Test Mazda CX-5: KODO aufgefrischt

Wohlfühl-Oase mit reichlich Platz

Test Mazda CX-5: KODO aufgefrischt. © spothits/Mazda
Test Mazda CX-5: KODO aufgefrischt. © spothits/Mazda

Gleich mehrere Meldungen über den Mazda CX-5 machten während meiner Testfahrten die Runde. Der neue CX-5 sollte in L.A. auf der Winter-Autoshow stehen und dort in weiterentwickeltem KoDo, verbesserter, innovativerer Fahrdynamik-Regelung für mehr Komfort und Lenkpräzision sowie einer luxuriöseren Innenausstattung.

Marktstart im Frühsommer

Parallel dazu läuten großformatige Anzeigen in den Auto-Journalen Sonderaktionen für den aktuellen CX-5  ein, die eine schnelle Kaufentscheidung überlegenswert machen. Denn so bestätigt sich ja auch, daß der neue, aufgewertete CX-5 wirklich für den Marktstart in Deutschland für den Frühsommer vorgesehen ist. Und dann gibt es auch noch die Nachricht, daß Mazda den CX-5 in USA demnächst mit Dieselmotoren anbieten wird. Wohl wegen Dieselgate, was bei den Japanern bisher noch spurlos vorbeigegangen ist. Oder gerade deswegen, weil sich ja auch auf dem amerikanischen Markt mit Diesel etwas tut, sofern die Motoren so sauber sind wie die Verbräuche.

Es lohnt sich also, den CX-5 doch noch mal sorgfältig anzugucken, obwohl die führende Auto-Fachzeitschrift (AutoBild als Yellowpress-Autoblatt ausgenommen) sich eben noch bemüht hat, den CX-3 als den günstigeren CX zu bewerten, weil der CX-5 eben nur ein bißchen Platz und die Möglichkeit einer dritten Sitzreihe bietet. Was ich nicht so ganz unterschreiben kann, hat doch der deutsche Otto CX-Normalfahrer nicht gerade tagtäglich die Last mit der zuzuladenden Last im Volumen oder in der Personenzahl, wenn der Statistik Glauben geschenkt werden kann, die auch bei den größeren SUVs eben mal durchschnittlich 1,5 Personen Besatzung feststellt.

Platz ohne Ende

Also ich habe mich im CX-5 sauwohl gefühlt, das großzügige Platzangebot genossen, den Fahrersitz weit nach hinten geschoben, weil dann meine langen Beine ganz unjapanisch viel Platz haben und lieber auf die ausklappbaren Notsitze der dritten Reihe verzichtet. Und beim Blick in einen CX-3 festgestellt, daß der eben deutlich weniger Platz hat als sein großer Bruder. Vielleicht haben die ams-Leute die Platzverhältnisse des kleinen Mazda-SUVs mit japanischen Dummies berechnet, dann wären fünf davon sicher ganz bequem gesessen. Aber 1,88 m große Germanen streben in Mengen größer zwei bestimmt eher dem größeren CX-5 zu.

Soweit zum Platzangebot und den erwartenden abwärts zeigenden Kaufpreisen angesichts der Neuauflage des großen Mazda-SUVs. Und die werden in den Preisen sich weiter mehr zu einer größeren Spanne entwickeln, je näher der Auslieferungsbeginn des neuen CX-5 mit sicher hochwertigerer Ausstattung und noch ausgefeilterem KODO.

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