Toyota und Lexus arbeiten am SUV-Angebot

Toyota und Lexus arbeiten am SUV-Angebot. © spothits/Auto-Medienportal.Net
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Am Mittwoch wird Toyota bei der New York International Auto Show das bisher kleinste SUV der Marke, den Toyota RAV4, als Hybrid vorstellen. Rund ein Jahr später wird das Hybrid-SUV der Marke in Europa zu haben sein. 

Toyota und Lexus arbeiten am SUV-Angebot. © spothits/Auto-Medienportal.Net
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Es bewegt sich etwas beim SUV-Angebot der Japaner

Noch nicht einmal vor drei Wochen hatte die Edelmarke des japanischen Herstellers mit dem Lexus NX 200t den ersten Turbo-Benziner vorgestellt.

Bisher war bei dem japanischen Hersteller alles ganz einfach. Lexus war mit dem Anspruch angetreten, nur Hybrid-Fahrzeuge anzubieten und so Luxus und Kraft mit dem guten Gewissen zu verbinden. Vorbildlicher Verbrauch und niedrige Kohlendioxidemissionen – das war die Kampfansage der Marke an die etablierte Konkurrenz. Das hat besonders in den USA sehr gut funktioniert. Doch heutzutage siegt die Vielfalt. Vielleicht hat sich Lexus/Toyota deswegen dazu entschlossen, einen neuen Typ ins Angebot aufzunehmen, der bisherige Philosophie sprengt. Mit dem NX 200t kommt jetzt zum ersten Mal ein Turbo-Benziner ins Spiel. Seit rund drei Wochen kennt der deutsche Markt diesen Benziner als Pendant zum Hybrid-Lexus 300h.

Und bei den Toyota-SUV liefen die Dinge bisher genau anders herum. Bei den SUV saßen unter der Haube nur Benziner oder Diesel. Jetzt kündigt Toyota das erste Hybrid-Modell an. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass bei diesem Voll-Hybrid ein Antrieb nach Art des Toyota Prius Dienst leisten wird, also 100 kW / 136 PS. Angesichts des Leergewicht eines Benziner-RAV4 von heute mehr als 1700 Kilogramm und dem zusätzlichen Gewicht des Hybrid-Anteils darf man wohl kein überschäumendes Temperament erwarten, dafür aber die üblichen niedrigen Verbrauchswerte, die Diesel und Benziner in der Innenstadt alt aussehen lassen und auf Langstrecken mit den Diesel-Werten mithalten können.

Begonnen hatte alles 1994 mit dem ersten SUV in der Kompaktklasse, das unter der Gattungsbezeichnung Recreational Active Vehicle (RAV) seine erfolgreiche Laufbahn begann. Damals als kleiner, fast zart wirkender Dreitürer. Der aktuelle RAV4 hat nichts Zartes mehr an sich. Wie alle anderen SUV legen die heutigen Wert auf Muskeln, breite und hohe Schultern und das dynamische Gesicht. Das bringt nicht nur einen deutlichen Zuwachs bei den Außenmaßen, sondern auch beim Leergewicht, eben jene mindestens 1700 Kilogramm, für die man bei den Kompakt-SUV kaum noch eine Entsprechung findet.

Aber man kann für alles einen positiven Aspekt finden. Toyota hat sich mit dem Aufwachsen des RAV4 in Richtung Mittelkasse den Raum für ein neues Modell unterhalb des heutigen Einsteiger-SUV geschaffen. Eine Studie dazu war bereits im Herbst vergangenen Jahres beim Pariser Autosalon zu sehen. Mehr als 90 Prozent dieser Vorgänger des aktuellen RAV4 sind noch auf der Straße. Vielleicht kann der neue Kompakte sie davon überzeugen, sich unterhalb des RAV4 beim Neuwagenkauf zu engagieren.

Vielleich wollen die aber auch aufsteigen. Darauf warten die Toyota- und Lexus-Verkäufer natürlich. Sie können bei Lexus auf das Modell auf den NX 300 h, den NX 200t und den NX 200t Sport sowie bei den größeren Modellen der dritten RX-Generation auf den RX 350 mit Benzinmotor und auf den Vollhybrid unter der Typenbezeichnung RX 450h verweisen. Bei Toyota schließen sich oberhalb des RAV4 die echten Geländewagen an.

sph/ampnet/Sm

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