Test Skoda Octavia Scout Combi 2.0 TDI 4×4: Wellness auf allen Vieren

Test Skoda Octavia Scout Combi 2.0 TDI 4x4. © spothits
Test Skoda Octavia Scout Combi 2.0 TDI 4x4. © spothits

Die Scout-Modelle von Skoda bieten immer etwas mehr in Serie, als die normalen Fahrzeuge der Baureihe. Derzeit hat der Hersteller Scout-Modelle für den Skoda Rapid und den Skoda Octavia im Programm. Im Test hatten wir den Skoda Octavia Scout Combi mit 2.0-Liter TDI, 150 PS und Allradantrieb 4×4.

Aller guten Dinge sind drei…

Seit 2012 ist die dritte Generation des Skoda Octavia zu haben. Dabei baut der Skoda Ocatvia III auf dem modularen Querbaukasten auf. Volkswagen reicht die Chassis-Architektur von VW Golf, VW Passat und VW Touran und an seine Konzernschwestern Skoda für Octavia und Superb, an Audi für den kompakten Audi A3 und an Seat und dessen Leon durch. Das bedeutet aber keinesfalls Einheitsbrei: Denn insbesondere das Raumangebot des Skoda Octavia Combi überzeugt, weil absolut familientauglich. So bietet der Combi 610 bis 1.740 Liter Ladevolumen bei einer maximalen Zuladung von 625 Kilogramm. Engpässe sind damit weitestgehend ausgeschlossen. Zudem bewerten wir Handling des 4,86 Meter langen Octavia sowie dessen Fahreigenschaften durchweg mit Gut.

Passend für jede Lebenslage

Hervorzuheben ist dabei die Arbeitsweise der Fahrwerksabstimmung, die sich über „Normal“, „Sport“ und „Benutzereinstellung“ anpassen lässt. Während die Einstellung Normal eine komfortorientierte, weiche Abstimmung liefert, sorgt Sport für eine stabile Straßenlage mit etwas strafferem Federungskomfort. Von Vorteil ist diese Einstellung besonders bei zügiger Autobahnfahrt. Dann bewegt sich der Skoda Octavia Combi Scout wie auf Schienen – und das ohne Komforteinbuße.

Schaltmüde und Sparfüchse

Was für das Fahrwerk gilt, trifft auch für das manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe zu: Über kurze Wege lassen sich die Gänge exakt wählen. Zudem dürfte das bereits ab 1.750 Umdrehungen pro Minute verfügbare maximale Drehmoment die etwas Schaltmüden begeistern. Aber auch Sparfüchse kommen bei der frühzeitigen Leistungsentfaltung auf ihre Kosten – oder besser sparen selbige: denn je geringer die Drehzahl, desto weniger Verbrauch steht am Ende auf der Uhr.

Leistung und Verbrauch

Ganz gleich wie im Skoda Octavia Scout gearbeitet wird, waren die Ergebnisse des 2.0-Liter Diesel stimmig. So sorgen die 150 PS des Reihenvierzylinder-Selbstzünders für agiles Fahrverhalten und moderaten Verbrauch. Am Ende des Tests gönnte sich unser Testwagen im Mittel 7,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Diesen Wert haben wir bei normalem Leistungsabruf ermittelt. Reduzieren lässt sich der Verbrauch mit aktiviertem Stopp-Start-System, dass mit Bremsenergierückgewinnung ab Werk im Green tec Paket enthalten ist. Zusätzlich verbrauchsreduzierend wirkt sich der Eco-Modus aus. Hier greift die Elektronik ein und mildert beherzte Tritte auf das Gaspedal als moderaten Vorschub an die vier angetriebenen Räder weiter.

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