Test Ford Kuga 1.5 EcoBoost 2×4 Titanium: Der SUV-Kompaktklasse beinahe entwachsen

Test: Ford Kuga Titanium 1.5-Liter EcoBoost. © spothits
Test: Ford Kuga Titanium 1.5-Liter EcoBoost. © spothits

Ingo Koecher – Die zweite Generation des Ford Kuga gewinnt an Länge, verliert jedoch einen Zylinder. Wie sich der kompakte SUV damit im Alltag schlägt, zeigt der Test des Ford Kuga Titanium mit 1.5-Liter Benziner, 150 PS, Start-Stop, Frontantrieb 2WD und manuellem Sechsganggetriebe.

Motorenpalette

Mit der 2013 gestarteten zweiten Generation legt der Ford Kuga in der Länge um 81 mm auf 4.524 mm zu – das Vorgängermodell lag bei 4.443 mm. Und während die 2.0-Liter TDCi Turbodiesel an Leistung gewinnen – der Topdiesel ist mit 132 kW/179 PS zu haben – bieten die Vierzylinder Ecoboost Benziner Leistungen zwischen 110 kW/150 PS – 134 kW/182 PS. Zugleich verabschiedet sich Ford von den bislang verbauten Fünfzylinder-Ottomotoren zugunsten klassischer Reihenvierzylinder mit Turboaufladung. Im Zuge des Downsizings wird zudem die Leistung reduziert, was den Fahrspaß des Testwagens mit 1.5-Liter Ecoboost Einstiegsbenziner mit 150 PS aber keinesfalls schmälert.

Immer schön der Reihe nach…

Der Ford Kuga steht dynamisch auch der Straße. Dafür sorgt zum einen die Höhe von 1.702 mm, zum anderen die charakterstarke Linienführung mit markanten Sicken.

Fahrverhalten

Unter der Haube des Testwagens arbeitete der Einstiegsmotor mit Frontantrieb. SUV-Kenner werden nun sagen, dass ein Fahrzeug dieser Größe nur mit Allradantrieb perfekt auf der Straße liegen kann. Das stimmt sicherlich in den vielen Fällen. Ford jedoch liefert mit der zweiten jüngsten Generation des Kuga eine Fahrwerksabstimmung, die in Verbindung mit dem Frontantrieb absolut spurstabil arbeitet – und das trotz böiger Seitenwind-Attacken. Selbst bei dynamischen Lenkbewegungen halten angetriebenen Vorderräder Chassis und Co. auf Kurs.

Apropos Dynamik: Wer die Nase bei dem Gedanken rümpft, mit dem Einstiegsbenziner unterwegs zu sein, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn der 1.5-Liter Ecoboost leistet Einiges. So liegt in bester Selbstzünder-Manier bereits bei niedrigen 1.600 Umdrehungen das maximale Drehmoment von 240 Newtonmetern an. Damit ist sichergestellt, dass ohne Leistungseinbußen frühzeitig geschaltet werden kann. Und ganz nebenbei bleibt der Kraftstoffverbrauch so in einem moderaten Rahmen.

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