrost mehr abverlangen“ kann.

Der Pedelec-Boom hat viele Hersteller ermutigt, sich in Preiskategorien zu wagen, die bisher allein für motorisierte Gefährte reserviert waren. Obwohl Van Nicholas für sein Pioneer Rohloff stolze 5898 Euro verlangt und auf einen Elektromotor verzichtet, schnitt das Rad bei der Zeitschrift „Bike & Travel“ besonders gut ab. Der extrem hohe Preis, so die Tester, relativiere sich, wenn man den eingesetzten Werkstoff berücksichtigt. Titan ist so gut wie unverwüstlich, und deshalb stellt das Blatt kurz und bündig fest, dass „dieser Rahmen seinen Besitzer überleben“ wird. So gesehen ist das Luxus-Rad ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die überdurchschnittliche Lebensdauer wird nicht zuletzt durch die Rohloff-Nabenschaltung und den Riemenantrieb von Gates gewährleistet.

Statt auf Titan setzt das Mountainbike Decree von Felt (ab 2750 Euro) beim Hinterbau auf flexible Carbon-Streben. So wird ein Drehpunkt in der Nähe der Hinterradnabe überflüssig. Zudem ist der Rahmen nach Feststellungen des Magazins „Bike“ außerordentlich steif, was ein präzises Fahrverhalten ermöglicht und sich auch beim Klettervermögen bewährt.

Liegeräder waren einmal ähnlich fortschrittlich wie die Pedelecs heute. Schneller als auf den flachen Konstruktionen konnte man nicht fahren, doch dann verbannte der Radsportweltverband die Flitzer aus den Wettbewerben, und die Flachmänner rollten ins Abseits, wo sie allerdings von einer kleinen Minderheit bis heute geschätzt werden. Ein Vertreter dieser Gattung ist das Scorpion FX von Velotechnik (ab 3390 Euro, mit Motor 5980 Euro). Dem Magazin „Elektrorad“ war die Begegnung mit dem Dreirad die Note „sehr gut“ wert. „Das Trike macht Spaß und ist dazu noch komfortabel“. Für die aktuelle Saison verbesserte der Hersteller die Steifigkeit des Rads um 17 Prozent bei unverändertem Gewicht.

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