Ratgeber: Winterurlaub mit Wohnmobil oder Caravan

Camping im Winter. Foto: spothits/ampnet/Airstream
Camping im Winter. Foto: spothits/ampnet/Airstream

Für leidenschaftliche Camper ist die Saison mit Einbruch der kalten Jahreszeit nicht vorbei. Aber auch unter Caravan-Neulingen wird der Winterurlaub im mobilen Heim immer beliebter. Wer im Winter mit Wohnwagen oder Reisemobil unterwegs ist, sollte aber gut vorbereitet sein. Das beginnt bereits mit der Reiseplanung.

Nicht jeder Campingplatz ist ganzjährig geöffnet.

Daher sollten sich Reisewillige bereits im Vorfeld zu informieren und das Wunschdomizil frühzeitig buchen, empfiehlt Intercaravaning, Europas größte Fachhandelskette für Caravaning. Auch die geplante Route sollte vorab inspiziert werden. Je nach Reiseziel sind Kenntnis von Steigungen und Beschaffenheit der Stecke ratsam – gerade Straßen in Bergregionen sind häufig verschneit oder vereist und können so zum echten Härtetest werden. Um Schlitterpartien zu vermeiden, dürfen Schneeketten in der Ausrüstung nicht fehlen. Wichtig für eine sichere Fahrt ist die richtige Bereifung. Winterreifen und eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern sind empfehlenswert. Wer im Ausland unterwegs ist, sollte sich zusätzlich über die länderspezifischen Richtlinien informieren.

Vor dem Start

Vor Reisebeginn ist es ratsam, die Bordbatterie noch einmal vollständig zu laden und eine zusätzliche Batterie im Gepäck zu verstauen, um die Stromversorgung für die Dauer der Reise zu sichern. Stromgeneratoren oder Brennstoffzellen sind im Winter eine gute Alternative zu Solarzellen.

Gas-Zusammensetzung entscheidend

Neben einer guten Stromversorgung ist eine funktionierende Heizung beim Campingurlaub im Winter besonders wichtig – und ausreichend Gas im Gepäck. Als Faustregel gilt: Eine Elf-Kilo-Flasche Gas reicht etwa zwei bis drei Tage – je nachdem, wie intensiv die Heizung genutzt wird. Beim Kauf des Flüssiggases müssen Wintercamper unbedingt auf dessen Zusammensetzung achten. Wichtig ist ein hoher Anteil Propan, da Butan bei etwa Null Grad nicht mehr in einen gasförmigen Zustand übergeht. Wenn die Gasflasche leer ist, ist ein automatisches Umschaltventil, das die Reserveflasche aktiviert, besonders praktisch: Es erspart den manuellen Wechsel und verhindert so, dass der Innenraum auskühlt – gerade, wenn die Urlauber draußen unterwegs sind.

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