Test Honda CR-V Executive 1.6 i-DTEC: Grenzbereiche? Fehlanzeige.

Ingo Koecher – Das Interesse an SUVs ist ungebrochen. Besonders interessant sind dabei die Kompaktmodelle, die heute nahezu jeder Hersteller liefert. Mit dem Honda CR-V Executive 1.6 i-DTEC testeten wir das Topmodell der Baureihe mit 160 PS Diesel und Allrad 4WD.

Schritt für Schritt

Seit 1996 baut Honda den CR-V. Mit der vierten Generation des kompakten SUV ist der japanische Hersteller 2012 gestartet. Pünktlich nach drei Jahren folgte ein Facelift und seit März 2015 stehen die aktuellen Modelle beim Händler.

Orientierte sich Honda bei der Zeichnung der Seitenfenster 1996 und 2001 noch an der kantiger Geländewagen, vollzog der Autobauer ab der dritten Generation einen Wandel: Die Linienführung wurde eleganter und verlief beinahe coupéhaft. Damit positionierte Honda den CR-V in der Liga städtischer Geländewagen, die eher selten Offroadstaub aufwirbeln.

Single- und Gespannbetrieb

Dennoch, und das hat der Testwagen Honda CR-V Executive 1.6 i-DTEC mit seinem 160 PS Common Rail Diesel gezeigt, kann er, wenn es sein muss. Das gilt insbesondere dann, wenn die 4WD Version mit elektronisch zuschaltbarem Allradantrieb geordert wird. Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass Honda sein All-Terrain-Mobil in der Ausführung Lifestyle als klassischen Fronttriebler 2WD bietet.

Zum SUV für alle Fälle wird der CR-V jedoch mit Allrad. Dafür sorgt die Leistungsentfaltung des 1.6-Liter Selbstzünders, der selbst als Zugfahrzeug eines Fendt Saphir 515 Caravans keinen Moment schwächelte.

Ressourcenschonender Fahrspaß

Dabei spielte der Diesel mit seinem kräftigem Drehmoment von 350 Newtonmetern die entscheidende Rolle, denn die maximale Leistung war ab 2.000 Umdrehungen pro Minute abrufbar. Damit war das Gespann leicht zu handhaben und agil unterwegs. Vorteilhaft wirkten sich die geringen Drehzahlen auch auf den Kraftstoffverbrauch aus. So gönnte sich der 1.6-Liter Diesel des Honda CR-V ohne Caravan im Schlepptau 6,7 Liter pro 100 Kilometer – mit Wohnwagen am Haken ließ sich der kompakte SUV immer noch unterhalb der 10-Liter-Marke bewegen.

Unterstützend arbeitete hierbei der Öko-Modus. Ist dieser aktiv, erscheint ein grüner Baum oberhalb des klassisch-analogen Tachometers und zeigt an, dass der Diesel die über das Gaspedal abgerufene Leistung moderater abgibt – was sich direkt auf den Verbrauch auswirkt. Überzeugen konnte zudem die Spurstabilität des CR-V, die trotz angehängtem Caravan keinerlei Beeinträchtigung zeigte.

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