Test Bürstner Averso Plus 510 TK: Innovativer Caravan mit flexiblem Innenraum

Test Bürstner Averso Plus 510 TK. Foto: spothits
Test Bürstner Averso Plus 510 TK. Foto: spothits

Die Möglichkeiten, einen Caravan-Innenraum zu gestalten, sind relativ begrenzt. Dennoch gelingt es Reisemobil- und Caravan-Hersteller Bürstner mit dem Averso Plus ein Modell zu liefern, dass mit einem innovativen Raumkonzept punktet. So bietet der Bürstner Averso Plus 510 TK als erster Caravan ein Hubbett, das über der U-Sitzgruppe im Heck positioniert wurde.

Was zeichnet einen Caravan aus?

Caravaner sind praktisch. Zudem wissen Sie sehr genau, was sich im Camper-Alltag bewährt. Ein entscheidender Punkt für die Kaufentscheidung eines Caravans ist deshalb die Flexibilität im Innenraum. Passt sie zu den Anforderungen und lässt sich der Caravan mit dem eigenen Wagen bewegen, kann der Wohnwagen überzeugen.

Das passende Zugfahrzeug

Trotz Leichtbau schnellt das Gewicht eines Caravans schnell in die Höhe. Um dennoch zügig unterwegs zu sein, ist deshalb ein passendes Zugfahrzeug notwendig. Im Test haben wir den Bürstner Averso Plus 510 TK an den Haken eines Ford Galaxy Titanium gehangen. Der 2.0-Liter TDCi Turbodiesel stellt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern und 150 PS zur Verfügung. Damit lieferte der Mittelklasse-Van genug Leistung für eine ruhige Gespannfahrt. Lesen Sie hier den Test des Ford Galaxy Titanium 2.0 TDCi.

Ist das Plus im Averso ein Gewinn?

Gleich zu Beginn geben wir ein ganz klares „Ja“, denn der Bürstner Averso Plus konnte während des Tests in allen Bereichen überzeugen. Herausragend war dabei die Stehhöhe von 2,12 m. Hinzu kommt, dass der Bereich der U-Sitzgruppe unter dem 1,94 m langen und 1,44 m breitem Hubbett mühelos zu erreichen ist.

Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit, die Sitzgruppe umzubauen. So kann der Teil am Heck als Tisch umfunktioniert werden. Auf diese Weise wird der normale Tisch um das Zusatzteil verlängert. So sitzen sich vier Personen wie an einer Tafel gegenüber – Enge oder Platzprobleme sind dabei ausgeschlossen. Kompliment an dieser Stelle an die Bürstner-Ingenieure und -Designer für die durchdachte Gestaltung.

Ebenfalls von großem Nutzen für den Camper-Alltag: Um das Hubbett herunterzulassen, sind keinerlei Umbauten notwendig – Tisch und Polster bleiben an Ort und Stelle. Nachdem das Hubbett wieder oben arretiert wurde, steht damit auch sofort die einsatzbereite Sitzgruppe zur Verfügung.

Einen weiteren Vorteil liefern die unterhalb des Hubbetts an den Caravan-Seiten angeordneten Staufächer, sowie ein über die gesamten Caravan-Breite verlaufender Regalboden und die LED-Leuchten am Boden des Hubbetts. Damit wird der Wohnbereich in ein angenehmes Licht getaucht. Wird das Licht zu hell, kann mühelos auf Ambiente-Beleuchtung gewechselt werden.

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