Test Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 Tekna: Immer ein Lächeln im Gesicht

Test Nissan Juke 1.6 DIG-T 4x4 Tekna: Immer ein Lächeln im Gesicht. © spothits
Test Nissan Juke 1.6 DIG-T 4x4 Tekna: Immer ein Lächeln im Gesicht. © spothits

Ingo Koecher – Mit dem Nissan Juke startete der japanische Autobauer 2010 mit einem kompakten Crossover, der bis heute ein Hingucker ist. Ob das Konzept aus polarisierendem Design und sportlicher Fahrleistung aufgeht, zeigt der Test des Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4.

Exterieur

Hochgestellte Tagfahrlicht-Scheinwerfer, stark ausgestellte Radhäuser und ein charakterstarkes Heck – so präsentiert sich der Nissan Juke. Dabei steht die Zeichnung der hinteren Scheinwerfer denen am Bug in nichts nach: auch sie sind in der Automobilwelt einzigartig. Insgesamt liefert der Juke einen dynamischen Auftritt. Dabei orientiert sich der kompakte SUV etwa bei der Gestaltung der Chromspange um das Signet am aktuellen Design der Nissan-Modelle.

Interieur

Wie außen, findet sich auch im Inneren keine gerade Linie. So führen die Nissan-Designer das Konzept bis hin zur Mittelkonsole konsequent fort. Damit ist auch der Innenraum eine Wellness-Oase für Querdenker, denen unkonventionelles und frisches Design ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Im Juke werden sie fündig…

Arbeitsplatz

Trotz modernistischem Design wurde das Cockpit geradezu klassisch gestaltet. So liegt links der analoge Drehzahlmesser, rechts die Geschwindigkeitsanzeige. Flankiert von beiden ist das digitale Display des Bordcomputers angeordnet. Es liefert Informationen zu Kraftstoff, Temperatur sowie Verbrauch und Kilometerlaufleistung. Alle Anzeigen liegen gut lesbar im Sichtbereich des Fahrers. Intuitive in Benutzerführung und Funktion das Multifunktionslenkrad: Hier werden Medien, Telefon sowie Geschwindigkeitsbegrenzer und Tempomat bedient.

Fahreindruck und Verbrauch

Befeuert wird der Nissan Juke von einem 1.6-Liter Vierzylinder Benziner. Der turboaufgeladene Direkteinspritzer liefert 190 PS. Dabei ist das maximale Drehmoment von 240 Newtonmetern bereits ab niedrigen 1.600 Umdrehungen pro Minute abrufbar. Das breite Drehzahlband sorgt dafür, den Verbrauch des Crossover bei angemessener Fahrweise gering zu halten. Während des Tests gönnte sich der Nissan Juke 6,3 Liter auf 100 Kilometer im Mittel.

Bemerkenswert an dieser Stelle ist die Herstellerangabe in der technischen Dokumentation. Sie liegt im Mischbetrieb bei 6,5 Liter pro 100 Kilometer. Kompliment an der Hersteller! Denn dass Verbräuche im Normalbetrieb unterhalb der Herstellerangaben liegen, ist bei Weitem nicht die Regel. Umso erfreulicher waren unsere 6,3 l/100 km.

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