CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video

CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video . © spothits/Auto-Medienportal.Net/Farday Future
CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video . © spothits/Auto-Medienportal.Net/Farday Future

CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video

Vier Elektromotoren, über 1000 PS Leistung: Mit dem Supersportwagen FF Zero 1 hat das Start-up-Unternehmen Faraday Future den Wow-Effekt eines Tesla nochmals deutlich übertroffen. Der Einsitzer zählt zu den Hauptattraktionen der diesjährigen Consumer Electronics Show (-9.1.2016) im nordamerikanischen Las Vegas.

CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video . © spothits/Auto-Medienportal.Net/Farday Future
CES 2016: Faradays Zukunft steckt in einem Video . © spothits/Auto-Medienportal.Net/Farday Future

Erste Andeutungen

Doch in Wahrheit plant die Marke ein anderes Modell; eine erste Andeutung der kommenden Crossover-Limousine wurde in einem Promotion-Video (https://www.youtube.com/watch?v=_DQxv6ENoys) versteckt.

Die Fließheck-Silhouette zeichnet sich durch eigenwillige Proportionen aus; der Vorderwagen ist extrem kurz gehalten. Eine seitlich umlaufende, horizontale Linie – Exterieur-Chefdesigner Page Beermann spricht von der „Ufo-Linie“ – soll ebenso wie die nach oben gezogenen, extrem schmalen Scheinwerfer und die präzise gezeichneten Rückleuchten für Familienähnlichkeit sorgen und das Markengesicht prägen.

Die Elektro-Plattform des FF Zero 1 ist so flexibel, dass sie problemlos als Unterbau für die Crossover-Limousine dient, die intern als FF Zero 2 firmiert, jedoch bis zum Marktstart einen anderen Namen erhalten wird. Von einer vierstelligen PS-Zahl ist dabei nicht unbedingt auszugehen: „Unsere
Plattform funktioniert nicht nur mit vier, sondern auch mit einem, zwei oder
drei Elektromotoren“, sagt Beermann.

Die neue Limousine soll im Laufe des Jahres 2016 erstmals gezeigt werden; sie könnte 2017 auf den Markt kommen. Dort trifft sie auf starke Konkurrenz: In dem Segment agiert nicht nur der Tesla Model X, sondern in Zukunft auch batteriegetriebene Crossover-Modelle von Audi und Mercedes-Benz.

Und der Supersportwagen, der in Las Vegas ausgestellt wird? Er dürfte ein Solitär bleiben – auch wenn offiziell von einer möglichen Kleinserie gesprochen wird.

sph/ampnet/jm

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